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Von news.de-Volontärin Maria Gregor - 19.10.2016, 13.06 Uhr

Kontakt zu Geistern?: So funktioniert das Ouija-Brett aus dem Horror-Schocker

"Geist, kannst du mich hören?", fragt Alice Zander ihr Hexenbrett im Horror-Streifen "Ouija 2: Ursprung des Bösen". Die Antwort darauf lautet ganz klar "Ja!". Doch bevor Ihnen jetzt schon ein kalter Schauer über den Rücken läuft, zeigen wir Ihnen, wie die mystischen Bretter funktionieren und wie gefährlich sie wirklich sind.

Die jüngste Tochter der Familie Zander ist in "Ouija 2: Ursprung des Bösen" von einem Dämon besessen. Bild: youtube-Screenshot/KinoCheck

Noch einmal Kontakt zu einem Verstorbenen aufnehmen? Was für eine fantastische, aber zugleich auch gruselige Vorstellung! Diesen Wunsch nutzt auch Alice Zander aus und schwindelt Ahnungslosen mit komplizierten Mechanismen und der Hilfe ihrer beiden Töchter Paulina und Doris mal mehr, mal weniger erfolgreich einen aufregenden Spuk vor. Um ihren Kunden immer neue Angebote zu liefern, besorgt sich die Witwe ein Ouija-Brett, mit dem sie die Geister auf der anderen Seite befragen will. Doch anders als ihre üblichen Tricks, scheint das Hexenbrett wirklich

zu funktionieren und die kleine Familie lädt ungewollt einen schrecklichen Geist zu sich ein, der prompt Besitz von der jüngsten Tochter ergreift. Eine ganz klare Guck-Empfehlung für alle Fans von Grusel-Horror à la "Insidious" oder "The Conjuring". Aber wie funktioniert eigentlich so ein Hexenbrett?

"Ouija 2: Ursprung des Bösen" - So funktioniert das Hexenbrett

Ein Quija-Brett soll die Verbindung zum Jenseits sein. In manchen Kulturkreisen wird es auch Alphabettafel genannt, was damit zusammenhängt, dass auf der erstmal recht unspektakulär aussehenden Holztafel ein Alphabet abgedruckt ist. Außerdem gibt es alle Zahlen von null bis neun und Extra-Felder für "Hallo", "Auf Wiedersehen", "Ja" und "nein" oder Ähnliches.

Wer nun mit dem Übernatürlichen in Kontakt treten möchte, muss seine Hände auf den sogenannten Zeiger legen. Dieser besteht meist ebenfalls aus Holz, hat eine dreieckige Form und in der Mitte ein Loch. Man legt nun also seine Hände auf den Zeiger und stellt seine Frage. Daraufhin sollte sich dieser bewegen und über die Zahlen und Buchstaben fahren. Diese ergeben dann Wörter oder sogar ganze Sätze.

Ouija-Brett:Kontakt zum Jenseits oder bloßer Schwindel? So funktioniert's wirklich!

Ouija-Bretter sind seit jeher ein beliebter Party-Gag. In Deutschland kennt man das Spiel auch unter "Gläser-Rücken". Hier wird lediglich der Zeiger durch ein Glas ersetzt, in dem sich dann angeblich der Geist befinden soll. Viele Anhänger des Okkulten sind überzeugt von den Fähigkeiten des Hexenbrettes. Dabei lässt sich das Phänomen ganz einfach erklären.

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Hexenbretter bloß Schummelei? So erklärt's die Wissenschaft

Natürlich gehen Kritiker davon aus, dass mindestens einer der Teilnehmer schummelt und für die Bewegung des Zeigers oder Glases verantwortlich ist. Das muss aber nicht sein, denn unser Gehirn spielt uns auch einen Streich, wenn wir fest daran glauben wollen, dass das Spiel sich von ganz allein bewegt Allein durch die Vorstellung werden im Gehirn motorische Zentren aktiviert. Diese sind für eine unbewusste Muskelbewegung verantwortlich, die dazu führt, dass Druck auf den Zeiger ausgeübt wird und sich dieser - scheinbar durch einen Geist - bewegt.

Wirklich traurig, dass es sich bei Hexenbrettern nur um einen spaßigen Party-Trick handelt, sollten Sie aber nicht sein. Oder wollen Sie sich etwa einen fiesen Geist wie bei "Ouija 2: Ursprung des Bösen" ins Haus holen?

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grm/zij/news.de

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