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Blaulichtreport für Kleve - Emmerich, 06.01.2022: Grenzüberschreitendes Polizeiteam stellt 10.452 EUR am ehemaligen Grenzübergang Klein-Netterden in Emmerich sicher

Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz in Kleve - Emmerich aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von der Bundespolizeidirektion Sankt.

Aktuelle Polizeimeldung: Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz Bild: Adobe Stock / Animaflora Picsstock

Grenzüberschreitendes Polizeiteam stellt 10.452 EUR am ehemaligen Grenzübergang Klein-Netterden in Emmerich sicher

Kleve - Emmerich (ots) -

Am Dienstagabend, 4. Januar 2022 um 19:10 Uhr, überprüfte ein grenzüberschreitendes Polizeiteam (niederländisch königliche Marechaussee und Bundespolizei) einen 40-jährigen Türken in einem Mercedes ML 280 mit Hagener Zulassung am ehemaligen Grenzübergang Klein-Netterden in Emmerich nach der Einreise aus den Niederlanden. Zum Reisegrund gab der Mann zunächst an einen Bekannten für 20 Minuten in den Niederlanden besucht zu haben. Einen Ort konnte er erst nennen, nachdem er diesen per Goggle Maps den Beamten zeigte. Er teilte dann mit, dass er von Leverkusen in die Niederlande gefahren ist und auf der Heimreise nach Hagen sei. Weiter wurde er zu verbotenen oder meldepflichtigen Gegenständen, insbesondere nach Waffen, Betäubungsmitteln oder Bargeld von mehr als 10.000 EUR befragt. Diese Frage wurde gegenüber den Beamten verneint. Im Rahmen der weiteren Kontrolle konnten in der Jackeninnentasche des Mannes 3.452 EUR und unter dem Fahrersitz 7.000 EUR aufgefunden und sichergestellt werden. Die Person wurde daraufhin zwecks weiterer polizeilicher Maßnahmen zur Bundespolizeiinspektion in Kleve gebracht. Nach Rücksprache mit dem Zollfahndungsamt Essen wurde das Clearingverfahren eingeleitet und die weiteren Ermittlungen durch den Zoll übernommen.

Nach dem Zollverwaltungsgesetz wird der Verkehr mit Barmitteln und gleichgestellten Zahlungsmitteln über die Grenzen Deutschlands zu anderen Mitgliedsstaaten der EU in erster Linie durch die Kontrolleinheiten des Zolls an den Grenzen und im Landesinneren überwacht. Neben den Zollbediensteten sind auch Beamte der Bundespolizei zur Durchführung der Kontrollen befugt. Grundsätzlich sind bei der Ein- und Ausreise nach Deutschland aus einem Mitgliedstaat der EU mitgeführte Barmittel von mehr als 10.000 EUR auf Befragen mündlich anzuzeigen. Wenn Reisende diese nach Aufforderung nicht oder unvollständig anzeigen, handeln sie ordnungswidrig.

Diese Meldung wurde am 06.01.2022, 01:12 Uhr durch die Bundespolizeidirektion Sankt übermittelt.

Kriminalstatistik zu Rauschgiftdelikten im Kreis Kleve

Im Kreis Kleve wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) im Jahr 2020 insgesamt 1933 Rauschgiftdelikte erfasst. In 1% der Fälle blieb es bei einer versuchten Straftat. Die Aufklärungsquote lag bei 91,8%. Unter den insgesamt 2100 Tatverdächtigen befanden sich 1883 Männer und 217 Frauen. 42,7% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21432
21 bis 25455
25 bis 30409
30 bis 40513
40 bis 50195
50 bis 6074
über 6022

2019 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik im Kreis Kleve insgesamt 1716 Rauschgiftdelikte, die Aufklärungsrate lag bei 84,8%.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen gab es im Jahr 2020 von insgesamt 54.250 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 430 Todesopfer und 66.680 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung. Um Sie schnellstmöglich zu informieren, werden diese Texte automatisch generiert und stichprobenartig kontrolliert. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

Lesen Sie hier auch mit welchen neuen Bußgeldern Raser und Verkehrssünder 2021 rechnen müssen. Außerdem erfahren Sie von uns interessante Details zur Diskussion um ein Tempolimit für weniger Unfalltote in Deutschland.

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roj/news.de