Von news.de-Redakteurin Susett Queisert - 08.07.2015, 23.27 Uhr

"Terminator Genisys": Arnold Schwarzenegger will Präsident werden

Am 9. Juli 2015 kommt mit "Terminator Genisys" der mittlerweile fünfte Teil des Franchise in die Kino. Selbstverständlich durfte die steierische Schauspiellegende Arnold Schwarzenegger wieder seine Paraderolle übernehmen und macht klar deutlich: He ist back!

He is back! Lange Zeit wurde über eine Fortsetzung von "Terminator" geredet, doch erst am 9. Juli 2015 sollte es wahr werden: Der Terminator ist zurückgekehrt! Selbstverständlich spielt diesen kein Geringerer als Arnold Schwarzenegger, der sich nach seiner politischen Karriere wieder der Schauspielerei widmet. Wie sehr ihm die Politik fehlt, was er über Amerika denkt und welche Träume er verfolgt, erzählt er news.de im Interview.

Waren Sie überrascht, dass man Sie als Terminator erneut auf der Leinwand sehen wollte?

Arnold Schwarzenegger: Überrascht war ich nicht, aber ich habe mich sehr gefreut. Die Frage war nur, wie baut man es überzeugend ein und zeigt, dass ich nicht derselbe Terminator bin, der ich 1984 war. Ich sehe anders aus. Und man hatte eine wirklich coole Idee, wie man dies mit der Zeitreise umsetzen wollte. Aufgrund des Metalls kann ich die Zeitreisemaschine nicht benutzen, so dass ich den langen Weg gehen musste und meine äußere Hülle alterte. Das haben sie echt gut gelöst.

Auch die menschliche Hülle eines Terminators kann altern: Arnold Schwarzenegger in seiner Paraderolle. Bild: Paramount Pictures

Nach acht Jahren als Gouverneur (von Kalifornien), ist ein solches Filmprojekt nicht ein Spaziergang dagegen?

Schwarzenegger: Wenn man lange Zeit aus dem Geschäft raus war und wieder einsteigt, kommt es einem die Zeit, die man weg war, gar nicht so lange vor. Ich musste mich wieder rein arbeiten und habe erst einmal kleinere Projekte bevor man sich an die großen wagt. Mir macht es Spaß, mich hochzuarbeiten. Oben zu sein ist leicht, aber der Weg dorthin ist die Herausforderung. Ungefähr einen Monat, nachdem ich kein Gouverneur mehr war, kam das Angebot für "Terminator Genisys". Ich sagte ihm, ich sei sehr interessiert, wenn der Film eine gute Geschichte hat.

Denken Sie, Maschinen können uns eines Tages dominieren?

Schwarzenegger: Das tun sie bereits. Es gibt immer zwei Seiten der Medaille. Das Positive ist, dass wir davon profitieren, denn wir können zum Beispiel heutzutage viel besser kommunizieren. (Arnold Schwarzenegger erzählt, was er als Gouverneur alles durchgesetzt hat, was an dieser Stelle unerwähnt bleiben soll, schließlich geht es um den Film.) Man kann die Technik aber auch missbrauchen, und darum geht es auch beim Terminator. Die Maschinen werden so schlau, dass sie letztlich miteinander kommunizieren können und sich gegen den Menschen wenden. Man muss also aufpassen, wie weit man die Technologie vorantreibt.

Jetz navigiert Sie der Terminator durch die Straßen

Haben Sie während Ihrer politischen Karriere das Filme machen vermisst und vermissen Sie vielleicht jetzt die Politik?

Schwarzenegger: Wenn man Politiker ist, wird man jeden Tag gefilmt (lacht). Ständig sind Kameras um einen. Aber die Schauspielerei habe ich nicht vermisst, da ich so beschäftigt war mit meiner Arbeit, dass ich keine Zeit hatte, daran zu denken.

VIDEO: Arni erschreckt Fans und Touristen für guten Zweck
Video: Arnold Schwarzenegger/youtube.com

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