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19.05.2014, 09.00 Uhr

Michael Schumacher News: Reha-Gerüchte bestätigt: Hartstein kritisiert Schumi-Managerin

Der aktuelle Zustand von Schumi nach dem Skiunfall am 29. Dezember 2013 hat sich endlich gebessert. Er sei aus dem Koma aufgewacht und in eine Reha-Klinik verlegt worden. Gary Hartstein kritisiert Schumi-Managerin Kehm für dieses Statement. Alle Neuigkeiten zu Schumi im News-Ticker.

+++ Dienstag, 17. Juni 2014: Gary Hartstein kritisiert Schumi-Managerin Sabine Kehm

Ex-Formel-1-Arzt Gary Hartstein hat sich nach den Aufwach-News um Michael Schumacher zu Wort gemeldet und Schumi-Managerin Sabine Kehm kritisiert. Sie schüre falsche Hoffnungen. Denn dass Schumi nicht mehr im Koma liege, sei keine Neuigkeit, werde nun aber als positive Entwicklung verkauft. Hartstein bleibt bei seiner Prognose, dass sich der aktuelle Zustand von Schumacher kaum mehr bessern wird.

+++ Alonso, Podolski, Formel-1- und Fußball-Teams denken an Schumi

Die Freude über die Nachricht, dass Michael Schumacher aus dem Koma aufgewacht ist, ist bei Kollegen und Freunden riesig. Auf Twitter und Facebook senden sie Schumi die besten Wünsche für eine Reha. Warum diese nicht in einer Spezial-Klinik, sondern im Uni-Klinikum von Lausanne, stattfindet, treibt indes viele Fans um. Doch die Wahl von Corinna Schumacher scheint ganz gezielt gefallen zu sein. Womöglich war die Nähe zur Schumi-Villa und der Familie am Genfer See entscheidend.

«Es ist noch nichts verloren»
News.de-Leser über das Schumi-Schicksal
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+++ Montag, 16. Juni 2014: Kehm bestätigt, dass Schumi nicht mehr im Koma liegt

«Michael hat das CHU Grenoble verlassen, um seine lange Phase der Rehabilitation fortzusetzen. Er ist nicht mehr im Koma», heißt es in einer offiziellen Mitteilung von Schumi-Managerin Sabine Kehm. Schumacher sei in eine Reha-Klinik verlegt worden. Ort und Details zum aktuellen Zustand von Schumi blieben unbekannt.

+++ Freitag, 13. Juni 2014: DFB-Team grüßt Schumi auf Twitter

Kurz vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 ehrt die DFB-Mannschaft Michael Schumacher in einer rührenden Twitter-Nachricht: «In Sao Paulo beginnt heute die WM. An dem Ort, wo Du dein letztes Rennen gefahren bist. #KeepFightingMichael». Schumi war bis zu seinem schweren Skiunfall selbst des Öfteren auf dem Rasen unterwegs.

+++ Donnerstag, 12. Juni 2014: Schumi angeblich auf Reha-Station verlegt, außer Lebensgefahr

Wie die Bunte aus nicht näher genannten Klinikkreisen berichtet, sei Schumi von der Intensivstation auf eine Art Reha-Station innerhalb des Krankenhauses von Grenoble verlegt worden. Er befinde sich außer Lebensgefahr und solle bald in einer speziellen Reha-Klinik untergebracht werden, heißt es weiter. Eine offizielle Bestätigung dieser Informationen gibt es nicht.

FOTOS: Ehe des F1-Profis Michael Schumacher und seine Corinna

+++ Montag, 9. Juni 2014: Ebay-Auktionen von Schumi-Fanartikeln boomen

Auf Ebay nimmt der Hype um Schumi fragwürdige Züge an. Fast 3.000 Artikel zu Michael Schumacher können auf der Auktionsplattform erworben werden, darunter originale Rennoverall und handsignierte Fotos. Sogar Zeitungsberichte über Schumi tragischen Skiunfall werden versteigert.

