18.03.2020, 09.00 Uhr

Coronavirus aktuell in Deutschland: Mit DIESEN Regeln überstehen Sie die Corona-Pandemie

Die rasante Ausbreitung des Coronavirus sorgt für große Verunsicherung. Sind Hamsterkäufe und Absagen von Veranstaltungen der Schlüssel, die Pandemie zu überstehen? Diese Tipps wappnen Sie für die Sars-CoV-2-Welle.

Jeder einzelne kann mit wenig Aufwand dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Bild: Kathy Willens / AP / picture alliance / dpa

Das neuartige Coronavirus breitet sich in rasanter Geschwindigkeit weltweit aus - auch Deutschland ist Teil der Viruswelle, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Pandemie hochgestuft wurde. Mehr als 2.000 bestätigte Infektionen gibt es derzeit in der Bundesrepublik - und viele Bundesbürger sind verunsichert, wie man sich gegen das Coronavirus am besten schützen kann und wie man einer solchen Epidemie am besten gegensteuern kann.

Coronavirus fordert Umdenken von jedem einzelnen - und den Verzicht auf soziale Kontakte

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Bevölkerung wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus zu drastischen Einschnitten aufgefordert. Dabei käme es auf die Mitwirkung jedes einzelnen an, um den Erfolg der Maßnahmen zu gewährleisten - die auf ein Minimum reduzierten Sozialkontakte seien nur ein Mittel, um das Coronavirus möglichst effektiv einzudämmen. Doch es gibt noch weitere Handgriffe, die jeder einzelne in seinen Tagesablauf integrieren kann.

Coronavirus in Deutschland zwingt Großveranstaltungen und TV-Shows in die Knie

Sich selbst möglichst wenigen Infektionsgefahren aussetzen und auf andere achtgeben - so ließe sich die Handlungsempfehlung in Zeiten der Corona-Krise wohl am besten zusammenfassen. Dazu gehört, große Menschenansammlungen zu meiden. Aktuell werden immer mehr Großveranstaltungen abgesagt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, auch TV-Sendungen verzichten inzwischen auf ein Live-Publikum im Studio. Damit soll niemandem der Freizeitspaß vermiest werden, sondern die unüberschaubare Übertragung des Coronavirus im Zaum gehalten werden.

Händewaschen gegen Coronavirus als A und O der Vorbeugung

Ein weiterer Punkt ist die besonders sorgfältige persönliche Hygiene. Damit ist nicht die flächendeckende Verwendung von Desinfektionsmitteln gemeint - um dem Coronavirus ein Schnippchen zu schlagen, genügt es völlig, die Hände regelmäßig und im Zweifel lieber einmal mehr als zu wenig mit warmem Wasser und Seife mindestens 20 Sekunden lang gründlich zu säubern und anschließend abzutrocknen. In Zeiten der Corona-Krise sollten Desinfektionsmittel denen überlassen werden, die darauf wirklich angewiesen sind - Personal in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen beispielsweise. Ebenfalls nützlich: Beim Husten oder Niesen sollte darauf geachtet werden, nicht die Hände zu kontaminieren, sondern auf die Armbeuge auszuweichen.

Hamsterkäufe und Desinfektionsmittel sind in der Coronakrise nicht überlebenswichtig

Was für Desinfektionsmittel gilt, trifft auch auf andere Lebensmittel zu: Lassen Sie Hamsterkäufe sein und agieren Sie besonnen und ohne Panik. Wer im Supermarkt durchdacht einkauft und nicht wahllos Artikel berührt und wieder ins Regal legt und sich nach dem Einkaufsbummel gründlich die Hände wäscht, reduziert das Coronavirus-Risiko wirksam.

Coronavirus aktuell: Achten Sie besonders auf ältere Mitmenschen

Nie war gegenseitige Rücksichtnahme und Achtsamkeit so wichtig wie in Zeiten des Coronavirus. Da ältere Personen und solche mit Vorerkrankungen als besonders gefährdete Risikogruppe gelten, sollte sich dieser Personenkreis idealerweise in den eigenen vier Wänden aufhalten. Jüngere Menschen mit intaktem Immunsystem sind nun aufgerufen, sich um die ältere Generation zu kümmern. Bieten Sie Senioren in Ihrem Umfeld an, Einkäufe zu erledigen und erkundigen Sie sich regelmäßig nach ihrem Wohlbefinden. Zum Schutz von älteren Menschen gehört auch, Großeltern während der Coronavirus-Welle nicht mit der Enkelbetreuung zu konfrontieren - zu groß ist die Gefahr, dass selbst asymptomatische Kinder das Coronavirus an Oma und Opa weitergeben.

Wer sich angesichts des grassierenden Coronavirus begrüßen möchte, sollte kreativ sein - Händeschütteln ist nämlich tabu. Bild: dpa-infografik / dpa-Grafik / picture alliance / dpa

Händeschütteln trotz Coronavirus? Keine gute Idee!

Höflichkeit in allen Ehren, doch im Zuge der Coronavirus-Epidemie sollten Begrüßungen mit engem körperlichen Kontakt tunlichst unterbleiben. Immerhin wird das Coronavirus Sars-CoV-2 durch Tröpfcheninfektion übertragen - jemandem die Hand zu geben, ihm zur Begrüßung einen Kuss zu geben oder sich um den Hals zu fallen, sollte deshalb tabu sein. Ein freundliches Lächeln dürfte dem Gegenüber also zur Begrüßung genügen.

Ein gewisses Maß an persönlichem Abstand sollte auch bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel beachtet werden. Wer Bus und Bahn nutzt, sollte mit anderen Fahrgästen nicht auf Tuchfühlung gehen, sich nach dem Berühren von Haltegriffen umgehend die Hände waschen und die Berührung des eigenen Gesichtes vermeiden.

Selbstisolation gegen Coronavirus: Häusliche Quarantäne und Homeoffice soll Ausbreitung von Covid-19 verhindern

Eine Sonderform des individuellen Rückzugs ist die häusliche Quarantäne. Die kann einerseits vom Gesundheitsamt verhängt werden und muss zwingend eingehalten werden, andernfalls drohen Bußgelder in horrender Höhe. Andernfalls kann die Selbstisolation auch in anderen Fällen sinnvoll sein. Wer die Möglichkeit hat, von zuhause aus zu arbeiten, sollte sich in Absprache mit dem Arbeitgeber ins Homeoffice zurückziehen. Durch den Wegfall des täglichen Arbeitswegs und der minimierten Interaktion mit anderen Menschen sinkt das Risiko, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, automatisch. Dass nach Feierabend Besuche von Konzerten, Museen, Fußballspielen oder Partys tabu sein sollten, gebietet der gesunde Menschenverstand. Treffen mit Freunden sollten in Telefonate oder Videochats umgewandelt werden. Reisen sollten ebenso auf ein Mindestmaß reduziert werden.

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loc/news.de

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