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Polizeiticker für Bad Segeberg, 13.01.2022: Pinneberg/ L 106 - Polizeirevier Pinneberg kontrolliert Grünpfeil-Verstöße im Stadtgebiet und führt Schulwegsicherung in einer 30-Zone durch

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Aktuelle Polizeimeldung: Verkehrsunfall Bild: Adobe Stock / Stefan Körber

Pinneberg/ L 106 - Polizeirevier Pinneberg kontrolliert Grünpfeil-Verstöße im Stadtgebiet und führt Schulwegsicherung in einer 30-Zone durch

Bad Segeberg (ots) -

Am Mittwoch (12.01.2022) haben Mitarbeiter des Polizeireviers Pinneberg erneut in der Elmshorner Straße den fließenden Fahrzeugverkehr kontrolliert.

Zwischen 09:20 Uhr und 10:45 Uhr kontrollierten acht Beamte den Verkehr.

Der Schwerpunkt der durchgeführten Kontrolle lag auf der Überprüfung der Einhaltung der Regeln des Grünpfeils bei rotem Lichtzeichen.

Fahrzeugführer, die die Hochstraße (L106) in Fahrtrichtung Friedrich-Ebert-Straße befahren und beabsichtigen in die Elmshorner Straße abzubiegen, haben trotz Grünpfeils bei Rotlicht an der Haltlinie anzuhalten.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei insbesondere nochmals auf die Pflicht zum vollständigen Anhalten (Stoppen) an einer Rotlicht zeigenden Lichtzeichenanlage hin, auch, wenn rechts neben dem Rotlicht ein Grünpfeil angebracht ist. Dieser berechtigt zwar zum "Überfahren" des Rotlichts, jedoch ausschließlich, wenn der Fahrzeugführer zuvor bis zum Stillstand angehalten und sich vollständig versichert hat, dass er abbiegen kann, ohne andere zu behindern oder zu gefährden.

Die Polizeidirektion Bad Segeberg möchte hier noch einmal darauf hinweisen, was es mit dem Grünpfeil an Lichtzeichenanlagen auf sich hat:

  • Abbiegen bei Rotlicht einer Ampel ist nur nach rechts und nur dort erlaubt, wo ein Grünpfeilschild angebracht ist. - Eine Verpflichtung zum Abbiegen bei einer derartigen Regelung besteht nicht. - Wenn mehrere Fahrstreifen für eine Richtung vorhanden sind,darf nur aus dem äußerst rechten Fahrstreifen abgebogen werden. -
    Vor dem Abbiegen ist unbedingt vor Fußgängerfurten und querenden Radwegen oder, falls solche nicht vorhanden sind, an der Sichtlinie, an der der freigegebene Querverkehr zu übersehen ist, anzuhalten. -
    Andere Verkehrsteilnehmer dürfen in keinem Fall behindert oder sogar geschädigt werden. - Besondere Rücksicht ist auf Fußgänger und Radfahrer zu nehmen.

Es wurden insgesamt 15 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Missachtung des Grünpfeils eingeleitet.Geahndet wird dieser Verstoß mit 70 Euro und einem Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg.

Zwei weitere Fahrzeugführer erwartet ein Bußgeld für das Telefonieren während der Fahrt.

Für das Telefonieren beginnt die Sanktionshöhe bei 100 Euro. Sollte während des Verstoßes eine Gefährdung vorliegen, werden sofort ein einmonatiges Fahrverbot verhängt und 150 Euro Geldbuße fällig. Im Falle eines tatsächlichen Unfalls, also mit Sachbeschädigung, beträgt die Sanktionshöhe 200 Euro. Auch hier tritt dann ein einmonatiges Fahrverbot in Kraft. Das Verbot betrifft aber nicht nur die Lenkenden von Kraftfahrzeugen, sondern auch die Radfahrenden; die Sanktionshöhe beginnt hier mit 55 Euro.

In der Zeit zwischen 13:30 Uhr und 14:30 Uhr führten die Beamten des Polizeireviers Pinneberg dann noch eine Kontrolle in einer 30-Zone durch.

Im Rahmen der Schulwegsicherung wurden während einer einstündigen Kontrolle in der Richard-Köhn-Straße bei 45 Fahrzeugen die Geschwindigkeit überprüft. Insgesamt wurden 5 Verkehrsverstöße aufgrund überhöhter Geschwindigkeit geahndet.

Bei drei weiteren Fahrzeugführern war der Sicherheitsgurt nicht angelegt. In diesen Fällen wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren in Höhe von 30 Euro eingeleitet.

Das Polizeirevier Pinneberg wird derartige Kontrollen wiederholen.

Diese Meldung wurde am 13.01.2022, 01:10 Uhr durch die Polizeidirektion Bad übermittelt.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Schleswig-Holstein gab es im Jahr 2020 von insgesamt 11.099 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 107 Todesopfer und 13.876 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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roj/news.de