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Blaulichtreport für Bonn, 10.01.2022: Foto: Auffindung von menschlichen Knochen im Mai 1994 - Toter im Zuge der intensiven Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Mordkommission identifiziert - Wer kann Angaben zur Person machen?

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Aktuelle Polizeimeldung: Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz Bild: Adobe Stock / Animaflora Picsstock

Foto: Auffindung von menschlichen Knochen im Mai 1994 - Toter im Zuge der intensiven Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Mordkommission identifiziert - Wer kann Angaben zur Person machen?

Bonn (ots) -

Ein interessanter Fall aus dem Jahr 1994 beschäftigt aktuell wieder die Bonner Mordkommission als Cold-Case-Fall, der am 15.09.2021 in der Fahndungssendung "XY" vorgestellt wurde:Nach der Ausstrahlung des Beitrages sind zunächst 65 Hinweise bei der Bonner Mordkommission eingegangen - 10 Hinweisen lösten weitergehende Ermittlungen aus.Das für die Klärung von Tötungsdelikten zuständige KK 11 war am Tag der Fahndungssendung in den Abendstunden mit mehreren Fahndungsteams besetzt - EKHK Michael Brück erklärte die Umstände des Falles in der Sendung.

Am 23.05.1994 hatten Schüler in Ruppichteroth-Beiert in der Waldgemarkung "In der Mordkaule" mehrere Knochen gefunden. Die daraufhin eingeschaltete Kripo nahm zu diesem Fund schließlich die Ermittlungen auf. Aus den ersten Untersuchungen des rechtsmedizinischen Institutes der Universität Bonn ergaben sich deutliche Anhaltspunkte auf eine nicht natürliche Todesursache der verstorbenen Person. Eine Mordkommission übernahm die weitergehenden Ermittlungen zu dem Fall. Hieraus ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass die Person im Oktober 1992 noch gelebt hat. Indizien sprachen zunächst dafür, dass es sich um die Leiche einer Frau im Alter zwischen 20 und 30 Jahren gehandelt hat. Die Identität der verstorbenen Person konnte zunächst nicht geklärt werden.Im Zuge der Cold-Case-Bearbeitung wurde die Fallakte aufbereitet und an die Bonner Ermittler übergeben, um die weitergehenden Ermittlungen zu dem Tötungsdelikt zu führen.

Die Weiterentwicklung der kriminaltechnischen Untersuchungsmöglichkeiten führte schließlich zu der Erkenntnis, dass es sich bei der zu den aufgefundenen Knochenteilen gehörenden Person - entgegen der ursprünglichen Annahme -

um eine männliche Person gehandelt hatte.(siehe hierzu auch Meldung vom 16.09.2021 - 10:14 Uhr)

Auf dieser Grundlage führten die weitergehenden Ermittlungen der Mordkommission nun zu einem wichtigen Erfolg:Der Verstorbene konnte - 27 Jahre nach seiner Auffindung in einem Waldstück bei Ruppichteroth - nunmehr identifiziert werden:Es handelt sich um einen seinerzeit im Rhein-Sieg-Kreis ansässigen Mann. Am 19.02.1990 wurde der allein lebende Mann von Angehörigen bei der Polizei als vermisst gemeldet. Der damals 25-Jährige wurde nach dem aktuellen Erkenntnisstand im Februar 1990 letztmalig lebend gesehen. Der seinerzeit unverheiratete Ernst K. lebte zuletzt in Siegburg und soll sich nach den bisherigen Ermittlungen auch im Drogenmilieu bewegt haben. Auf der Grundlage eines richterlichen Beschlusses veröffentlichen Staatsanwaltschaft und Polizei nunmehr ein Foto von Ernst K., das dem Aussehen zum Zeitpunkt der Vermisstenanzeige im Februar 1990 entspricht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Identifizierung, der zeitlichen Einordnung und den ersten Erkenntnissen zur Person fragen die Ermittler der Mordkommission:

Wer hat Ernst K. in dem Zeitraum zwischen Februar 1990 und der Auffindung der menschlichen Knochen im Jahr 1994 gesehen oder in dieser Zeit Kontakt zu ihm gehabt?

Wer kann Angaben zur Lebenssituation oder/und zum Umgang zu seinem persönlichen Umfeld machen?

Hinweise nimmt die Mordkommission der Bonner Polizei unter der Rufnummer 0228-150 entgegen.

Diese Meldung wurde am 10.01.2022, 01:10 Uhr durch die Polizei Bonn übermittelt.

Kriminalstatistik zu Rauschgiftdelikten im Rhein-Sieg-Kreis

Im Rhein-Sieg-Kreis wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) im Jahr 2020 insgesamt 1174 Rauschgiftdelikte erfasst. In 1,6% der Fälle blieb es bei einer versuchten Straftat. Die Aufklärungsquote lag bei 90,6%. Unter den insgesamt 1086 Tatverdächtigen befanden sich 949 Männer und 137 Frauen. 17,2% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21366
21 bis 25173
25 bis 30166
30 bis 40246
40 bis 5093
50 bis 6035
über 607

2019 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik im Rhein-Sieg-Kreis insgesamt 1110 Rauschgiftdelikte, die Aufklärungsrate lag bei 90,5%.

Kriminalstatistik zum Straftatbestand Mord und Totschlag im Rhein-Sieg-Kreis

Im Jahr 2020 registrierte die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) im Kreis Rhein-Sieg-Kreis 10 Straftaten aus dem Bereich Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen. In 70% der Fälle blieb es bei versuchter Tötung. Es wurde in 1 Fall mit einer Schusswaffe gedroht. In 1 Fall wurde geschossen. Die Aufklärungsrate lag 2020 bei 100%. Unter den insgesamt 14 Tatverdächtigen befanden sich 13 Männer und 1 Frau. 28,6% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 212
21 bis 252
25 bis 304
30 bis 403
40 bis 502
50 bis 600
über 601

Für das Jahr 2019 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 10 erfasste Fälle von Straftaten im Bereich Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen im Rhein-Sieg-Kreis bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 100%.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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roj/news.de