24.08.2020, 17.17 Uhr

Internationale Filmfestspiele Berlin: Berlinale 2021 soll planmäßig stattfinden

Die 71. Berlinale findet im Februar 2021 physisch statt. Man arbeite an einem Konzept für "die größtmögliche Sicherheit aller Gäste".

Der französische Regisseur Francois Ozon konnte sich 2019 über die Auszeichnung "Silberner Bär Großer Preis der Jury" freuen. Bild: Denis Makarenko/Shutterstock.com/spot on news

Die Berlinale 2021 soll stattfinden - und zwar physisch. Das gab die Festivalleitung am Montag (24. August) auf der offiziellen Webseite der Internationalen Filmfestspiele Berlin bekannt. Demnach soll das Festival wie geplant vom 11. bis 21. Februar 2021 über die Bühne gehen. An der Umsetzung, wie "die größtmögliche Sicherheit aller Gäste" gewährleistet werden kann, werde noch gefeilt. Genaueres, wie etwa die Anzahl der geladenen Filme, soll in den kommenden Wochen bestimmt werden.

Hier den prämierten Film "Gelobt sei Gott" von Francois Ozon ansehen.

An dem mit der Berlinale einhergehenden European Film Market soll ebenfalls festgehalten werden, heißt es. Hier sei jedoch ein hybrides Modell geplant. Nähere Informationen wurden noch nicht bekannt gegeben. Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian, das Leitungsduo der Berlinale, freue sich sehr, "dass weltweit langsam wieder Festivals mit einem Publikum vor Ort stattfinden". In Zeiten der Pandemie sei einmal mehr "deutlicher geworden, wie sehr wir auch analoge Erlebnisräume in der Kultur benötigen".

Einführung von geschlechtsneutralen Kategorien

Im Rahmen der Berlinale 2021 werden insgesamt acht Preise vergeben - erstmals nicht nach Geschlechtern getrennt. Aus den Preisen für den Besten Darsteller und die Beste Darstellerin wird so der geschlechtsneutrale "Silberne Bär für die Beste Schauspielerische Leistung".

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