28.04.2018, 15.31 Uhr

Deutscher Filmpreis 2018 - Wiederholung: Deutscher Filmpreis 2018: Das sind die Gewinner

Am 27. April 2018 wird zum 68. Mal der Deutsche Filmpreis verliehen. Bild: Britta Pedersen / picture alliance / dpa

Deutscher Filmpreis: Goldene Lola für "3 Tage in Quiberon"

Das Romy-Schneider-Drama "3 Tage in Quiberon" von Emily Atef hat die Goldene Lola als bester Spielfilm gewonnen. Das gab die Deutsche Filmakademie am Freitagabend in Berlin bekannt.

Marie Bäumer als beste Schauspielerin mit Lola ausgezeichnet

Marie Bäumer ist bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises als beste Schauspielerin ausgezeichnet worden. Die 48-Jährige wurde am Freitagabend in Berlin für ihre Rolle als Romy Schneider in Emily Atefs Drama "3 Tage in Quiberon" geehrt. "Ich bin sooooo glücklich, ich freue mich so unglaublich", rief Bäumer völlig überwältigt und fast in Tränen aufgelöst. Für sie sei mit diesem Film die Leidenschaft für das Kino noch einmal neu entfacht worden.

Der Romy-Schneider-Film ist mit zehn Nominierungen der große Favorit des Abends. Vier Lolas erhielt das Drama bis zum frühen Abend bereits. Bäumer nahm die Lola-Trophäe aus der Hand von Schauspieler Charly Hübner entgegen, der in dem Film an ihrer Seite spielt.

Lola-Gala in Berlin: Regie-Preis für Emily Atef

Die Lola für die beste Regie geht an Emily Atef für ihren Romy-Schneider-Film "3 Tage in Quiberon". Das gab die Deutsche Filmakademie am Freitagabend bei einer Gala im Berliner Palais am Funkturm bekannt. Das Drama hatte zuvor bereits in fünf weiteren Kategorien die Lola gewonnen.

Deutscher Filmpreis: Drehbuch-Lola für Fatih Akin und Hark Bohm

Der Deutsche Filmpreis für das beste Drehbuch ist an die Macher des NSU-Dramas "Aus dem Nichts" verliehen worden. Regisseur Fatih Akin und sein Co-Autor Hark Bohm nahmen die Lola am Freitagabend bei einer Gala in Berlin entgegen. Akin hatte für "Aus dem Nichts" zuvor unter anderem bereits den Golden Globe gewonnen.

Franz Rogowski als bester Schauspieler mit Lola geehrt

Franz Rogowski ist bei der Lola-Gala in Berlin als bester Schauspieler ausgezeichnet worden. Der 32-Jährige wurde am Freitagabend bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises für seine Rolle in der Liebesgeschichte "In den Gängen" geehrt. In dem Film von Thomas Stuber spielt er einen jungen Angestellten in einem Großmarkt, der sich in eine Kollegin verliebt.

Doku-Lola für Künstlerbiografie "Beuys"

Die Lola für den besten Dokumentarfilm geht an die Künstlerbiografie "Beuys" von Andres Veiel. Das teilte die Deutsche Filmakademie am Freitagabend bei der Filmpreis-Gala in Berlin mit. In seinem wie eine Collage gestalteten Film erzählt Veiel vom Leben und Werk des Künstlers Joseph Beuys (1921-1986).

Robert Gwisdek bekommt Lola als bester Nebendarsteller

Robert Gwisdek ist mit der Lola als bester Nebendarsteller geehrt worden - und wurde dafür am Freitagabend per Video aus dem Krankenhaus zur Filmpreis-Gala in Berlin zugeschaltet. In der Klinik brachte seine Frau gerade die gemeinsame Tochter zur Welt. Der 34-Jährige wurde für seine Rolle in dem Romy-Schneider-Drama "3 Tage in Quiberon" ausgezeichnet. Gwisdek spielt darin den "Stern"-Journalisten, der das letzte Interview mit Romy Schneider führte.

