Von news.de-Redakteurin Juliane Ziegengeist - 29.11.2013, 10.45 Uhr

Xing und LinkedIn: LinkedIn oder Xing - wo soll ich hin?

Arbeitnehmerseite zeigt noch eine gewisse Skepsis

Auf LinkedIn können Arbeitnehmer und -suchende in erster Linie Kontakte ins Ausland aufbauen und nach auswärtigen Jobs Ausschau halten. Auf dem deutschen Markt ist Xing noch die erste Wahl. Doch LinkedIn hat seit seinem Start in Deutschland 2009 bereits mächtig aufgeholt und könnte dem Marktführer schnell den Rang ablaufen. In der Schweiz ist es schon die Nummer eins.

Es macht daher sicherlich Sinn, auf beiden Plattformen aktiv zu werden. Da gibt es allerdings noch Nachholfbedarf. Denn neben der Begeisterung vieler Arbeitgeber für Businessnetzwerke hat die zu Beginn erwähnte Studie auch eine gewisses Skepsis bei potenziellen Bewerbern gezeigt.

Zwei Drittel nutzen traditionelle Wege der Jobsuche

Nur 27 Prozent ziehen laut der Untersuchung soziale Medien den konventionellen Wegen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz vor. Im Umkehrschluss heißt das: Gut zwei Drittel favorisieren noch immer traditionelle Methoden wie Zeitungsannoncen, Stellenbörsen und Personalvermittler.

Doch je diffuser und mobiler der Jobmarkt wird, desto schwieriger wird es, über diese Wege sein Wunschunternehmen zu finden. Nicht nur, weil Unternehmen selbst immer weniger Printanzeigen schalten und ihre Suche immer mehr ins Netz verlagern werden. Vor allem suchen sie Talente, die nicht nur irgendwo irgendetwas arbeiten wollen, sondern genau in ihre Firma passen.

Und um das herauszufinden, eröffnen interaktive Berufsplattformen wie Xing und LinkedIn wahrlich zahlreiche Möglichkeiten - und zwar für beide Seiten, Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

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fro/news.de

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