+++ Sonntag, 8. Juni 2014: Schumi-Doku auf RTL porträtiert Formel-1-Legende

Am Rennwochende der Formel 1 in Kanada sendet RTL die Doku Michael Schumacher - Sein schwerster Kampf und lässt die Erfolge und den tragischen Unfall von Michael Schumacher Revue passieren. Auch Freunde und Weggefährten wie Boris Becker und Felipe Massa kommen zu Wort. Mehr als drei Millionen Zuschauer sehen die Schumi-Reportage, die viele jedoch wie eine Art Nachruf auf den Ex-Rennfahrer empfanden.

+++ Donnerstag, 4. Juni 2014: Reha-Gerüchte um Schumi, Klinik dementiert

Zum zweiten Mal geht das Gerücht durch die Medien, Schumi sei in einer Reha-Klinik verlegt worden. Ein Sprecher der betreffenden Klinik dementierte die Spekulationen jedoch umgehend. Fünf Monate ist es her, dass Formel-1-Legende Michael Schumacher nach seinem tragischem Ski-Unfall in den französischen Alpen ins Koma fiel. Aktuell ist sein Zustand immer noch unverändert.

+++ Mittwoch, 3. Juni 2014: Gary Hartstein über Schumis Aufwachchancen

Ex-Formel-1-Arzt Gary Hartstein beurteilt die Genesungschancen von Michael Schumacher auf seinem Blog als schlecht. Die Chance, dass Schumi aufwacht, werde immer geringer. Wenn er wieder zu sich kommen sollte, sie realistisch, «dass Corinna mit ihm Kontakt aufnehmen kann - und das ist wundervoll. Alles was darüber hinaus geht, wäre ein richtiges Wunder», urteilt Hartstein im Bunte-Interview.

+++ Sonntag, 1. Juni 2014: Schumi kommuniziert? Managerin Sabine Kehm kämpft gegen Gerüchte

Nach seinem schweren Skiunfall befindet sich Ex-Formel-1-Profi Michael Schumacher noch immer im künstlichen Koma. Anfang April sprach Schumi-Managerin Sabine Kehm von «Momenten des Erwachens» - seitdem ist wenig passiert. Jetzt muss Kehm gegen Gerüchte aus Spanien ankämpfen, Schumi würde kommunizieren.

+++ Freitag, 30. Mai 2014: Schumachers Wohnmobil wird versteigert

Der Bruder von Michael Schumacher hat den Verkauf des Familien-Wohnmobils eingeleitet. Es wurde im Internet für 175.000 Euro verkauft. Der Grund sei der, dass Ralf nach seiner aktiven Karriere als DTM-Pilot kein Wohnmobil mehr brauche, wie er der Bild berichtete. Hoffen wir, dass das kein Anzeichen von Hoffnungslosigkeit ist.

+++ Fernando Alonso trauert vor Monaco GP um Held Michael Schumacher

«Für uns, die Michael so stark, entschlossen, unbesiegbar kannten, scheint das, was ihm passiert ist surreal. Er war ein Held, sogar für mich als ich noch Kart gefahren bin», sagte der 32-Jährige über seinen einstigen Rivalen der L'Equipe: «Wir sind in Gedanken alle bei ihm, und wir warten darauf, dass er zurückkommt.»

+++ Samstag, 24. Mai 2014: Michael Schumacher-Brief von Nico Rosberg und Jules Bianchi

Schumi ist immer noch bei uns! Vor dem Rennen in Monaco gedenken die beiden Formel-1-Piloten Nico Rosberg und Jules Bianchi noch einmal an ihr großes Idol Michael Schumacher. Und das nicht irgendwie: Ein «Werde-schnell-gesund, Schumi»-Brief soll Unterstützung und Anteilnahme zeigen. Damit haben die beiden Formel-1-Akteure mit Sicherheit vielen der Fahrer aus der Seele gesprochen.

