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Von news.de-Volontärin Maria Gregor - 02.12.2016, 08.01 Uhr

"Deep Water Horizon": "Deep Water Horizon" explodiert: War Menschliches Versagen die Ursache?

Kurz vor der Katastrophe war Erdgas in das Bohrloch eingedrungen, weshalb der Umgang mit Feuer strikt verboten war. Es kam immer wieder zu Gaseinbrüchen. Doch die extra dafür vorgesehene Schutzvorrichtung versagt, denn das 450 Tonnen schwere und 15 Meter hohe Sicherheitselement Blowout-Preventur versagte. Diese war zuletzt 2005 vom American Bureau of Shipping überprüft worden. Mögliche Fehlfunktionen sollen bekannt gewesen sein.

Täglich 800.000 Liter ÖL! "Deep Water Horizon" verursacht größte Ölpest aller Zeiten

Nicht nur die menschlichen und finanziellen Schäden waren enorm. Täglich strömten rund 800.000 Liter Öl aus und verursachten einen riesigen Ölteppich. Die US-Regierung erklärte die Zerstörung von "Deep Water Horizon" zu einer nationalen Katastrophe. Erst am 19. September konnte der Ölaustritt offiziell für beendet erklärt werden. Spuren der Zerstörung sind in der Umwelt jedoch heute noch zu sehen.

4,5 Milliarden Strafe für BP nach "Deep Water Horizon"

BP musste 4,5 Milliarden US-Dollar Strafe zahlen - die höchste jemals verhängte Strafe für ein Umweltdelikt! Für die Bewältigung der Folgekosten musste der Mineralölbetrieb zusätzlich 38,1 Milliarden zahlen.

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grm/gea/news.de

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