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Polizeimeldungen für Waren, 17.11.2021: Nach zahlreichen Straftaten im Polizeigewahrsam

Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz in Waren aktuell: Was ist heute passiert? Die Polizeiinspektion Neubrandenburg informiert über Polizeimeldungen von heute. News.de hält Sie auf dem Laufenden zu Unfall-, Brand- und Verbrechensmeldungen in Ihrer Region.

Aktuelle Polizeimeldung: Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz Bild: Adobe Stock / Animaflora Picsstock

Nach zahlreichen Straftaten im Polizeigewahrsam

Waren (ots) -

In den frühen Abendstunden des gestrigen 16.11.2021 kam es in der Warener Gartenstraße zu einem Polizeieinsatz wegen eines Hausfriedensbruchs und einer Sachbeschädigung an einer Haustür sowie zu einer Bedrohung zum Nachteil des Wohnungsinhabers.

Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich zwei Frauen widerrechtlich und gewaltsam Zugang zu einer Wohnung im betreffenden Mehrfamilienhaus in der Gartenstraße. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Wohnungsinhaber in der Wohnung und versuchte, das Eindringen der Frauen zu verhindern. In der weiteren Folge gelangten die Frauen dennoch in die Wohnung. Dort wurde der Wohnungsinhaber durch eine der Tatverdächtigen mittels eines Werkzeuges bedroht.

Der Mann blieb unverletzt und die bis dahin unbekannten Frauen flüchteten noch vor Eintreffen der Beamten. Knapp zwei Stunden später meldete sich der Geschädigte erneut bei der Warener Polizei, da die Frauen wieder mit aggressivem Verhalten vor seiner Wohnungstür standen. Bei Eintreffen der Beamten waren diese zunächst nicht anzutreffen, konnten aber nach ersten Befragungen und Ermittlungen in einer benachbarten Wohnung festgestellt werden. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um deutsche Frauen im Alter von 40 und 38 Jahren.

Eine Atemalkoholmessung bei der 40-Jährigen ergab einen Wert von 2,07 Promille. Sie steht darüber hinaus im Verdacht, Betäubungsmittel konsumiert und besessen sowie den Wohnungsinhaber bedroht zu haben.

Durch die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde daraufhin die Durchsuchung der Wohnung und eine Blutprobenentnahme bei der 40-jährigen Beschuldigten angeordnet. Dabei konnten keine Beweismittel aufgefunden und sichergestellt werden. Auf der Fahrt ins Klinikum nach Röbel und während der dortigen Blutprobenentnahme beleidigte die Beschuldigte die eingesetzten Beamten, griff diese mehrmals tätlich an und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen.

Die 40-jährige Beschuldigte verblieb zur Verhinderung weiterer Straftaten bis zum Morgen des 17.11.2021 im polizeilichen Gewahrsam. Beamte der Kriminalkommissariatsaußenstelle Waren haben die Ermittlungen u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.

Diese Meldung wurde am 17.11.2021, 11:14 Uhr durch die Polizeiinspektion Neubrandenburg übermittelt.

Kriminalstatistik zur Gewaltkriminalität im Kreis die Mecklenburgische Seenplatte

Über die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA) wurden im Kreis die Mecklenburgische Seenplatte im Jahr 2020 insgesamt 381 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität registriert, 17,6% davon blieben versuchte Straftaten. In 0 Fällen wurde mit einer Schusswaffe gedroht, in 1 Fall auch von ihr Gebrauch gemacht. Im letzten Jahr lag die Aufklärungsquote der Straftaten mit gewalttätigem Hintergrund bei 89%. Von insgesamt 401 Tatverdächtigen konnten 344 Männer und 57 Frauen identifiziert werden. 20,7% der Tatverdächtigen sind nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21126
21 bis 2549
25 bis 3049
30 bis 4088
40 bis 5043
50 bis 6026
über 6020

Im Jahr 2019 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik des BKA 444 Straftaten der Kategorie Gewaltkriminalität im Kreis die Mecklenburgische Seenplatte, die Aufklärungsquote lag bei 90,3%.

Unter dem Straftatbestand "Gewaltkriminalität" fasst das BKA Mord und Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, Raubdelikte sowie gefährliche und schwere Körperverletzung und Verstümmelung weiblicher Organe zusammen.

Kriminalstatistik zu Rauschgiftdelikten im Kreis die Mecklenburgische Seenplatte

Im Kreis die Mecklenburgische Seenplatte wurden laut Polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) vom Bundeskriminalamt (BKA) im Jahr 2020 insgesamt 1372 Rauschgiftdelikte erfasst. In 0,5% der Fälle blieb es bei einer versuchten Straftat. Die Aufklärungsquote lag bei 96,1%. Unter den insgesamt 1082 Tatverdächtigen befanden sich 937 Männer und 145 Frauen. 4,4% der Personen sind Tatverdächtige nicht-deutscher Herkunft.

AlterAnzahl Tatverdächtige
unter 21351
21 bis 25175
25 bis 30155
30 bis 40306
40 bis 5073
50 bis 6018
über 604

2019 erfasste die Polizeiliche Kriminalstatistik im Kreis die Mecklenburgische Seenplatte insgesamt 1406 Rauschgiftdelikte, die Aufklärungsrate lag bei 96,3%.

+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von aktuellen Daten vom Blaulichtreport des Presseportals und Kriminalstatistiken des BKAs automatisiert erstellt. Original-Content von: „Meldungsgeber", übermittelt durch news aktuell: Zur Presseportal-Meldung +++

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roj/news.de