+++ Freitag, 23. Mai 2014: Michael Schumacher in Monaco bis heute der Schnellste

1:14,439 Minuten: Mit dieser Fabelzeit raste Schumi vor genau zehn Jahren, am 23. Mai 2004, beim Großen Preis von Monaco über die Rennstrecke. Es ist die bis heute schnellste Rennrunde in der Geschichte des Monaco-GP. Gewinnen konnte der Formel-1-Weltmeister dann Rennen damals jedoch nicht. Juan Pablo Montoya fuhr Ferrari-Pilot Schumi ins Heck. Er musste schließlich aufgeben. Seine Rekordzeit bleibt dennoch unvergessen.

+++ Mittwoch, 21. Mai 2014: Formel 1 Grand Prix in Monaco im Zeichen von Schumi

Am kommenden Wochenende findet der Formel 1 Grand Prix von Monaco 2014 statt. Die F1-Welt denkt an Schumi, der nach seinem Skiunfall noch immer im Koma liegt. Neben einem Benefiz-Fußballkick der F1-Piloten könnte zudem der Hirnforschungserlös aus der Versteigerung einer Yacht Schumi selbst zugute kommen.

+++ Montag, 19. Mai 2014: Video zeigt letztes Schumi-Interview vor Skiunfall

Ein Video zeigt Michael Schumacher in seinem letzten Interview vor dem schweren Skiunfall. Für Mercedes testete Schumi die 2015er C-Klasse und sprach über das Thema Sicherheit.

+++ Montag, 19. Mai 2014: Willi Weber scheffelt dank Schumi Millionen

Im zarten Alter von 15 Jahren wurde Michael Schumacher 1984 zum deutschen Junioren-Meister im Rennsport. Seine Erfolge in ganz Europa bringen dem Nachwuchstalent zahlreiche Medaillen ein - und lenken die Aufmerksamkeit von Rennsportgrößen auf das Talent aus Kerpen. Willi Weber, seines Zeichens Teamchef der Formel 3, gibt dem Teenager Schumi eine Chance. Michael Schumacher erhält bei Willi Weber einen Zehnjahresvertrag, während dieser seine Karriere pusht. Heute erinnern sich alle an Schumis herausragende Leistungen. Für den Formel-3-Boss war seine Entscheidung goldrichtig, wie beim Nachrichtenportal «Focus» zu lesen ist: 20 Prozent der Einnahmen, die Schumi Willi Webers Team WTS gebracht hat, haben den heute 72-Jährigen zum Millionär gemacht.

+++ Sonntag, 18. Mai 2014: Schumi-Bruder Ralf bei der DTM im Einsatz

Ralf Schumacher hatte seine Rennfahrerkarriere eigentlich schon an den Nagel gehängt. Doch für die DTM in Oscherleben macht der Schumi-Bruder eine Ausnahme und macht laut «Focus Online» für Mercedes-Gäste exklusiv den Taxifahrer. Sein Auto ziert der altbekannte Schumi-Schriftzug «Keep Fighting Michael». Auch die Mannschaft von Mercedes Motorsport schickt damit Genesungsgrüße nach Grenoble ins Krankenhaus, wo Schumi noch immer aus dem künstlichen Koma geholt wird.

+++ Samstag, 17. Mai 2014: Lukas Podolski trägt Schumi-Schriftzug auf Fußballschuhen

Fußball-Star Lukas Podolski kickt mit ganz besonderen Schuhen. Seine Sneaker ziert der Schriftzug «Keep Fighting Michael», mit dem der Fußballer an den schwer verunglückten Formel-1-Weltmeister erinnert. Die Schumi-Schuhe werden beim Finale des FA Cups am heutigen Samstag zum Einsatz kommen, wo Podolski mit seinem Verein Arsenal London gegen Hull City spielt. Daran erinnerte der Rennstall auf Twitter mit einem bewegenden Gruppenfoto, das das Team mit einer Boxentafel samt der Aufschrift «Erinnerung an deinen ersten Sieg mit uns #Forza Michael» zeigt.

