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Polizeiticker für Ulm, 24.11.2021: (HDH) Hermaringen - Frau schwer verletzt / Am Mittwoch stießen bei Giengen zwei Fahrzeuge frontal zusammen.

Autounfall in Ulm aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von dem Polizeipräsidium Ulm.

Aktuelle Polizeimeldung: Verkehrsunfall Bild: Adobe Stock / Stefan Körber

(HDH) Hermaringen - Frau schwer verletzt / Am Mittwoch stießen bei Giengen zwei Fahrzeuge frontal zusammen.

Ulm (ots) -

Gegen 7.45 Uhr fuhr eine 46-Jährige mit ihrem Hyundai von Herbrechtingen in Richtung Hermaringen. In einer langgezogenen Linkskurve geriet sie auf die Gegenfahrbahn. Dort kam ihr ein Traktor mit Anhänger entgegen. Die Fahrzeuge stießen frontal zusammen. Die Frau verletzte sich schwer und blieb im Auto eingeklemmt. Sie musste mit schwerem Gerät von der Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungswagen brachte sie in eine Klinik. Der 48-jährige Traktorfahrer verletzte sich nicht. Die Polizei schätzt den Schaden an beiden Fahrzeugen auf etwa 40.000 Euro. Sie mussten abgeschleppt werden. Die Straße war für 90 Minuten voll gesperrt, danach einspurig befahrbar. Die Verkehrspolizei Heidenheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Ersten Erkenntnissen zur Folge sollen die Scheiben am Pkw vereist gewesen sein.

Die Polizei informiert: In den dunklen Herbst- und Wintermonaten kann Sehen und Gesehen werden darüber entscheiden, ob ein Unfall passiert. Durch Regen, Nebel, Schnee und die frühe Dämmerung ist die Sicht während der Fahrt eingeschränkt. Vereiste und beschlagene Scheiben sowie verschmutze Scheinwerfer sind gefährlich. All das erhöht das Unfallrisiko. Viele Gefahren müssen vor dem Antritt der Fahrt beseitigt werden. Alle Scheiben müssen von Schnee, Eis und Schmutz befreit werden. Ein kleines "Guckloch" in der Frontscheibe freizukratzen reicht nicht. Schneebesen und Eiskratzer gehören genauso zur Winterausrüstung eines Autos wie einwandfreie Wischerblätter, Frostschutzmittel und Winterreifen. Enteisungssprays können helfen und Zeit sparen. Grundsätzlich gilt es bei schlechtem Wetter mehr Zeit einzuplanen. Um das lästige Kratzen in der morgendlichen Kälte zu vermeiden, kann das Auto am Abend zuvor abgedeckt werden. Weiterhin sollte auf anlaufende Innenscheiben geachtet werden, die den Blick nach Draußen in Sekunden erheblich einschränken können. Die Klimaanlage kann hier wertvolle Dienste leisten. Sie entfeuchtet die Luft und sorgt in Kombination mit dem Gebläse bei beschlagenen Scheiben rascher wieder für Durchblick. Mit Mikrofasertüchern oder Taschentüchern lassen sich beschlagene Scheiben ebenfalls freiwischen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass keine Schlieren entstehen. Die können bei tiefstehender Sonne zum Problem werden. Wichtig ist: die Sicht darf während der Fahrt niemals eingeschränkt sein. Schützen Sie sich und andere Verkehrsteilnehmer durch richtiges Verhalten und rüsten Sie sich und ihr Auto bzw. Fahrzeug wintergerecht aus.

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Jürgen Rampf / Claudia Kappeler, Tel. 0731/188-1111

Diese Meldung wurde am 24.11.2021, 11:14 Uhr durch das Polizeipräsidium Ulm übermittelt.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Baden-Württemberg gab es im Jahr 2020 von insgesamt 32.204 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 330 Todesopfer und 39.620 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

Brände und Brandstiftung im Jahr 2020 in Deutschland und Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg fuhren die Gemeindefeuerwehren im Jahr 2020 insgesamt 111.302 Einsätze, davon handelte es sich bei 18.139 Fällen um Brandeinsätze. Es konnten 11.114 Menschen bei Bränden und technischer Hilfestellung gerettet werden, für 1.554 Personen kam die Hilfe allerdings zu spät. Im Jahr 2020 wurden in Deutschland laut polizeilicher Erfassung 20.735 Fälle von Brandstiftung bzw. Herbeiführen einer Brandgefahr registriert. Laut Brandschutzstatistik werden außerdem jährlich etwa 200.000 Wohnungsbrände erfasst. Das bedeutet, dass sich alle zwei Minuten irgendwo ein Brand entzündet. Jedes Jahr sterben rund 600 Menschen in Deutschland bei Wohnungsbränden.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung +++

Lesen Sie hier auch mit welchen neuen Bußgeldern Raser und Verkehrssünder 2021 rechnen müssen. Außerdem erfahren Sie von uns interessante Details zur Diskussion um ein Tempolimit für weniger Unfalltote in Deutschland.

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roj/news.de