07.09.2017, 15.18 Uhr

Neue Forschungen zeigen: Aspirin soll verfaulte Zähne retten

Sagen wir den nervenden Zahnschmerzen bald endgültig adé? Forscher aus Belfast kommen jetzt mit der Erkenntnis daher, dass das Schmerzmittel Aspirin die Lösung gegen verfaulte Zähne sein könnte.

Ist Aspirin schädlich für unsere Zähne? Bild: dpa/Symbolbild

Seit geraumer Zeit wird unter Wissenschaftlern darüber debattiert, wie gefährlich das Schmerzmittel Aspirin wirklich für unsere Zähne ist. In Studien wurde bisher darauf hingewiesen, dass die Einnahme von zu viel Aspirin die Zahnerosion begünstigen könne - beispielsweise durch das Zerkauen der Tabletten.

Kann Aspirin den Zahnverfall stoppen?

Forscher der Queen's University Belfast kommen jetzt mit einem anderen Ansatzpunkt daher. Demnach könnte Aspirin die Auswirkungen des Zahnverfalls umkehren, berichtet die britische "Daily Mail". Demnach soll das Schmerzmittel in der Lage sein, ein neues Dentin zu bilden.

Wie die Forscher angeben, könnte mittels Aspirin eine Art "Selbstheilung" bei Zähnen angekurbelt und die Anzahl an bisher notwendigen Füllungen reduziert werden. Zahnverfall gilt als die häufigste Zahnkrankheit weltweit - ein Drittel der Erwachsenen ist davon betroffen.

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rut/jat/news.de

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