+++ Montag, 12. Mai: «Titanic»-Chef Tim Wolff äußert sich über Schumi-Cover

Nach der Empörung über das umstrittene Schumi-Cover des Satire-Blatts «Titanic» im Februar 2014 äußerte sich nun Tim Wolff gegenüber «Meedia» zu dem Vorfall. Dabei zeigte er sich vor allem über die zahlreichen «Leserbriefe mit so viel geballter Dummheit» schockiert. Er und seine Redaktion seien sich keiner Schuld bewusst. Sie hätten mit dem Cover lediglich die Verfehlungen anderer Medien im Falle Schumis durch Übertreibung sichtbar gemacht.

+++ Freitag, 9. Mai: Schumacher-Bruder Ralf wird Gastronom

Ralf Schumacher schafft sich ein zweites Standbein und geht unter die Gastronomen. Im nordrhein-westfälischen Bergheim lässt er eine ehemalige Kneipe in ein Restaraunt umbauen, in dem «gehobene mediterrane Küche» serviert werden soll, wie er der «Rhein-Erft Rundschau» verriet. Den Zustand seines Bruders Michael, der sich weiterhin in der Aufwachphase befindet, kommentierte er nicht.

So reagieren Promis und Fans
Schumi aufgewacht!
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+++ Mittwoch, 7. Mai: Rosberg und Maldonado äußern sich

F1-Mercedes-Pilot Nico Rosberg lässt sich trotz seiner Niederlagen gegen Teamkollegen Louis Hamilton nicht entmutigen. Sein großes Vorbild: Michael Schumacher. Im RTL-Interview lobt Rosberg Schumis kämpferische Einstellung: «Das ist seine große, große Stärke gewesen in der Vergangenheit, dass er einfach mit Biss gefahren ist, egal ob er Erster, Zweiter oder Dritter war, der Biss war immer gleich, immer Vollgas voraus», so Rosberg.

Auch F1-Fahrer Pastor Maldonado bewundert Schumi. Er sagte der spanischen Sportzeigung «COS»: «Er ist ein großartiger Mensch, ein großartiger Rennfahrer, den jeder Fahrer bewundert und respektiert.» Maldonado ist sicher, dass er Schumi bald wiedersehe. Zwar nicht als Fahrer auf der Strecke, «aber bei uns».

+++ Montag, 5. Mai: Vettel bangt um Schumi +++

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat sich gegenüber dem Magazin «Focus» über sein Idol Michael Schumacher geäußert. «Es ist schwer für mich, darüber zu sprechen. Ich bin immer noch schockiert», gab der 26-jährige Red-Bull-Pilot zu. Offenbar denkt er oft an das Unglück, das Die Stadt Sarajevo würdigt Michael Schumachers Engagement für verwundete Kinder im Bosnienkrieg und ernennt den 45-Jährigen zum Ehrenbürger. Gewürdigt wurden «die außerordentlichen Verdienste von Michael Schumacher, der den Opfern des Krieges geholfen hat und seinen Beitrag zur Entwicklung eines Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Glaubensrichtungen geleistet hat.»

+++ Montag, 28. April: Robert Geiss kickte mit Schumi +++

In der aktuellen Folge der Doku-Soap «Die Geissens» ist Self-Made-Millionär Robert Geiss beim Benefizkick mit Lukas Podolski und Per Mertesacker zu sehen. Als die Doku im Mai 2013 gedreht wurde, war auch Michael Schumacher im Poldi-Geiss-Team dabei. Er schoss damals das 1:0 für das siegreiche Podolski-Team. Schumi kickte im Sommer auch beim Abschiedsspiel von Michael Ballack und Torsten Frings mit. Damals berichtete Ballacks alter Weggefährte Alexander Tetzner, dass Schumi bei der Fahrt zum Stadion mit dem Mannschaftsbus vergessen worden sei und mit dem Auto abgeholt werden musste.