Birgit Minichmayr erhält Lola als beste Nebendarstellerin

Die österreichische Schauspielerin Birgit Minichmayr ist am Freitagabend in Berlin mit einer Lola als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet worden. Die 41-Jährige wurde damit für ihre Rolle in dem Drama "3 Tage in Quiberon" von Emily Atef geehrt. In dem Schwarz-Weiß-Film spielt Minichmayr die beste Freundin der mit dem Leben hadernden Romy Schneider. "2018 ist so, so gut zu mir", rief Minichmayr begeistert, als sie die Trophäe bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises entgegennahm.

Lola-Verleihung in Berlin: Promis auf dem roten Teppich

Mehr als 1.900 prominente Gäste haben sich am Freitagnachmittag zur Verleihung des Deutschen Filmpreises in Berlin versammelt. Beobachtet von zahlreichen Fans begann auf dem roten Teppich vor dem Palais am Funkturm das große Schaulaufen der Stars. Zu den Schauspielern und Regisseuren, die zur Lola-Gala kamen, gehörten Frederick Lau, Anke Engelke, Oskar Roehler und Samuel Finzi. Auch Marie Bäumer, Charly Hübner, Fatih Akin, Sandra Hüller und Diane Kruger wurden erwartet.

Lola-Gala in Berlin: Romy-Schneider-Film ist großer Favorit

Die verzweifelte Romy Schneider und die Witwe eines NSU-Opfers. Der Kriegsverbrecher Willi Herold und eine ganze DDR-Schulklasse. Die Favoriten beim 68. Deutschen Filmpreis holen deutsche Vergangenheit und Gegenwart auf die Kinoleinwand. Mit gleich zehn Nominierungen ist das Drama "3 Tage in Quiberon" mit Marie Bäumer in der Rolle der Romy Schneider der große Favorit. Chancen auf die begehrte Lola haben am Freitagabend in Berlin aber auch Fatih Akins mit dem Golden Globe ausgezeichneter NSU-Film "Aus dem Nichts" und das DDR-Drama "Das schweigende Klassenzimmer" von Lars Kraume.

Ebenfalls für den Hauptpreis nominiert: Die Liebesgeschichte "In den Gängen" von Thomas Stuber, das auf Tatsachen beruhende Kriegsverbrecherdrama "Der Hauptmann" von Robert Schwentke und das Bauarbeiter-Epos "Western" von Valeska Grisebach.

Der Favoritenfilm "3 Tage in Quiberon" erzählt auf der Grundlage des berühmten "Stern"-Interviews von 1981 mit der späten Romy Schneider von einer Leinwandlegende, die nach frühem Ruhm am Leben zerbricht. Das bei der Berlinale gefeierte, am Ende aber leer ausgegangene Schwarz-Weiß-Werk von Regisseurin Emily Atef wurde bei der Lola nicht nur in der Königskategorie Bester Spielfilm nominiert.

Hauptdarstellerin Marie Bäumer geht als beste Schauspielerin ins Rennen. Ihre Mitspieler Birgit Minichmayr, Robert Gwisdek und Charly Hübner haben Chancen auf die Nebendarsteller-Lola. Seit seinem Kinostart am 12. April haben den Romy-Film laut PR-Agentur rund 71.500 Kinogänger gesehen. Die Konkurrenz in der Kategorie Beste Hauptdarsteller ist dieses Mal besonders stark: Romy-Darstellerin Marie Bäumer tritt dort gegen Diane Krüger ("Aus dem Nichts") und Kim Riedle ("Back for Good") an. Als beste Schauspieler sind Andreas Lust ("Casting"), Oliver Masucci ("Herrliche Zeiten") und Franz Rogowski ("In den Gängen") nominiert.

In der Sparte Kinderfilm konkurrieren die Romanverfilmung "Die kleine Hexe" von Michael Schaerer und das Coming-of-Age-Drama "Amelie rennt" von Tobias Wiemann. Bei den Dokumentarfilmen haben die Akademiemitglieder die Wahl zwischen der Künstlerbiografie "Beuys" von Andres Veiel, "Taste of Cement" des in Berlin lebenden syrischen Regisseurs Ziad Kalthoum und "Das Kongo Tribunal" des Schweizer Film- und Theatermachers Milo Rau.

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loc/kad/news.de/dpa

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