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Schmerzen beim Schlafen: Wie entsteht Schmerz?

Laut einer Studie leiden 80 Prozent aller Patienten mit chronischen Schmerzen gleichzeitig an ausgeprägten Schlafstörungen. Doch wie können Schmerzen während des Schlafens entstehen? Und wie wirkt sich Schmerz auf den Schlaf aus?

Foto: Christin Klose/dpa-tmn Bild: Christin Klose/dpa

Hunger, Durst und Schlaf – all dies sind biologische Grundbedürfnisse, welche wir Menschen brauchen. Sollten wir diese nicht bekommen, kann es lebensbedrohlich werden. Ausreichender und erholsamer Schlaf ist daher ebenso wichtig wie das Essen und Trinken. Dies ist der Grund, warum der Mensch etwa ein Drittel seines Lebens schläft. Sollte der Schlaf auf längere Zeit gestört werden, gerät man schnell in einen Teufelskreis aus psychischen sowie körperlichen Krankheiten.

Besonders nächtliche Schmerzen verhindern einen ungestörten Schlaf. Dabei ist es egal, ob diese bereits vorhaben waren oder erst während des Schlafzustands ausgelöst wurden.

Schmerzen und Schlaf: Das Problem analysieren

Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und vieles mehr: All diese negativen Zustände können während des Schlafes entstehen und den Schlaf stören. Für nachts auftreten Schmerz, gibt es mehrere Ursachen:

  • falsche Schlafposition

Eine falsche Schlafposition ist gefährlich, da sie den Körper auf Dauer unbewusst Schaden kann. Grund für eine falsche Position kann ein falsches Kissen, ein schlechtes Bett oder eine nicht Ergonom Matratze sein. Auch beim Schlafen, auf der Seit oder dem Bauch können schmerzen entstehen, da beispielsweise die Knie in Seitenposition übereinander liegen und so einen Druck auf das unterliegende Bein ausgeübt wird. Auch eine verdrehte Lage des Körpers, beim Schlafen auf dem Bauch dient nicht der Entspannung. Automatisch spannt sich der Nacken und der Kopf an, wodurch Kopfschmerzen und Verspannungen, manchmal sogar Blockaden, entstehen.

Sollte das Bett und die Matratze schuld sein, empfiehlt es sich schnell zu handeln und ein neues Bett zu bestellen. Besonders empfehlenswert durch ihre ergonomische Beschaffenheit, sind Boxspringbetten. Ihr komplexer Aufbau und ein meist veränderliches System, stärkt den Körper besser als ein herkömmlicher Lattenrost. Dadurch wird die Schlafposition gestärkt. Zudem lassen sich Online schnell lieferbare Boxspringbetten bestellen.

  • Alkoholkonsum

Alkohol vor dem Einschlafen sollte vermieden werden. Oft verbindet man hierbei einen Alkoholkonsum, welcher über die Grenze geht. Doch auch ein einziges Glas Wein vor dem Schlafengehen kann der Auslöser für ein morgendliches Kater-Gefühl, wie Kopfschmerzen, Migräne oder Übelkeit sein.

  • starker Koffeinkonsum

Genauso wie Alkohol ist auch Koffein eine Droge, welche abhängig macht und den Schlaf beeinflusst, sein. Wer einmal von der schnell süchtig machenden Drogensucht betroffen ist, trinkt oft auch zu späten Zeiten Kaffee. Der regelmäßige „Hit" des Tages, wirkt jedoch mit der Zeit nicht mehr und kann für Kopfschmerzen und psychische Erkrankungen sorgen.

  • Stress und alle negativen Emotionen

Stress ist ein Phänomen, welches viele Auslöser hat. Zusammengefasst kann jegliche negative Situation dafür sorgen, dass der Körper Stresshormone freisetzt. Wer es nicht schafft diese vor dem Einschlafen zu kontrollieren, kann seinen Schlaf stark beeinträchtigen, Depressionen hervorrufen oder starke Schmerzen wie Kopfschmerzen, Migräne, Nackenschmerzen und weitere Symptome auslösen.

  • Schlafdauer (zu viel bis zu wenig)

Zu wenig schlaf, kann auf kurze Zeit für einen höheren Adrenalinspiegel sorgen, wodurch man motivierter ist. Auf Dauer macht der fehlende Schlaf jedoch Krank und völlig ohne Schlaf, kann man sogar ins plötzliche Koma fallen, Halluzinationen bekommen oder andre Schäden davontragen. Auch zu viel Schlaf ist nicht gesund. Ein Grund für morgendliche Kopfschmerzen, ist ein zu hohes Schlafpensum. Bereits die empfohlenen acht Stunden Schlaf, können für viele zu viel des Guten sein.

  • Wetter- und Temperatur-Beeinflussung

Auch das Wetter kann den Schlaf negativ beeinflussen und Krankheitserscheinungen auslösen. Neben der Raumtemperatur, welche die Schlaf- und Kopfspannung beeinflussen und Migräne auslösen kann, kann auch das Wetter den Schlaf beeinträchtigen. Stürmisches Wetter oder zu heiße Temperaturen können Allergien hervorrufen und ebenfalls Kopfschmerzen auslösen.

Beim Schlafen sollte man, in einer entspannenden Position liegen, um dem Körper genug Erholung geben zu können. Daher ist es wichtig das richtige Bett, eine gute Bettwäsche, nicht klumpende Kissen und atmungsaktive Decken und Matratzen zu benutzen. Kein Kauf sollte man sich vorher von der Qualität der Erzeugnisse überzeugen und sich nicht von möglichen ein paar höheren Kosten abschrecken lassen.

Fazit: Wie Schmerzen auf Schlaf wirken

Fakt ist: Schmerzen stören den Schlaf und schlechter Schlaf verursacht Schmerzen. Dies liegt unter anderem daran, dass der falsche Schlaf nicht nur allgemein den Körper schwächt, sondern auch zu einer Minderung der eigenen Schmerzschwelle führt. Durch diese Minderung werden Schmerzen stärken wahrgenommen und als Problem im Körper erkannt. In der Medizin wurde beobachtet, dass Patienten, die in der Nacht vor einem Eingriff schlecht schliefen, verstärkt und mehr unter Schmerzen litten als jene, die einen erholsamen Schlaf erlebten.

Schlechter Schlaf verursacht häufig Kopfschmerzen am Morgen oder löst Migräne-Anfalle aus. Wichtig ist es daher, das richtige Bett zu haben. Wenn man beispielsweise auf einem Boxspringbett schläft, wird der Rücken besser gestützt als auf einem herkömmlichen Bett mit Lattenrost. Das Bett allein kann schon dafür sorgen, dass Schmerzen umgangen werden, und eine gesunde, komfortable Schlafposition erzeugt.

lic/news.de