30.09.2020, 16.25 Uhr

Mustang Mach-E GT: Ford will beim Elektro-Mustang mit Sprintstärke und Reichweite punkten

Auch Ford will im Segment der sportlichen Stromer mitmischen. Bis Ende 2021 soll der Mustang Mach-E GT mit Spitzenwerten an den Start gehen.

Der Mustang Mach-E GT soll in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen Bild: ampnet

Mit seinem extremen Beschleunigungsvermögen lässt der Ford Mustang Mach-E GT alle anderen Fahrzeuge seiner Klasse hinter sich und macht dem Markennamen alle Ehre. Neben der brutalen Beschleunigung wird es für den ersten elektrischen Pony-Car interessant, wie schnell die Viertelmeile absolviert wird.

Leistung satt beim Mustang Mach-E GT

Die High-Performance-Version des Elektro-Crossover bringt es auf eine Spitzenleistung von 465 PS (342 kW). Der Allradantrieb setzt die 830 Newtonmeter Drehmoment auf der Straße in eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,7 Sekunden um. Schneller beschleunigen nur die S-Modele von Tesla oder der Porsche Taycan. Der Marktstart der voll batterieelektrischen GT-Variante ist für Ende 2021 vorgesehen. Bis dahin kann bei den Konkurrenten im Marktsegment der sportlichen Stromer aber noch viel passieren. Die Verkaufspreise stehen bislang noch nicht fest.

Der Sprint-Stromer von Ford soll mit Alltagstauglichkeit punkten

Der Mustang Mach-E GT soll aber nicht nur durch Fahrleistungen überzeugen. Auch im Alltag soll er eine gute Figur machen. So ist er in ein Elektro-Ökosystem mit Lademöglichkeiten in ganz Europa eingebettet. Wer bis Anfang 2021 einen Mach-E verbindlich bestellt, erhält fünf Jahre lang kostenfreien Zugang zu diesem „Ford Pass"-Ladenetzwerk mit jetzt 155.000 Stationen in Europa. Zusätzlich dürfen Käufer des Mustang Mach-E ein Jahr lang kostenlos die Schnell-Ladestationen von Ionity mit mehr als 270 Ladepunkte entlang wichtiger europäischer Verkehrsachsen nutzen. Ähnliche Kooperationen geht in der Kompaktklasse Mazda mit dem MX-30 ein.

Elektrisierende Fahrleistungen beim Mustang Mach-E GT

Die Fahrleistungen und der einzigartige Charakter des Mach-E GT passen zu seinem Namenspatron, der Sportwagen-Ikone Mustang, alle Ehre. Anders als dieser bietet der Mach-E Platz für fünf Personen und eine Laufruhe, wie sie wohl nur ein Elektrofahrzeug erreichen kann.

Zwei Motoren liefern Kraft und Moment nach Bedarf an Vorder- und Hinterachse. Das Ergebnis sind ein agiles Handling und eine Beschleunigung auf dem Niveau echter Hochleistungs-Sportwagen. Seine elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h. Die Konfiguration der GT-Version umfasst das adaptive „Magne Ride"-Fahrwerk, 20-Zoll-Leichtmetallfelgen, rot lackierte Bremssättel und zwei exklusiven Karosserie-Lackierungen. Ein 15,5 Zoll großes Touchdisplay in Full-HD-Auflösung zur Bedienung des Kommunikations- und Infotainmentsystems der nächsten Ford Sync-Generation analysiert das Fahrerverhalten und liefert auf dieser Basis Vorschläge.

Wie viel Reichweite soll der batteriebetriebene Mustang haben?

Die Extended-Range-Batterie besitzt eine nutzbare Kapazität von 88 kWh – genug für eine rein elektrische Reichweite von bis zu 500 Kilometern nach WLTP-Norm. Für ein Elektroauto in dieser Klasse wäre das ein akzeptables Ergebnis. Ein „Intelligent Range"-System optimiert die Reichweite, indem es auf Basis des bisherigen Fahrverhaltens, der Wettervorhersage und Crowd-Daten anderer Mustang Mach-E vorausberechnet, wie weit das eigene Fahrzeug mit der jeweiligen Batterieladung kommt. In der Standardvariante beschleunigt der Mach-E mit Allradantrieb und großer Batterie in 5,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Reichweite soll im WLTP-Zyklus bei bis zu 540 Kilometern liegen.

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