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Polizeiticker für Ulm, 25.11.2021: (BC)(GP)(HDH)(UL) Region - Polizei sorgt in der Weihnachtszeit für Sicherheit.

Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz in Ulm aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von dem Polizeipräsidium Ulm.

Aktuelle Polizeimeldung: Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz Bild: Adobe Stock / Animaflora Picsstock

(BC)(GP)(HDH)(UL) Region - Polizei sorgt in der Weihnachtszeit für Sicherheit.

Ulm (ots) -

Wie im vergangenen Jahr werden auch in diesem Jahr viele Weihnachtsmärkte und Veranstaltungen in der Adventszeit ausfallen müssen oder unter strengen Regeln stattfinden. Dennoch ist die Polizei für die Sicherheit unterwegs. Auch den Schutz der Gesundheit hat sie dabei im Blick. Sie setzt in erster Linie auf die Vernunft der Teilnehmenden. Stellt die Polizei Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest, schreitet sie mit Augenmaß aber konsequent ein, bringt Uneinsichtige zur Anzeige und erteilt wenn nötig Platzverweise. So sollen auch und gerade die Menschen, die sich an die Vorschriften halten, in Sicherheit die Zeit gesund überstehen können.

Wie im vergangenen Jahr so schützt auch in diesem Jahr Abstand halten doppelt: Auf der einen Seite vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus, andererseits werden aber auch Taschendiebe auf diese Weise ferngehalten. Denn die Täter nutzen Menschenmengen und das damit verbundene Gedränge, um sich zu bereichern. Dabei ist das Vorgehen der Täter unterschiedlich: Opfer werden in der Menge angerempelt oder sie werden unter einem Vorwand abgelenkt oder aber der Täter fragt sie einfach nach dem Weg. Teilweise sind die Diebe zu zweit oder dritt unterwegs, wobei einer Kontakt mit seinem potentiellen Opfer aufnimmt und der andere dann unbemerkt in die Tasche greift. Ein möglicher Dritter verschwindet dann mit den Wertsachen in der Menge. Auch zum Schutz vor Taschendieben wird die Polizei in der Adventszeit verstärkt unterwegs sein.

Darüber hinaus wird sie auch im öffentlichen Nahverkehr präsent sein und kontrollieren, ob sich die Menschen an die Vorschriften der Corona-Verordnung halten. Denn auch hier muss der möglichen Ansteckungsgefahr mit konsequenter Einhaltung der AHA-Regeln begegnet werden: Alltag mit Maske, Hygieneregeln beachten, Abstand halten sind zum Wohle aller angezeigt. Zudem gilt seit Mittwoch die 3G-Regel für alle Busse und Bahnen. Bei ihren Kontrollen am Mittwoch auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt musste die Polizei nur in Einzelfällen einschreiten und die Besucher auf die Maskentragepflicht hinweisen.

Ebenso wichtig ist die Sicherheit im Straßenverkehr. Denn berauscht Fahren ist gefährlich, wie aktuelle Fälle zeigen: In Heidenheim prallte Anfang der Woche ein 56-Jähriger bei Heidenheim in eine Leitplanke. Der Autofahrer stand unter dem Einfluss von Alkohol; die Polizei prüft, ob das die Unfallursache war. Am Auto entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro. Für die Sicherheit im Straßenverkehr führt die Polizei derzeit verstärkt Kontrollen durch, die insbesondere verhindern sollen, dass jemand betrunken oder im Drogenrausch fährt. So zogen Polizisten beispielsweise am Dienstag in Biberach, Laupheim, Süßen und Ehingen vier Fahrer aus dem Verkehr, die mutmaßlich unter dem Einfluss von Rauschgift standen.

Um sicher durch die Weihnachtszeit zu kommen rät die Polizei:

  • Halten Sie auf Märkten die Corona-Vorschriften ein, damit wir alle gesund bleiben.
  • Nehmen Sie auf Weihnachtsmärkten und zum Einkaufen nur das Nötigste an Wertsachen mit.
  • Tragen Sie die Wertsachen immer in verschlossenen Innentaschen möglichst dicht am Körper.
  • Lassen Sie Wertsachen oder Handtaschen nie unbeaufsichtigt und nicht in Fahrzeugen.
  • Achten Sie darauf, dass die Fahrerin oder der Fahrer nüchtern bleibt.

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Claudia Kappeler, Tel. 0731/188-1111

Diese Meldung wurde am 25.11.2021, 11:13 Uhr durch das Polizeipräsidium Ulm übermittelt.

Kriminalstatistik zu Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Neu-Ulm

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) wurden im Kreis Neu-Ulm im Jahr 2020 insgesamt 57 Straftaten im Zusammenhang mit Wohnungseinbruchdiebstahl erfasst, dabei blieb es in 42,1% der Fälle bei versuchten Straftaten. Die Aufklärungsquote lag 2020 bei 15,8%. Unter den insgesamt 12 Tatverdächtigen befanden sich 1 Frau und 11 Männer. 83,3% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 211
21 bis 253
25 bis 302
30 bis 402
40 bis 503
50 bis 600
über 601

Für das Jahr 2019 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 99 erfasste Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis Neu-Ulm bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 21,2%.

Kriminalstatistik zu Rauschgiftdelikten im Kreis Neu-Ulm

Im Kreis Neu-Ulm wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) im Jahr 2020 insgesamt 671 Rauschgiftdelikte erfasst. In 2,2% der Fälle blieb es bei einer versuchten Straftat. Die Aufklärungsquote lag bei 91,4%. Unter den insgesamt 580 Tatverdächtigen befanden sich 516 Männer und 64 Frauen. 38,6% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21168
21 bis 25126
25 bis 3096
30 bis 40133
40 bis 5042
50 bis 6012
über 603

2019 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik im Kreis Neu-Ulm insgesamt 676 Rauschgiftdelikte, die Aufklärungsrate lag bei 94,4%.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Baden-Württemberg gab es im Jahr 2020 von insgesamt 32.204 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 330 Todesopfer und 39.620 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung +++

Lesen Sie hier auch mit welchen neuen Bußgeldern Raser und Verkehrssünder 2021 rechnen müssen. Außerdem erfahren Sie von uns interessante Details zur Diskussion um ein Tempolimit für weniger Unfalltote in Deutschland.

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roj/news.de