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Polizeimeldungen für Rhein-Erft-Kreis, 23.11.2021: 211123-3: Mehrere Betrugsversuche zum Nachteil von Senioren - Schockanrufe

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Aktuelle Polizeimeldung: Verkehrsunfall Bild: Adobe Stock / Stefan Körber

211123-3: Mehrere Betrugsversuche zum Nachteil von Senioren - Schockanrufe

Rhein-Erft-Kreis (ots) -

In zwei Fällen verhinderten aufmerksame Bankmitarbeiter eine Geldübergabe.

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis hat am Montag (22. November) in mehr als zehn Fällen die Ermittlungen wegen Betrugsversuchen zum Nachteil von Seniorinnen und Senioren aufgenommen. Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei erneut vor den Maschen der Telefonbetrüger.

Die Geschädigten schilderten jeweils ähnliche Sachverhalte:Betrüger rief die Seniorinnen und Senioren an und gaben vor Polizisten zu sein. Dabei behaupteten die falschen Polizeibeamten, dass eine Angehörige in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt gewesen sein sollte. Damit die angebliche Angehörige nicht ins Gefängnis müsse, forderten die vermeintlichen Polizisten eine Kaution über mehreren zehntausend Euro von den Senioren. Geschädigte sagten gegenüber der Polizei aus, dass im Hintergrund eine weinende Person zu hören gewesen sei. In manchen Fällen hätten die Betrüger das Telefonat auch an die angebliche Angehörige übergeben.

Zwei Geschädigte (82, 83) gingen am Montag unabhängig voneinander in Erftstadt nach solchen betrügerischen Anrufen zu einer Bank, um den geforderten Geldbetrag von ihrem Konto abzuheben. Die aufmerksamen Kundenberater wiesen die beiden Geschädigten auf ein mögliches Betrugsdelikt hin, riefen die Polizei und bewahrten die Rentner so vor einem erheblichen finanziellen Schaden.

Das Kriminalkommissariat 12 hat in allen bekannt gewordenen Fällen die Ermittlungen aufgenommen. Zu einem finanziellen Schaden kam es nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht.

Die Polizei des Rhein-Erft-Kreises warnt ausdrücklich vor dieser Masche, bei der Betrüger ihre Opfer mit angeblich in Not geratenen Familienangehörigen unter Druck setzen. Polizeibeamte verlangen nie die Herausgabe von Wertgegenständen oder Bargeld. Zudem überbringen Polizisten Benachrichtigungen über in Not geratene Familienangehörige in der Regel persönlich.

Sollte Sie ein Anruf dieser Art erreichen, legen Sie auf und wählen den Notruf "110" der Polizei oder die Rufnummer der örtlichen Polizeiwache. Unterbrechen Sie in jedem Fall selbständig die Telefonverbindung, denn die Täter gaukeln Ihnen sonst die Vermittlung mit anderen Polizeibeamten vor. Bleiben Sie bei von Fremden vorgetragenen Anliegen misstrauisch und ziehen eine Vertrauensperson hinzu. Klären Sie bitte auch Personen in Ihrem persönlichen Umfeld über diese Betrugsmasche auf. Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/ (sc)

Diese Meldung wurde am 23.11.2021, 11:13 Uhr durch die Polizei Rhein-Erft-Kreis übermittelt.

Unfall-Statistik und Verunglückte im Straßenverkehr der letzten 3 Jahre

Im Bundesland Nordrhein-Westfalen gab es im Jahr 2020 von insgesamt 54.250 Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden 430 Todesopfer und 66.680 Verletzte. Bei den polizeilich erfassten Verkehrsunfällen der letzten Jahre im ganzen Bundesgebiet zeigt sich ein leichter Abwärtstrend. So wurden 2020 insgesamt 2.245.245 Unfälle im Straßenverkehr erfasst, in den Jahren 2019 dagegen 2.685.661 Fälle und 2018 2.636.468 Fälle. Auch bei den Zahlen der Unfälle mit Personenschaden ist diese Entwicklung zu beobachten. So gab es 2020 264.499 Unfälle mit zu Schaden gekommenen Personen, insgesamt wurden dabei 3.046 Verunglückte getötet. Im Jahr 2018 wurden von 308.721 Unfällen mit Personenschaden 3.275 Todesopfer verzeichnet.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung +++

Lesen Sie hier auch mit welchen neuen Bußgeldern Raser und Verkehrssünder 2021 rechnen müssen. Außerdem erfahren Sie von uns interessante Details zur Diskussion um ein Tempolimit für weniger Unfalltote in Deutschland.

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roj/news.de