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Polizeimeldungen für Hagen, 18.11.2021: 33-Jähriger mit Pfefferspray verletzt - Bundespolizei ermittelt

Gewaltdelikt in Hagen aktuell: Was ist heute passiert? Lesen Sie hier auf news.de täglich die lokalen Polizeimeldungen aus Ihrer Region - heute mit einem aktuellen Blaulichtreport übermittelt von der Bundespolizeidirektion Sankt.

Aktuelle Polizeimeldung: Gewaltdelikt Bild: Adobe Stock / Jonathan Stutz

33-Jähriger mit Pfefferspray verletzt - Bundespolizei ermittelt

Hagen (ots) -

Mittwochnacht (17. November) griff ein Unbekannter einen 33-Jährigen mit einem Pfefferspray am Hagener Hauptbahnhof an. Anschließend flüchtete der Mann auf einem Tretroller. Der Geschädigte klagte über brennenden Schmerz in seinen Augen.

Kurz vor Mitternacht (gegen 23:50 Uhr) betraten drei Personen die Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof Hagen. Ein 33-jähriger Hagener klagte über brennende Schmerzen im Gesicht. Die eingesetzten Beamten brachten den Deutschen zum Waschraum, so dass dieser sich zunächst das Gesicht auswaschen konnte.

Derweil berichteten die beiden Zeugen (30, 37), dass der Unbekannte kurz zuvor den Hagener plötzlich am Zentralen Omnibusbahnhof angegriffen und diesem Pfefferspray ins Gesicht gesprüht habe. Warum der Unbekannte den 33-Jährigen attackierte, konnten sich die beiden Zeugen nicht erklären, da der Handlung keinerlei Auseinandersetzung vorangegangen war. Nach dem Angriff flüchtete der Tatverdächtige mit einem Tretroller.Die beiden Deutschen gaben an, dass sich der Mann öfters am ZOB des Hagener Hauptbahnhofs aufhalten würde.

Der Geschädigte wusch sich mehrfach die Augen und das Gesicht aus. Anschließend bestätigte er den Tathergang. Der Hagener wies deutlich erkennbare Rötungen im Gesicht auf, verzichtete jedoch auf eine ärztliche Versorgung. Er gab an, dass er nur nach Hause gehen wolle.

Die Bundespolizisten leiteten ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Nach der Anzeigenaufnahme konnten die drei Personen die Wache verlassen.

Diese Meldung wurde am 18.11.2021, 11:08 Uhr durch die Bundespolizeidirektion Sankt übermittelt.

Kriminalstatistik zur Gewaltkriminalität im Kreis Dortmund

Über die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden im Kreis Dortmund im Jahr 2020 insgesamt 2395 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität registriert, 17,2% davon blieben versuchte Straftaten. In 22 Fällen wurde mit einer Schusswaffe gedroht, in 13 Fällen auch von ihr Gebrauch gemacht. Im letzten Jahr lag die Aufklärungsquote der Straftaten mit gewalttätigem Hintergrund bei 71,2%. Von insgesamt 2141 Tatverdächtigen konnten 1786 Männer und 355 Frauen identifiziert werden. 40,2% der Tatverdächtigen sind nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21609
21 bis 25291
25 bis 30292
30 bis 40461
40 bis 50270
50 bis 60143
über 6075

Im Jahr 2019 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 2611 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität im Kreis Dortmund, die Aufklärungsquote lag bei 68,5%.

Unter dem Straftatbestand "Gewaltkriminalität" fasst das BKA Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raubdelikte sowie gefährliche und schwere Körperverletzung und Verstümmelung weiblicher Organe zusammen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung +++

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roj/news.de