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Polizeimeldungen für Celle, 11.01.2022: Faßberg - Zu Gast beim "Polizei-Notruf 110"!

Diebstahl in Celle aktuell: Was ist heute passiert? Die Polizeiinspektion Celle informiert über Polizeimeldungen von heute. News.de hält Sie auf dem Laufenden zu Unfall-, Brand- und Verbrechensmeldungen in Ihrer Region.

Aktuelle Polizeimeldung: Verkehrsunfall Bild: Adobe Stock / Stefan Körber

Faßberg - Zu Gast beim "Polizei-Notruf 110"!

Celle (ots) -

Sie haben sich immer schon gefragt, wo die Notrufe der Polizei eingehen und wie die Polizei am Notruf arbeitet? Oder was es im Falle eines Notrufs als Anrufer/-in zu beachten gibt? Polizeikommissarin Annika Beyer und Polizeioberkommissarin Yvonne Maniewski von der Polizei Celle waren zu Gast in der kooperativen Leitstelle Lüneburg.Neben ihrer regulären Tätigkeit im Polizeidienst, informieren POK'in Maniewski und PK'in Beyer als Mitglieder des Social-Media-Teams in den sozialen Medien über die Aufgaben und Belange der Polizei Celle, anfangs noch über Facebook und Twitter und seit Ende November des vergangenen Jahres endlich auch über den Polizei-Account bei Instagram @polizei.celle (https://www.instagram.com/polizei.celle/). Dadurch gewährleistet die Polizei Celle eine breit aufgestellte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, bei der alle Bürgerinnen und Bürger, von jung bis alt, erreicht werden sollen.

Die sozialen Medien der Polizei Celle erfahren großen Zuspruch, wobei die Reichweite, ausgehend von den Followerzahlen, stetig wächst. Allein der Instagram-Account zählt in der Kürze der Zeit bereits weit mehr als 1000 Follower. Das Social-Media-Team freut sich sehr über das Interesse an ihrer Arbeit. Neben alltäglichen Polizeieinsätzen werden im Kontext einer abwechslungsreichen Öffentlichkeitsarbeit auch Beiträge zur Polizeiorganisation kommuniziert.

Aus diesem Grund besuchten POK'in Maniewski und PK'in Beyer die kooperative Leitstelle Lüneburg (KLL). Im Vordergrund stand der gegenseitige Austausch. Dabei wurden auch nützliche Informationen und Tipps für die Bürgerinnen und Bürger in Erfahrung gebracht.Die KLL ist die Stelle, wo die Notrufe mit der Rufnummer 110 aus dem Landkreis Celle auflaufen. Neben dem Landkreis Celle werden dort auch die Landkreise Heidekreis, Rotenburg, Stade, Harburg, Lüneburg, Uelzen und Lüchow-Dannenberg bedient. Von hieraus erhalten die Beamten in den einzelnen Polizeidienststellen einen Großteil ihrer Einsätze. Täglich geht eine höhere dreistellige Zahl von Anrufen über den Polizeinotruf 110 ein.

Wenn es darum geht einen Notruf über 110 abzusetzen, sind die fünf folgenden Fragen besonders wichtig:

Wo ist es passiert?Was ist passiert?Wann ist es passiert?Wer meldet den Notfall?Wie viele Verletzte oder Betroffene gibt es?

Nach diesem Schema werden keine Informationen vergessen und die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten können schnellstmöglich handeln.

Besonders wichtig ist hierbei die "Verortung", also die genaue Benennung der Einsatzörtlichkeit. Nur wenn klar ist, wo der Notfall, der Einbruch, der Unfall, die Körperverletzung etc. ist, kann die Polizei auch schnell an den richtigen Ort kommen. "Insofern wäre beim Anruf auf die Frage, wo genau man sich aufhält, die Antwort "zuhause" vielleicht nicht so aussagekräftig", so Polizeioberkommissar Thomas Z., der den Besucherinnen die Aufgaben der KLL erklärte.

Den Beamtinnen und Beamten in der Leitstelle ist natürlich klar, dass die Anruferinnen und Anrufer sich häufig in einer Ausnahmesituation befinden. Aus diesem Grund versuchen die professionell geschulten Leitstellenbeamtinnen und - beamten stets die nötige Ruhe zu bewahren. "Umso wichtiger ist es, dass die Nachfragen der Beamtin oder des Beamten am Notruf abgewartet und beantwortet werden", erklärt Thomas Z. Dadurch gehen keine Informationen verloren und die Leitstelle wird schnellstmöglich einen oder mehrere Streifenwagen zu Einsatzörtlichkeit senden.

Sollten Sie also mal die Polizei benötigen, dann scheuen sie sich nicht den Notruf unter 110 zu wählen. Als Freund und Helfer ist Ihre Polizei rund um die Uhr für Sie da.

Diese Meldung wurde am 11.01.2022, 01:14 Uhr durch die Polizeiinspektion Celle übermittelt.

Kriminalstatistik zur Gewaltkriminalität im Kreis Celle

Über die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden im Kreis Celle im Jahr 2020 insgesamt 408 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität registriert, 19,6% davon blieben versuchte Straftaten. In 2 Fällen wurde mit einer Schusswaffe gedroht, in 1 Fall auch von ihr Gebrauch gemacht. Im letzten Jahr lag die Aufklärungsquote der Straftaten mit gewalttätigem Hintergrund bei 82,6%. Von insgesamt 411 Tatverdächtigen konnten 329 Männer und 82 Frauen identifiziert werden. 24,6% der Tatverdächtigen sind nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21148
21 bis 2537
25 bis 3039
30 bis 4089
40 bis 5046
50 bis 6036
über 6016

Im Jahr 2019 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 494 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität im Kreis Celle, die Aufklärungsquote lag bei 81,6%.

Unter dem Straftatbestand "Gewaltkriminalität" fasst das BKA Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raubdelikte sowie gefährliche und schwere Körperverletzung und Verstümmelung weiblicher Organe zusammen.

Kriminalstatistik zu Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Celle

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) wurden im Kreis Celle im Jahr 2020 insgesamt 144 Straftaten im Zusammenhang mit Wohnungseinbruchdiebstahl erfasst, dabei blieb es in 40,3% der Fälle bei versuchten Straftaten. Die Aufklärungsquote lag 2020 bei 25%. Unter den insgesamt 35 Tatverdächtigen befanden sich 3 Frauen und 32 Männer. 40% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 2113
21 bis 254
25 bis 303
30 bis 409
40 bis 504
50 bis 601
über 601

Für das Jahr 2019 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 240 erfasste Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Celle bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 36,7%.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Niedersachsen gab es im Jahr 2020 von insgesamt 27.804 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 369 Todesopfer und 34.974 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Lesen Sie hier auch mit welchen neuen Bußgeldern Raser und Verkehrssünder 2021 rechnen müssen. Außerdem erfahren Sie von uns interessante Details zur Diskussion um ein Tempolimit für weniger Unfalltote in Deutschland.

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roj/news.de