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Blaulichtreport für Paderborn, 20.11.2021: Schwerpunktkontrollen und Wohnungsdurchsuchungen in der Paderborner Innenstadt

Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz in Paderborn aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von der Polizei Paderborn.

Aktuelle Polizeimeldung: Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz Bild: Adobe Stock / Animaflora Picsstock

Schwerpunktkontrollen und Wohnungsdurchsuchungen in der Paderborner Innenstadt

Paderborn (ots) -

(md) Die Paderborner Polizei hat am Freitag (19.11.2021) umfangreiche Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität in der Innenstadt von Paderborn durchgeführt. Ziel war, Straßenhändler und deren Ankäufer zu identifizieren, um diese einer entsprechend beweiskräftigen Strafverfolgung zuzuführen. Gleichzeitig wurden gerichtlich verfügte Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt, die im Rahmen von laufenden Strafverfahren erlassen worden sind.

Insgesamt 15 Tatverdächtige wurden zwecks Überprüfung ihrer Personalien mit zur Paderborner Wache genommen. Fünf Beschuldigte hatten Marihuana dabei. Entsprechende Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet.

Die Polizeikräfte sprachen zwei Betretungs- und Aufenthaltsverbote gegenüber polizeilich bekannten Szene-Angehörigen aus. Die 16 und 21 Jahre alten Männer erhalten ein dreimonatiges Betretungsverbot für die Innenstadt. Bei Missachtung droht ihnen ein entsprechendes Zwangsgeld und in letzter Konsequenz die Erzwingungshaft. Dies droht auch zwei weiteren Männern, gegen die bereits bestehende Aufenthaltsverbote verstoßen haben.

Unter den kontrollierten Personen waren auch vier Mädchen im Alter von 11 bis 13 Jahren. Die 12-Jährige war am Einsatztag durch ihre Eltern als vermisst gemeldet worden. Eines der beiden 13-Jährigen Mädchen erwischte die Polizei im Sommer dieses Jahres bereits beim Handel mit Marihuana. Die Eltern holten die Kinder auf der Wache in Paderborn ab.

Parallel zu den Kontrollen durchsuchten die Fahnder Wohnungen. In einer trafen die Beamten nicht nur zwei Tatverdächtige an, sondern stellten auch Marihuana, einen Schlagring, ein laut Waffengesetzt verbotenes Klappmesser sowie einen fünfstelligen Geldbetrag sicher. Gegen die beiden 21-Jahre alten Männer werden erneute Strafverfahren wegen Drogendelikten eingeleitet, In einer weiteren Wohnung fanden sich Utensilien, die auf den Handel mit Betäubungsmitteln hinweisen.

Der Leitende Polizeidirektor Ulrich Ettler, erklärt: "Wir nehmen das Bedürfnis der Menschen nach Sicherheit im Innenstadtbereich von Paderborn ernst. Deshalb führen wir neben unserer täglichen Präsenz regelmäßige Einsätze wie diesen durch." Zur Unterstützung der Paderborner Fahnder waren Kräfte der Einsatzhundertschaft aus Bielefeld vor Ort.

Das Thema Präsenz und Schwerpunktkontrollen im Innenstadtbereich von Paderborn wird weiterhin ein Behördenschwerpunkt bleiben. Bereits im Mai dieses Jahres gab es einen entsprechenden Einsatz. Auch hier leitet die Paderborner Polizei Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ein und sprach Betretungs- und Aufenthaltsverbote aus.

Foto(Polizei Paderborn): Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität in der Innenstadt von Paderborn

Diese Meldung wurde am 20.11.2021, 11:12 Uhr durch die Polizei Paderborn übermittelt.

Kriminalstatistik zu Rauschgiftdelikten im Kreis Paderborn

Im Kreis Paderborn wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) im Jahr 2020 insgesamt 892 Rauschgiftdelikte erfasst. In 1,5% der Fälle blieb es bei einer versuchten Straftat. Die Aufklärungsquote lag bei 91,5%. Unter den insgesamt 758 Tatverdächtigen befanden sich 678 Männer und 80 Frauen. 23,7% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21247
21 bis 25158
25 bis 30120
30 bis 40154
40 bis 5060
50 bis 6013
über 606

2019 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik im Kreis Paderborn insgesamt 1035 Rauschgiftdelikte, die Aufklärungsrate lag bei 91%.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung +++

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roj/news.de