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Blaulichtreport für Hamm-Westtünnen, 09.01.2022: Flucht vor der Polizei endet im Polizeigewahrsam

Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz in Hamm-Westtünnen aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von dem Polizeipräsidium Hamm.

Aktuelle Polizeimeldung: Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz Bild: Adobe Stock / Animaflora Picsstock

Flucht vor der Polizei endet im Polizeigewahrsam

Hamm-Westtünnen (ots) -

Ein 23-Jähriger versuchte am Samstag, gegen 12 Uhr, mit einem VW Polo auf dem Caldenhofer Weg vor der Polizei zu flüchten. Der Mann aus Welver konnte nach einer Vielzahl begangener Delikte vorläufig festgenommen und in das Polizeigewahrsam gebracht werden. Der Pkw fiel den Polizeibeamten im Ortsteil Westtünnen auf und sollte kontrolliert werden. Das bemerkte der Fahrer und beschleunigte sein Fahrzeug in Fahrtrichtung Osten auf bis zu 120 km/h. In diesem Zusammenhang überholte der Mann andere Pkw in grob verkehrswidriger und rücksichtloser Weise. Hier war es nur dem Zufall zu verdanken, dass es nicht zu einem schwerwiegenden Verkehrsunfall kam. Im Bereich der Autobahnbrücke fuhr sich der Flüchtige schließlich auf einem Grundstück fest. Der 23-Jährige sprang in der Folge aus dem Auto und versuchte noch zu Fuß zu flüchten. Er konnte durch die Polizeibeamten schnell gestoppt und ergriffen werden. Dabei kam zu heftigen Widerstandshandlungen und Beleidigungen. Schließlich gelang es mit Unterstützungskräften den jungen Mann zu überwältigen und zu fesseln. Aufgrund des Verdachts des Fahrens unter Alkohol und Betäubungsmittel wurden ihm Blutproben entnommen. Betäubungsmittel konnten im Auto gefunden und sichergestellt werden. Darüber hinaus befanden sich im Fahrzeug unverzollte Tabakwaren und ein verbotenes Butterflymesser. Der VW Polo fand sich im Weiteren aufgrund fehlendem Versicherungsschutzes im Fahndungssystem wieder. Das Auto wurde sichergestellt und die Kennzeichen vorab entstempelt. Den 23-Jährigen erwartet ein umfangreiches Strafverfahren. (ag)

Diese Meldung wurde am 09.01.2022, 01:06 Uhr durch das Polizeipräsidium Hamm übermittelt.

Kriminalstatistik zu Rauschgiftdelikten im Kreis Hamm

Im Kreis Hamm wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) im Jahr 2020 insgesamt 620 Rauschgiftdelikte erfasst. In 0,2% der Fälle blieb es bei einer versuchten Straftat. Die Aufklärungsquote lag bei 93,4%. Unter den insgesamt 528 Tatverdächtigen befanden sich 476 Männer und 52 Frauen. 29,4% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21134
21 bis 2587
25 bis 3090
30 bis 40145
40 bis 5057
50 bis 6013
über 602

2019 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik im Kreis Hamm insgesamt 569 Rauschgiftdelikte, die Aufklärungsrate lag bei 93%.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen gab es im Jahr 2020 von insgesamt 54.250 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 430 Todesopfer und 66.680 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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roj/news.de