Von news.de-Redakteurin Susett Queisert - 04.02.2016, 19.58 Uhr

Jack Black im Interview zu "Gänsehaut": Geht er schon bald in den Ruhestand?

Noch zwei Projekte und dann ist Schluss? News.de-Redakteurin Susett Queisert traf Schauspieler Jack Black zum Interview zu seinem neuen Film "Gänsehaut" und sprach mit ihm über Angst, seine Band Tenacious D und den Vorruhestand.

News.de-Redakteurin Susett Queisert traf Jack Black zum Interview in Berlin. Bild: news.de/Susett Queisert

Elf Minuten vor eigentlichem Interviewbeginn betritt Schauspieler Jack Black das Zimmer des Nobelhotel Adlon. Gut gelaunt, mit einem an "Nacho Libre" erinnernden Schnurbart, flog der 46-Jährige für die Interviews zu "Gänsehaut" nach Deutschland ein.

In dem Film spielt Jack Black den Autor R.L. Stine, der nach seinem großen Bucherfolg zurückgezogen in einem Haus am Stadtrand lebt. Als seine Tochter beginnt, sich mit dem Nachbarsjungen zu treffen, versucht er, dieses auf alle Fälle zu unterbinden. Doch alle Verbote nützen nichts. Während sich die beiden Teenager treffen, passiert das Unglaubliche: In den von Stine geschriebenen Büchern werden die Worte magisch und lassen die Monster der Geschichten lebendig werden. Doch als wäre ein Monster nicht genug, laufen bald die gesamten Kreaturen aus Stines zahlreichen "Gänsehaut"-Büchern durch die Stadt.

News.de-Redakteurin Susett Queisert war beim Interview mit Jack Black dabei und musste miterleben, dass man nicht jede Aussage des Schauspielers und Sängers für bare Münze nehmen sollte.

Der Film "Gänsehaut" handelt von Monstern, die plötzlich aus Büchern lebendig werden. Bei was bekommen Sie persönlich eine Gänsehaut?

Jack Black: Bei "Präsident Trump-enstein", er ist ein wirklich grauenvolles Monster. Dass meine Jungs irgendwann Teenager werden, das ist auch beängstigend. Und wenn jemand meinen Film nicht sehen will, dass lässt mich auch des Nachts wach bleiben.

Aber in den USA ist "Gänsehaut" aber sehr erfolgreich angelaufen.

Jack Black: Das ist wahr, aber jedes Gebiet hat seine eigenen Terroristen (schaut sich um, alles lacht).

Wieso genau verängstigt Sie es, Ihre Jungs erwachsen werden zu sehen?

Jack Black: Ich weiß, wie ich als Teenager war. Ich hatte vor mir selbst Angst. Jungs sind eben Jungs, sie suchen geradezu den Ärger und wollen das Gesetz brechen. Aber diese Gefahren machen natürlich auch Spaß.

Die US-amerikanischen Sänger und Schauspieler Kyle Gass (l) und Jack Black von der Band Tenacious D. Bild: dpa/Caroline Seidel

Das letzte Mal, als Sie in Deutschland waren, hat es Sie beängstigt, mit Ihrer Band „Tenacious D" bald in hier aufzutreten...

Jack Black: Oh ja, das ist eine lange Zeit her. Das war großartig, eines der besten Publikums. Wir spielen gern in Deutschland. Bei Rock im Ring und Rock im Pott spielten wir direkt vor Metallica, also wollten die Fans vielleicht eher die Kerle sehen anstatt Tenacious D. Seitdem sind wir ein paar Mal hier aufgetreten. Und dieses Jahr sind wir zurück bei Rock im Ring und Rock im Pott.

Tenacious D - Die komischste Rockband der Welt

Was denken Sie, wird es einen weiteren Teil von "Gänsehaut" geben?

Jack Black: Keine Ahnung, ich habe eine Vermutung. Ich habe einen konkurrierenden Autor, der auch eine magische Schreibmaschine hat. Vielleicht ist das jemand mit zwei Buchstaben und dann ein Name. Zum Beispiel J.K. Und dann heißt es Monster vs. Zauberer. Und wir konkurrieren um Buchverkäufe. Ist das nicht brillant? Das ist meine Idee, notieren Sie sich das! Aber wer spielt J.K. Rowling, das ist die Frage...

Im Film selbst benutzt R.L. Stine eine Schreibmaschine. Mussten Sie Ihren Kindern erst erklären, was eine Schreibmaschine überhaupt ist?

Jack Black: Ja, es ist ein seltsames Gerät aus der Vergangenheit. Sie haben Schreibmaschinen schon in Filmen und so gesehen, aber sie wollten tatsächlich eine haben, nachdem sie den Film sahen, und sie haben auch eine bekommen. Meine Jungs sind sehr verwöhnt, die bekommen immer, was sie wollen.

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