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13.04.2017, 13.39 Uhr

Hantavirus 2017:  So schützen Sie sich vor dem Hantavirus

Der Hantavirus breitet sich aus: Experten prognostizieren für 2017 mehr als 2440 Infektionsfälle. Bild: Angelika Warmuth/dpa

Hantavirus-Schutz: Kontakt mit Nagern vermeiden

Um sich zu schützen, sollten Menschen nach Expertenangaben vor allem in Gebieten mit viel Buchenwald den Kontakt mit Ausscheidungen von Nagern vermeiden - beispielsweise bei Holzarbeiten in Wald und Garten und bei der Reinigung von Kellern, Schuppen, Scheunen und Ställen.

Das Hantavirus im Überblick

Hantaviren sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts weltweit verbreitet. Der Name leitet sich vom koreanischen Grenzfluss Hantan ab. Dort erkrankten während des Koreakrieges Anfang der 1950er Jahre mehr als 3.000 Soldaten an einem schweren hämorrhagischen (zu Blutungen führenden) Fieber. Das Virus wurde erstmals 1977 isoliert. Übertragen wird es durch Speichel, Kot oder Urin von infizierten Nagetieren wie der Rötelmaus. Atmet der Mensch die Erreger ein - etwa wenn kontaminierter Staub aufgewirbelt wird - kann er sich infizieren. Die Symptome ähneln denen einer Grippe mit Fieber, Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen. Blutdruckabfall und Nierenfunktionsstörungen bis hin zum -versagen können folgen.

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sam/news.de/dpa

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