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Blaulichtreport für Kehl, 10.01.2022: Unter Schleusungsverdacht/Bundespolizei ermittelt

Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz in Kehl aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von der Bundespolizeiinspektion Offenburg.

Aktuelle Polizeimeldung: Unerlaubte Einreise und unerlaubter Aufenthalt Bild: Adobe Stock / forkART Photography

Unter Schleusungsverdacht/Bundespolizei ermittelt

Kehl (ots) -

Im Rahmen der intensivierten Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen im Grenzgebiet zu Frankreich haben Beamte der Bundespolizei am 8. Januar am Grenzübergang Kehl Europabrücke ein mit fünf Personen besetztes Fahrzeug kontrolliert.

Hierbei konnten der 25-jährige Fahrer sowie sein 30-jähriger Beifahrer gültige Ausweispapiere vorzeigen. Zudem waren die beiden somalischen Staatsangehörigen im Besitz von deutschen Aufenthaltserlaubnissen.

Im Fond befanden sich eine 58-jährige somalische Staatsangehörige sowie ihre zwei minderjährigen Enkelkinder. Sie konnten keine Ausweise vorlegen, die sie zur Einreise oder zum Aufenthalt in Deutschland berechtigen.

Nach ersten Ermittlungen durch die zuständige Bundespolizeiinspektion Offenburg, kam der Kontakt in Frankreich zustande. Die beiden mutmaßlichen Schleuser sollen ihnen in Straßburg angeboten haben, sie nach Deutschland zu bringen.

Gegen den 25-Jährigen sowie seinen 30-jährigen Beifahrer wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Schleusung eingeleitet.

Die Frau mit ihren beiden Enkeln stellten Asylanträge und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Landeserstaufnahmestelle nach Karlsruhe weitergeleitet.

Da der 25-jährige Fahrer zudem einen falschen griechischen Führerschein vorzeigte, muss er nun mit einer Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Urkundenfälschung rechnen.

Diese Meldung wurde am 10.01.2022, 01:12 Uhr durch die Bundespolizeiinspektion Offenburg übermittelt.

Kriminalstatistik zu Straftaten gegen das Aufenthaltsgesetz im Ortenaukreis

Im Ortenaukreis wurden 2020 durch die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) 2809 Straftaten gegen das Aufenthalts-, das Asylverfahrens- oder das Freizügigkeitsgesetz/EU festgestellt. Die Aufklärungsquote lag bei 99,9%. Unter den insgesamt 2696 Tatverdächtigen befanden sich 2294 Männer und 402 Frauen.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21545
21 bis 25483
25 bis 30573
30 bis 40714
40 bis 50247
50 bis 60102
über 6032

Im Jahr 2019 erfasset die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA im Ortenaukreis insgesamt 2114 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, die Aufklärungsquote lag bei 99,9%.

Kriminalstatistik zu unerlaubter Einreise und unerlaubtem Aufenthalt im Ortenaukreis

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) erfasste für 2020 im Ortenaukreis insgesamt 2740 Straftaten der Kategorie unerlaubte Einreise und erlaubter Aufenthalt. In 20% der Fälle blieb es bei versuchten Straftaten. Die Aufklärungsquote betrug 100%. Unter den insgesamt 2641 Tatverdächtigen befanden sich 396 Frauen und 2245 Männer.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21543
21 bis 25473
25 bis 30563
30 bis 40697
40 bis 50238
50 bis 6096
über 6031

Für das Jahr 2019 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 2061 erfasste Fälle unerlaubter Einreise und unerlaubtem Aufenthalt im Ortenaukreis bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 99,9%.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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roj/news.de