21.02.2017, 14.30 Uhr

Nach positivem Schwangerschaftstest: 30-Stunden-Geburt! Frau gebärt Tumor statt Baby

Die 20-jährige Alice Hall aus dem britischen Hereford hat die Hölle durchlebt. Als sie die Morgenübelkeit plagte, machte sie einen Schwangerschaftstest, der positiv ausfiel. Doch am Ende kam alles anders als gedacht.

Die Freuden über den positiven Test wurden schnell getrübt. Bild: Fotolia / nd3000

Es ist eine unglaubliche Geschichte, von der "The Sunday Mirror" berichtet. Alice Hall aus Hereford machte, geplagt von Morgenübelkeit und Unwohlsein, einen Schwangerschaftstest. Dieser fiel positiv aus und die Freude bei ihr und ihrem Freund Christopher war groß. Selbst ein Arzt bestätigte die Schwangerschaft.

Positiver Schwangerschaftstest ohne Baby im Bauch

In der achten Woche gab es allerdings Komplikationen. Starke Blutungen legen die Vermutung nahe, dass Alice Hall eine Fehlgeburt erlitten hatte. Doch der Schwangerschaftstest war im Nachhinein noch immer positiv. Die Ärzte waren ratlos und gingen davon aus, dass die 20-Jährige noch immer schwanger sei. Eine Woche später plagten die junge Frau erneut Schmerzen. "Mein Uterus dachte, dass dort ein Baby wäre und spielte meinem Körper die Symptome vor", so Alice Hall gegenüber "The Sunday Mirror".

Ärzte entdecken Tumor im Bauchraum

Die Mediziner forschten weiter, was Alice Hall fehlte. Eine Eileiterschwangerschaft? Nein! Statt eines Fötus trug die 20-Jährige einen Tumor in ihrer Bauchhöhle. Sie machte eine Chemotherapie und der Tumor hörte in der Tat auf zu wachsen. Doch an dieser Stelle ist ihre Geschichte noch nicht zu Ende.

Frau gebärt Tumor statt Baby

Eines Nachts wurde Alice Hall erneut von Schmerzen geplagt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. "Ich wurde ins Hereford County Spital gebracht und dort haben sie mir gesagt, dass ich den Tumor quasi 'auf die Welt bringen' muss, der damals rund ein Pfund gewogen hat", schildert die junge Frau ihr Martyrium.

30 Stunden habe diese Prozedur gedauert. Mehrere Monate später erklärten sie die Ärzte für geheilt. Einem echten Baby steht nun auch nichts mehr im Weg.

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fka/loc/news.de

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