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Polizeimeldungen für Landkreis MSE/ Neubrandenburg, 23.11.2021: Polizei warnt vor Abzocke im Internet - Vorsicht beim Onlineshopping

Diebstahl in Landkreis MSE/ Neubrandenburg aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von der Polizeiinspektion Neubrandenburg.

Aktuelle Polizeimeldung: Diebstahl Bild: Adobe Stock / Robert Kneschke

Polizei warnt vor Abzocke im Internet - Vorsicht beim Onlineshopping

Landkreis MSE/ Neubrandenburg (ots) -

Black Friday, Weihnachten, Corona - Gründe für das Onlineshopping gibt es derzeit genug. Besonders in der bevorstehenden Hochzeit des Onlinekaufs kommt es immer wieder zu falschen Verkaufsangeboten und Betrugsfällen. Das Kriminalkommissariat Neubrandenburg registrierte im Jahr 2021 bereits ca. 1800 Betrugsstraftaten im Internet. Der folgende Überblick soll die häufigsten Betrugsmaschen aufzeigen und Tipps geben, wie sich Onlinekäuferinnen und -käufer schützen können.

Werden Sie hellhörig, wenn ein Produkt deutlich unter dem üblichen Marktpreis angeboten wird. Insbesondere auf Verkaufsplattformen wie z.B. Ebay Kleinanzeigen, Facebook Marktplatz oder Wish werden häufig Unterhaltungselektronik aber auch Haushaltsgeräte zu auffällig niedrigen Preisen angeboten, die sich im Nachgang als Betrug entpuppen. Es ist festzustellen, dass die Produkte trotz Bezahlung häufig nicht versendet werden. Vergleichen Sie also den Preis des Produkts mit anderen Anbietern - auch im lokalen Handel!

Informieren Sie sich über die Verkaufsplattform, auf der Sie ein Angebot entdeckt haben. Gibt man den Namen in eine Suchmaschine ein, erhält man Informationen anderer Kunden über diese Plattform. Einen Fakeshop erkennen Sie beispielsweise am fehlenden Impressum oder einer auffälligen IBAN (ausländische IBAN oder IBAN von Onlinebanken). Darüber hinaus sollten Sie alleinige Zahlungsoptionen über Kanäle, bei denen der Käuferschutz entfällt (z.B. Paypal Freunde) kritisch hinterfragen.

Nutzen Sie sichere Zahlungswege. Bevorzugen Sie den Kauf auf Rechnung und nutzen Sie auf keinen Fall Zahlungsdienste wie Western Union, paysafecard oder andere Gutscheinkarten, bei denen Codes übermittelt werden sollen. Achten Sie stets auf eine sichere Internetverbindung (https), wenn Sie Ihre persönlichen Daten an einen Online-Shop übermitteln.

Seien Sie vorsichtig, wenn vorab Frachtgebühren verlangt oder eine Speditionsfirma beauftragt wird, die Sie zunächst selbst bezahlen sollen. Häufig geben Betrüger in diesen Fällen vor, die Gebühr nachträglich mit dem Kaufpreis begleichen zu wollen, zahlen jedoch nicht. Teilweise werden sogar falsche Links zu vermeintlichen Speditionsfirmen oder Paketzustellern verschickt, die eine angebliche Nummer zur Sendungsnachverfolgung enthält. Gehen Sie auf solche Nachfragen nicht ein.

Darüber hinaus kommt es im Internet häufig zu Identitätsdiebstählen. In solchen Fällen schalten Betrüger Job- oder Wohnungsangebote und verlangen von Interessenten ein Selfie mit Personalausweis und ein Foto der Geldkarte. Dies sollten Sie niemals tun, denn mit diesen Informationen können die Täter bei Onlinebanken in Ihrem Namen Konten eröffnen, über die weitere Taten abgewickelt werden. Im schlimmsten Fall geraten Sie dadurch selbst in Verdacht, Straftaten begangen zu haben.

Wenn Sie vermuten, selbst Opfer eines Betruges geworden zu sein, wenden Sie sich an eine örtliche Polizeidienststelle oder an die Internetwache der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern unter www.polizei.mvnet.de.

Diese Meldung wurde am 23.11.2021, 11:15 Uhr durch die Polizeiinspektion Neubrandenburg übermittelt.

Kriminalstatistik zu Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis die Mecklenburgische Seenplatte

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) wurden im Kreis die Mecklenburgische Seenplatte im Jahr 2020 insgesamt 138 Straftaten im Zusammenhang mit Wohnungseinbruchdiebstahl erfasst, dabei blieb es in 30,4% der Fälle bei versuchten Straftaten. Die Aufklärungsquote lag 2020 bei 48,6%. Unter den insgesamt 44 Tatverdächtigen befanden sich 10 Frauen und 34 Männer. 15,9% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 2112
21 bis 255
25 bis 307
30 bis 4014
40 bis 502
50 bis 602
über 602

Für das Jahr 2019 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 107 erfasste Fälle von Wohnungseinbruchdiebstahl im Kreis die Mecklenburgische Seenplatte bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 32,7%.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung +++

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roj/news.de