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Polizei News für Hannover, 10.01.2022: Nach 34 Stunden am Steuer: Polizei verordnet Fernfahrer auf der Bundesautobahn (BAB) 2 eine Zwangspause

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Aktuelle Polizeimeldung: Verkehrsunfall Bild: Adobe Stock / Stefan Körber

Nach 34 Stunden am Steuer: Polizei verordnet Fernfahrer auf der Bundesautobahn (BAB) 2 eine Zwangspause

Hannover (ots) -

Die Autobahnpolizei Hannover hat einen völlig übermüdeten Lkw-Fahrer aus dem Verkehr gezogen. Bei einer routinemäßigen Kontrolle eines Sattelzugs auf der BAB 2 in Höhe Varrelheide stellten die Einsatzkräfte am Freitag, 07.01.2022, fest, dass der Fahrer mehrere Fahrerkarten nutzte, um die Regelungen zu Lenk- und Ruhezeiten zu umgehen. Insgesamt saß er so rund 34 Stunden am Steuer.

Beamte der Autobahnpolizei haben am Freitagabend gegen 22:30 Uhr einen Sattelzug auf der BAB 2 einer Routinekontrolle unterzogen. Dazu lotste die Streife den in Richtung Berlin fahrenden Lkw auf den Parkplatz Varrelheide. Bei der Überprüfung der Papiere und der Fahrerdaten stellten die Polizisten erhebliche Verstöße gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten fest.

So fiel den Beamten auf, dass die von dem 52-jährigen Fahrer ausgehändigte Fahrerkarte, aus der die tatsächlichen Lenk- und Ruhezeiten hervorgehen, nicht mit seinen Personalien übereinstimmte. Es besteht der Verdacht, dass der Fahrer mehrfach zwei Fahrerkarten gegeneinander austauschte, um die gesetzlichen Regelungen unerlaubterweise zu umgehen. Wie die Ermittlungen der Polizei vor Ort ergaben, saß der 52-Jährige zum Zeitpunkt der Kontrolle bereits rund 34 Stunden am Steuer. Lediglich einmal legte er in dieser Zeit eine dreistündige und damit viel zu kurze Ruhepause ein.

Aufgrund der anzunehmenden Müdigkeit verordnete die Polizei dem Mann in der Folge eine elfstündige Zwangspause. Zudem leiteten die Beamten gegen den Mann ein Verfahren wegen Fälschens beweiserheblicher Daten ein, forderten die Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro und stellten die missbräuchlich genutzte Fahrerkarte sicher. /ram

Diese Meldung wurde am 10.01.2022, 01:15 Uhr durch die Polizeidirektion Hannover übermittelt.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Niedersachsen gab es im Jahr 2020 von insgesamt 27.804 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 369 Todesopfer und 34.974 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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roj/news.de