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Blaulichtreport für Reutlingen, 23.11.2021: Kontrolle auf Großbaustelle in Mössingen - mehrere Fälle des illegalen Aufenthalts festgestellt (Mössingen)

Verkehrsunfall in Reutlingen aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von dem Polizeipräsidium Reutlingen.

Aktuelle Polizeimeldung: Verkehrsunfall Bild: Adobe Stock / Stefan Körber

Kontrolle auf Großbaustelle in Mössingen - mehrere Fälle des illegalen Aufenthalts festgestellt (Mössingen)

Reutlingen (ots) -

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Tübingenund des Polizeipräsidiums Reutlingen

Aufgrund des Verdachts von Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz haben Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Reutlingen und des Hauptzollamts Ulm am Montagvormittag auf einer Großbaustelle in Mössingen-Bästenhardt eine gemeinsame Kontrolle der dort tätigen Bauarbeiter durchgeführt. Unterstützt wurden die Beamten dabei von Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz sowie Vertretern des Landratsamts Tübingen.

Die Baustelle in der Eschenstraße war insbesondere durch einen schweren Arbeitsunfall am Morgen des 10. November 2021 in den Fokus der Behörden geraten. Wie bereits berichtet, war ein 35-Jähriger gegen 7.50 Uhr durch den provisorischen Holzboden eines Aufzugsschachts gebrochen und beim anschließenden, mehrere Meter tiefen Sturz schwer verletzt worden (siehe Pressemitteilung vom 10.11.2021 / 16.11 Uhr).

Im Zuge der Ermittlungen zur Unfallursache, die nach wie vor andauern, hatten sich Anhaltspunkte auf einen illegalen Aufenthalt des verletzten, serbischen Staatsangehörigen ergeben.

Bei der Kontrolle am Montagvormittag wurden auf der Baustelle unter den dort tätigen Arbeitern weitere sieben Männer angetroffen, die die serbische, die mazedonische oder die moldawische Staatsangehörigkeit besitzen, nicht über die erforderliche Arbeitserlaubnis verfügen und sich damit - wie auch der Verunglückte - illegal in Deutschland aufhalten.

Die Tatverdächtigen, die zum Teil bei einem kroatischen Subunternehmer angestellt sind und in Deutschland über keinen festen Wohnsitz verfügen, mussten Sicherheitsleistungen in Höhe von insgesamt mehreren tausend Euro hinterlegen. Sie müssen die Bundesrepublik verlassen und den Grenzübertritt entsprechend nachweisen. Gegen sie wurden zudem Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet.

Die Ermittlungen der Experten des Sachgebiets Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Reutlingen, auch bezüglich möglicher Verstöße des Subunternehmers, dauern an.

Diese Meldung wurde am 23.11.2021, 11:14 Uhr durch das Polizeipräsidium Reutlingen übermittelt.

Kriminalstatistik zu unerlaubter Einreise und unerlaubtem Aufenthalt im Kreis Reutlingen

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) erfasste für 2020 im Kreis Reutlingen insgesamt 29 Straftaten der Kategorie unerlaubte Einreise und erlaubter Aufenthalt. In 0% der Fälle blieb es bei versuchten Straftaten. Die Aufklärungsquote betrug 96,6%. Unter den insgesamt 28 Tatverdächtigen befanden sich 5 Frauen und 23 Männer.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 212
21 bis 257
25 bis 305
30 bis 4010
40 bis 503
50 bis 601
über 600

Für das Jahr 2019 gibt die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 49 erfasste Fälle unerlaubter Einreise und unerlaubtem Aufenthalt im Kreis Reutlingen bekannt, die Aufklärungsquote lag hier bei 91,8%.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Baden-Württemberg gab es im Jahr 2020 von insgesamt 32.204 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 330 Todesopfer und 39.620 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung +++

Lesen Sie hier auch mit welchen neuen Bußgeldern Raser und Verkehrssünder 2021 rechnen müssen. Außerdem erfahren Sie von uns interessante Details zur Diskussion um ein Tempolimit für weniger Unfalltote in Deutschland.

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roj/news.de