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Blaulichtreport für Ludwigshafen, 13.01.2022: Achtung vor betrügerischen Anrufen

Diebstahl in Ludwigshafen aktuell: Was ist heute passiert? Das Polizeipräsidium Rheinpfalz informiert über Polizeimeldungen von heute. News.de hält Sie auf dem Laufenden zu Unfall-, Brand- und Verbrechensmeldungen in Ihrer Region.

Aktuelle Polizeimeldung: Verkehrsunfall Bild: Adobe Stock / Stefan Körber

Achtung vor betrügerischen Anrufen

Ludwigshafen (ots) -

Am 12.01.2022, gegen 09:45 Uhr, rief ein unbekannter Mann einen 63-jährigen Ludwigshafener an und meldetet sich mit "Kriminalpolizei Ludwigshafen". Er erklärte, dass in der Nähe ein Einbruch stattgefunden habe und die Täter noch flüchtig seien. Als der 63-Jährige konterte und direkt sagte, dass er kein Vermögen habe, legte der Anrufer auf.

Am 12.01.2022, gegen 16:45 Uhr, bekam eine 90-jährige Ludwigshafenerin einen Anruf von einer unbekannten Frau. Diese fragte die Seniorin zunächst nach ihren Personalien und daraufhin nach den Personalien ihres Enkelkindes. Nachdem die 90-Jährige ihr alles mitgeteilt hatte, erklärte die Anruferin, dass ihr Enkelsohn einen schweren Verkehrsunfall gehabt habe, in Gewahrsam sei und nun Geld brauche, um aus dem Gewahrsam entlassen zu werden. Als die Seniorin daraufhin erwiderte, dass sie nicht viel Bargeld habe und sie die Eltern ihres Enkelsohnes anrufen werde, beendete die Anruferin das Gespräch.

Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am Telefon zu schützen:

Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Ihre Verwandte ausgeben und nach Geld fragen.

Geben Sie keine persönlichen Daten am Telefon preis.

Übergeben Sie nie Geld oder Wertsachen an Unbekannte!

Legen Sie den Hörer auf! Das ist nicht unhöflich.

Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110.

Die Täter rufen meist Personen mit "alten" Vornamen an, da sie dadurch einigermaßen sicher sein können, dass es sich um ältere Menschen handelt. Lassen Sie deshalb Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Helga Mustermann wird beispielsweise H. Mustermann). So können die Täter Sie gar nicht erst ausfindig machen.

Sind Sie bereits Opfer eines Betrugs geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Zudem hilft Ihnen gerne die Opferschutzbeauftragte des Polizeipräsidiums Rheinpfalz, Tel.Nr.: 0621 963-1154.

Weitere Informationen und Tipps zum Schutz erhalten sie unter www.polizei-beratung.de.

Diese Meldung wurde am 13.01.2022, 01:11 Uhr durch das Polizeipräsidium Rheinpfalz übermittelt.

Kriminalstatistik zu Wohnungseinbruchdiebstahl im Rhein-Neckar-Kreis

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) wurden im Kreis Rhein-Neckar-Kreis im Jahr 2020 insgesamt 293 Straftaten im Zusammenhang mit Wohnungseinbruchdiebstahl erfasst, dabei blieb es in 50,5% der Fälle bei versuchten Straftaten. Die Aufklärungsquote lag 2020 bei 49,1%. Unter den insgesamt 51 Tatverdächtigen befanden sich 10 Frauen und 41 Männer. 41,2% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 2118
21 bis 254
25 bis 308
30 bis 409
40 bis 508
50 bis 604
über 600

Für das Jahr 2019 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 377 erfasste Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Rhein-Neckar-Kreis bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 22%.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Rheinland-Pfalz gab es im Jahr 2020 von insgesamt 12.939 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 128 Todesopfer und 16.333 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Lesen Sie hier auch mit welchen neuen Bußgeldern Raser und Verkehrssünder 2021 rechnen müssen. Außerdem erfahren Sie von uns interessante Details zur Diskussion um ein Tempolimit für weniger Unfalltote in Deutschland.

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roj/news.de