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Clever Sprit sparen im Winter: Den Diesel- oder Benzinverbrauch senken - So geht es

Die hohen Spritpreise belasten Autofahrer momentan extrem. Was also tun, um weniger Benzin und Diesel zu verbrauchen? Und welche speziellen Tricks gibt es für den Winter? Das empfehlen Experten.

Wie können Autofahrer am besten Sprit sparen? (Foto) Suche
Wie können Autofahrer am besten Sprit sparen? Bild: picture alliance/dpa | Uwe Lein

Infolge des Ukraine-Kriegs sind die Energiepreise auch hierzulande drastisch gestiegen. Angesichts der immens hohen Spritpreise schlägt sich der ein oder andere Autofahrer derzeit an den Tankstellen die Hände vor den Kopf. Viele Bürger sind jedoch auf ihren Kraftwagen angewiesen, müssen damit zum Beispiel zur Arbeit fahren. Wie kann man also trotz regelmäßiger Auto-Nutzung Sprit und damit Geld sparen? Das sind die besten Tipps und Tricks.

Sprit sparen: So reduzieren sie laut ADAC den Benzinverbrauch

Wer Sprit sparen möchte, leistet gleichzeitig übrigens noch einen Beitrag für die Umwelt. Denn je weniger Benzin verbraucht wird, desto weniger schädliche Abgase entweichen in die Luft. Der ADAC hat insgesamt 11 Tipps zum Spritsparen zusammengestellt. Erstens sollte die Fahrweise optimiert werden. Das heißt zum Beispiel: flott beschleunigen und rechtzeitig in den höheren Gang schalten. Bei Automatikgetrieben würde es sich bei vielen Modellen lohnen, den "Eco"-Modus auszuwählen. Der zweite Tipp des ADAC lautet: Vorausschauend fahren. Dazu zählt unter anderem: Kein abruptes Bremsen, Gang beim Heranrollen an eine Ampel nicht herausnehmen. Das Umweltbundesamt ergänzt: "Auch Höchstgeschwindigkeiten benötigen übermäßig viel Sprit. So spart beispielsweise ein Auto mit einer mittleren Geschwindigkeit von 100 km/h statt 120 km/h bei gleicher Streckenlänge rund 15 % Kraftstoff und damit 15 % der Spritkosten."

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Kurze Strecken vermeiden, Motor im Leerlauf ausschalten: So sparen Sie Benzin

Drittens empfiehlt der ADAC, kurze Strecken mit dem Auto zu vermeiden und diese stattdessen mit dem Fahrrad zu absolvieren. Viertens sollte der Motor im Leerlauf ausgeschaltet werden, vor allem bei längeren Wartezeiten über 20 Sekunden. Dies ist sogar an Bahnübergängen vorgeschrieben. Fünftens sollten unnötige elektrische Verbraucher im Auto ausgeschalten werden. Dazu zählen zum Beispiel Klimaanlagen oder Standheizungen, die Energie aus dem Bordnetz beziehen. Sechstens empfiehlt der ADAC, die Ladung und das Gesamtgewicht zu reduzieren (100 Kilo Zusatzlast verursachen 0,3 Liter Mehrverbrauch), siebtens Energiesparreifen zu nutzen, achtens auf den richtigen Luftdruck in den Reifen zu achten, neuntens das Fahrzeug regelmäßig zur Wartung zu bringen, zehntens sich an der Richtgeschwindigkeit zu orientieren und elftens ein Fahrtraining zu besuchen.

Tipps und Tricks zum Sprit sparen im Winter

Für den bevorstehenden Winter gibt es noch einige zusätzliche Tipps vom ADAC. Demnach seien Dachboxen der größte zusätzliche Spritverbraucher in der kalten Jahreszeit. Schon bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h steige der Verbrauch um elf Prozent, bei 130 km/h sogar um bis zu zwei Liter pro 100 Kilometer. Dachboxen sollten nur dann montiert werden, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Außerdem sollten Autofahrer ihren Wagen von Schnee und Eis befreien. Denn auch diese sorgen für ein höheres Gesamtgewicht und somit zu einem höheren Spritverbrauch. Eine ausreichende Sicht sowie keine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer sind in diesen Zusammenhang sowie Pflicht. Komplett verboten ist es im Winter außerdem, den Motor im Stand warmlaufen zu lassen. Es droht ein Bußgeld von 80 Euro. Denn dieses Verhalten belastet die Umwelt. Auch für den Autobesitzer lohnt es sich nicht. Denn direkt nach dem Start des Motors wird Benzin verbraucht. Außerdem kann das Warmlaufenlassen im Stand zu einem Verschleiß des Motors führen. Die "Autozeitung" empfiehlt zudem vor dem ersten Kälteeinbruch insbesondere Luftfilter und Zündkerzen überprüfen zu lassen.

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