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Von news.de-Redakteurin Susett Queisert - 10.01.2014, 16.49 Uhr

Durch(ge)schaut: Die blutdurstige Puffmutter

Knapp zwanzig Jahre nach dem Erfolg von «Interview mit einem Vampir» bringt Ausnahmeregisseur Neil Jordan ein weiteres filmisches Vampir-Highlight aus dem düsteren Reich der Unterwelt auf die Bildschirme.

In «Byzantium» geht es um eine Mutter-Tochter-Beziehung, die bei weitem nicht alltäglich ist. Clara, die Mutter, ist Vampirin und verdient sich ihren Lebensunterhalt mit der Umgarnung des männlichen Geschlechts. Die Tochter, Eleanor, wünscht sich dagegen nichts sehnlicher als ein normales Teenager-Leben und sucht Trost in der Niederschrift ihrer Geschichte - denn auch sie ist ein Vampir.

Horror-Hure und Vampirtochter

Der düstere Horror beginnt, indem Eleanor von einer Geschichte erzählt, die unglaublicher nicht sein kann: Ihre Mutter traf eines Tages die falsche Entscheidung, welche sie zeitlebens als Hure leben ließ. Als sie schwanger wird, sieht sie keine andere Wahl, als ihre Tochter Eleanor ins Waisenhaus zu geben. Um für ihre Tochter - und auch für sich selbst - Rache zu schwören, nutzt sie die Chance, ein Vampir zu werden, ihren Peiniger zu töten und sich von nun an mit den lüsternen Begebenheiten des Erdenlebens zu begnügen.

Eleanor wird von ihrer Mutter ebenfalls zum Vampir gemacht. Von da an leben beide Seite an Seite, bis sich Eleanor nicht mehr mit dem Leben ihrer Mutter identifizieren kann und endlich ihr eigenes Leben fühlen will. Im alten Hotel Byzantium finden Sie eine neue Bleibe, in der sie nach der langen Zeit des Versteckens zur Ruhe kommen - bis man ihrem Geheimnis auf die Schliche kommt...

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