26.04.2020, 07.30 Uhr

40. Geburtstag: Channing Tatum wird 40: Vom Stripper zum Sexsymbol

Schauspieler Channing Tatum feiert 40. Geburtstag. Der Stripper-Film "Magic Mike" machte ihn zum Sexsymbol Nummer eins in Hollywood. Seitdem fliegen ihm Frauenherzen auf der ganzen Welt zu.

Channing Tatum feiert mit "Magic Mike" nicht nur im Kino Erfolge. Bild: Landmark Media/ImageCollect/spot on news

2012 hat ihn das US-Magazin "People" zum "Sexiest Man Alive" gekürt. Im gleichen Jahr erschien "Magic Mike" in den Kinos - der Film, der auf seinen Erlebnissen als Stripper basiert und ihn in den Status eines der wohl begehrtesten Sexsymbole Hollywoods und der Welt katapultierte. Am 26. April 2020 feiert Schauspieler Channing Tatum seinen 40. Geburtstag. Aus "Magic Mike" hat er mittlerweile eine weltweite Geldmaschine geformt und die Frauen liegen ihm zu Füßen. Doch sein Herz gehört wohl nur einer. Das muss man über den gebürtigen US-Amerikaner wissen.

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Der Durchbruch

Channing Matthew Tatum wurde in der Kleinstadt Cullman im Bundesstaat Alabama, im Südosten der USA, geboren und wuchs dort auf einer Farm auf. Seit Kindheitstagen war er sportlich, spielte Baseball, Football und betrieb Kampfsport. Ein Football-Stipendium fürs College lehnte er nach der Highschool allerdings ab und arbeitete stattdessen unter anderem als Bauarbeiter und Verkäufer. Als Familie Tatum nach Florida umzog, fing ihr Sohn an, in einem Strip-Lokal unter dem Namen "Chan Crawford" zu tanzen, was sich später als Goldgrube herausstellen sollte. Ende der 1990er Jahre lebte Tatum in Miami und wurde auf der Straße als Model entdeckt.

Nach einigen Jahren mündete sein Model-Einsatz in die Schauspielerei. Anfang der 2000er Jahre hatte Channing Tatum vereinzelt Rollen in Werbespots. Im TV war er das erste Mal 2004 in einer Folge der Krimiserie "CSI: Miami" zu sehen. 2006 hatte Tatum im Drama "Kids - In den Straßen New Yorks" einen Auftritt an der Seite von Shia LaBeouf (33). Für seine Performance wurde er für einen Gotham Award nominiert und erhielt beim Sundance Film Festival den "Special Jury Prize". Der Grundstein war gelegt.

Im Jahr 2006 folgte dann seine erste Hauptrolle - im Tanzfilm "Step Up". Dort glänzte er als Straßentänzer Tyler Gage mit seinen Tanzkünsten und wurde einem weltweiten Publikum bekannt - sein Durchbruch im Filmgeschäft. Die "Step Up"-Reihe umfasst fünf Filme, ein Spin-off sowie eine Serie.

Zwischen Action, Comedy, Schnulzen und Kritikerlob

Seit seinem Durchbruch in Hollywood manövriert sich Channing Tatum durch die verschiedensten Genres. In Filmen wie "G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra" (2009) oder "White House Down" (2013) stellte er sein Actionheld-Potential unter Beweis. Seine romantische Seite zeigte er unter anderem in der Nicholas-Sparks-Verfilmung "Das Leuchten der Stille" (2010) oder in "Für immer Liebe" (2012).

Sein Comedy-Talent bekam man etwa in "21 Jump Street" (2012), "Hail, Caesar!" (2016) und "Logan Lucky" (2017) zu sehen. Andere Welten erkundete er gemeinsam mit Mila Kunis (36) im Sci-Fi-Flop "Jupiter Ascending" (2015). Zum Superhelden wurde Tatum durch seine Arbeit als Synchronsprecher für die Filmreihe "The LEGO Movie". Darin leiht er im englischen Original Superman seine Stimme.

Bei den Kritikern konnte Channing Tatum durch sein Engagement im Sportdrama "Foxcatcher" (2014) punkten. Darin geht es um die Schultz-Brüder, zwei US-Ringer, die 1984 bei Olympia Gold gewannen. Tatum spielte Mark Schultz, Mark Ruffalo (52) seinen Bruder David. 2015 wurde der Film für fünf Oscars nominiert, darunter Ruffalo als bester Nebendarsteller sowie Steve Carell (57) als bester Hauptdarsteller in seiner Rolle als Sportmäzen John E. du Pont (1938-2010).

Ein Striptease verändert alles

Kein Film hat Channing Tatum aber mehr Erfolg eingebracht als "Magic Mike" (2012). Der Streifen basiert auf seinen Erfahrungen als Stripper in Florida und löste einen regelrechten Hype aus. Steven Soderbergh (57, "Ocean's Eleven") führte Regie, Tatum mischte zudem als Produzent mit. Matthew McConaughey (50) glänzte in einer Nebenrolle als Clubbesitzer Dallas. Der Film spielte weltweit über 167 Millionen Dollar ein - bei einem Budget von sieben Millionen Dollar. Tatums heiße Moves machten ihn zum weltweiten Sexsymbol. Vor allem seine Einlage zum Song "Pony" von Sänger Ginuwine (49) gilt als legendär.

Die Fortsetzung "Magic Mike XXL" konnte 2015 nicht ganz an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen. Über 122 Millionen US-Dollar flossen trotzdem in die Kinokassen und Fans bekamen auch Striptease von Matt Bomer (42, "White Collar") und Joe Manganiello (43, "True Blood") zu sehen. Doch damit nicht genug. Aus "Magic Mike" wurde eine weltweite Stip-Show. Fans kommen etwa in Las Vegas, London und Berlin in den Genuss des Tanz- und Akrobatik-Spektakels von Channing Tatum. Australien soll 2020 folgen, wenn es die Coronavirus-Pandemie zulässt. Sein bis dato wohl größter Hit.

Die Frau(en) seines Lebens

Trotz der weiblichen Aufmerksamkeit, die Channing Tatum seit "Magic Mike" bekommt, gehörte sein Herz über ein Jahrzehnt Jenna Dewan (39). Die Tänzerin und Schauspielerin spielte die weibliche Hauptrolle in "Step Up". Das Paar fand 2006 zueinander, verlobte sich 2008 und heiratete im Juli 2009. Im Mai 2013 krönte die Geburt von Tochter Everly ihre Liebe. Das scheinbar perfekte Familienglück zerbrach jedoch. Im April 2018 gab das Paar - für viele überraschend - seine Trennung bekannt. Jenna Dewan erklärte später, sie hätten festgestellt, dass sie unterschiedliche Dinge im Leben wollten. Das Sorgerecht für Tochter Everly teilen sie sich.

Jenna Dewan hat Anfang März 2020 ihr zweites Kind auf die Welt gebracht, Söhnchen Callum. Der Vater ist ihr Verlobter, Schauspieler Steve Kazee (44). Channing Tatum bandelte nach der Trennung von seiner Ehefrau mit der britischen Sängerin Jessie J (32) an. Ihre On-Off-Beziehung soll aktuell allerdings wieder auf Eis liegen. Das Herz des Hollywood-Stars gehört weiter hauptsächlich einer kleinen Dame: Tochter Everly, die auch mal ihre Boxtechnik an ihm ausprobieren darf, wie er schon auf Instagram zeigte. Bleibt zu hoffen, dass es zum 40. Küsse statt Hiebe hagelt.

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