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Polizei News für Hamburg, 07.01.2022: 220107-2. Vorläufige Festnahme eines Intensivtäters nach Verfolgungsfahrt

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Aktuelle Polizeimeldung: Verkehrsunfall Bild: Adobe Stock / Stefan Körber

220107-2. Vorläufige Festnahme eines Intensivtäters nach Verfolgungsfahrt

Hamburg (ots) -

Tatzeit: 07.01.2022, 00:37 Uhr bis 00:44 Uhr; Tatort: Hamburg-Farmsen-Berne und Hamburg-Rahlstedt

Polizeibeamte haben heute Nacht einen polizeibekannten Intensivtäter nach einer Verfolgungsfahrt durch Farmsen-Berne und Rahlstedt vorläufig festgenommen. Der Fahrer steht im Verdacht unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und ohne Fahrerlaubnis gefahren zu sein. Vier Polizeibeamte wurden leicht verletzt.

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 38 (PK 38) waren zunächst im Berner Heerweg auf einen mit vier Personen besetzten Audi A6 aufmerksam geworden, der mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung stadtauswärts fuhr. Eine daraufhin durchgeführte Abfrage über die polizeilichen Auskunftssysteme ergab, dass sich die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen zwecks Entstempelung (aufgrund einer fehlenden Haftpflichtversicherung) im polizeilichen Fahndungsbestand befanden. Die Beamten entschlossen sich daraufhin, das Fahrzeug einer Kontrolle zu unterziehen.

Noch bevor sich die Fahnder offen zu erkennen gegeben hatten, ahnte der Fahrer offenbar die sich anbahnende Kontrolle durch die Polizei und versuchte, vor den Beamten zu flüchten. Es kam in Folge dessen zu einer Verfolgungsfahrt durch die Stadtteile Farmsen-Berne und Rahlstedt, wobei der Fahrer eine grob verkehrswidrige und erheblich rücksichtslose Fahrweise zeigte.Es wurde hierbei offensichtlich versucht, den Audi, dessen Abblendlicht auch ausgeschaltet, maximal zu beschleunigen.

Im Kreuzungsbereich Alaskaweg/Schierenberg kam es nur deshalb nicht zu einem Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug, weil dessen Fahrer (41) ein Ausweichmanöver durchführte. Hierbei kam es jedoch zu einem Zusammenstoß zwischen dem Citroen und einem der beteiligten zivilen Funkstreifenwagen. Der Fahrer des Citroen blieb unverletzt. Die beiden Polizeibeamten in dem zivilen Funkstreifenwagen wurden in Folge des Zusammenstoßes leicht verletzt, konnten die Verfolgung jedoch fortsetzen. An beiden Pkw entstand ein erheblicher Sachschaden.

Im Kreuzungsbereich Schierenberg/Saseler Straße hatte die Besatzung eines anderen zivilen Funkstreifenwagens die Fahrbahn blockiert, um die Flucht zu unterbinden. Der Fahrer des Audi beschleunigte sein Fahrzeug jedoch und fuhr ungebremst in den Funkstreifenwagen. Die beiden Beamten konnten sich hierbei nur noch durch einen fluchtartigen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen und wurden ebenfalls leicht verletzt.

In Folge des Zusammenstoßes wurde der Audi gegen eine Begleitmauer geschleudert und verfehlte erneut nur knapp einen Polizeibeamten. Anschließend versuchte der Fahrer, ein 19-jähriger Deutscher, seine Flucht zu Fuß fortzusetzen. Er konnte jedoch durch Beamte des Polizeikommissariats 38 (PK 38) vorläufig festgenommen werden.

Der offensichtlich nicht angeschnallte 19-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und später stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Es besteht der Verdacht, dass er das Fahrzeug ohne gültige Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln geführt hat.

Weil die Eigentumsverhältnisse des Fahrzeugs zunächst nicht sicher geklärt werden konnten, wurde der Audi sichergestellt.

Bei einem der Mitfahrer, einem ebenfalls 19-jährigen Deutschen, wurde eine geringe Menge Betäubungsmittel (Kokain, Marihuana) gefunden und sichergestellt. Er wurde, wie auch die beiden weiteren Mitfahrer, nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Lew.

Diese Meldung wurde am 07.01.2022, 01:11 Uhr durch die Polizei Hamburg übermittelt.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Hamburg gab es im Jahr 2020 von insgesamt 6.600 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 15 Todesopfer und 7.894 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

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roj/news.de