+++ Samstag, 26. April: Aufwach-Gerücht geht um die Welt +++

Im Netz kursierte in den vergangenen Tagen die Nachricht, dass Michael Schumacher aufgewacht sei und sogar seine Frau Corina wiedererkannt habe. Obwohl diese Nachricht keine fundierte Grundlage hatte, verbreiteten russische und spanische Medien die Meldung in Windeseile. Der russische Radiosender «Stimme Russlands» verbreitete die Meldung, spanische Medien griffen die Ente auf. och leider ist an dem Gerücht nichts dran, wie Schumis Managerin Sabine Kehm betont.

+++ Freitag, 25. April: Notarzt-Pfusch? Schumis Retter sprechen +++

Schumis Ärzteteam wehrt sich gegen die Vorwürfe, Schumi sei zu spät behandelt worden. Das berichtet die irische Zeitung Independent. Weil Michael Schumacher direkt nach dem Unfall noch ansprechbar war, wurde seine Situation von den Notärzten offenbar zunächst optimistischer eingeschätzt, als sie tatsächlich war. Auf die Sofortmaßnahme, Schumacher direkt zu beatmen, wurde verzichtet.

FOTOS: Lauda, Lierhaus, Häkkinen Stürze, Crashs und Schlaganfälle: Diese Promis haben überlebt
zurück Weiter Niki Lauda verunglückte 1976 beim Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring schwer. Er zog sich schlimmste Verbrennungen und Verätzungen der Lunge zu. (Foto) Foto: dpa/David Ebener Kamera

+++ Freitag, 4. April: Schumi zeigte Momente des Erwachens +++

Gute Nachrichten aus Grenoble: 96 Tage nach dem lebensgefährlichen Sturz teilt Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm mit, Schumi mache deutliche Fortschritte: «Er zeigt Momente des Bewusstseins und des Erwachens.»

+++ Donnerstag, 3. April: Kehm: «Anzeichen, die uns Mut machen» +++

Hoffnungsvolle Nachricht aus Grenoble: Schumis Zustand soll sich deutlich verbessert haben. Managerin Sabine Kehm spricht von «Anzeichen, die uns Mut machen».

+++ Dienstag, 1. April: Illustrierte zeigt makabrem Schumi-Titelblatt +++

Ein dummes Versehen, ein schlechter Aprilscherz oder geschmacklose Profitgier? Die Zeitschrift «Die Aktuelle» zeigt auf ihrem Titel ein Schumi-Foto neben der Schlagzeile «Aufgewacht!». In dem entsprechenden Artikel ist dann von anderen Koma-Patienten die Rede.

+++ Mittwoch, 26. März: Hartsein klagt an +++ Schumis Familie glaubt ans Aufwachen +++

Ärztepfusch bei der Behandlung? Der ehemalige Formel1-Chefmediziner Gary Hartstein klagt das Ärzteteam in Grenoble an.

Die Familie hält zusammen. Schumachers glauben daran, dass Michael wieder aufwacht, gibt Managerin Sabine Kehm bekannt - trotz der negativen Beurteilungen vieler Experten.

+++ Montag, 3. März: Diese Gefahren lauern auf Schumi +++

Während Schumis Aufwachphase sich weiterhin in kleinen Schritten voranbewegt, ist aus der medizinischen Praxis ersichtlich, welche gesundheitlichen Gefahren Michael Schumacher drohen. Er könnte beispielsweise in ein Wachkoma oder ein Delir fallen oder gar an posttraumatischer Epilepsie leiden.

+++ Dienstag, 18. Februar: Neue Unfall-Details +++

Neue Details zu Michael Schumachers tragischem Ski-Unfall kommen ans Licht. Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Albertville zufolge wurde Schumi bei seinem Sturz 10,4 Meter weit durch die Luft geschleuderte und prallte 15 Meter abseits der Piste auf. Anfangs hatten die Ermittler angenommen, Schumacher sei lediglich drei bis fünf Meter neben der Piste gefahren und weniger als zehn Meter abseits der Pistenmarkierung zu Fall gekommen.

+++ Mittwoch, 12. Februar: Schumi leidet an Lungenentzündung +++

Besorgniserregende Nachrichten aus Grenoble: Eine Lungenentzündung schwächt den im Koma liegenden Formel-1-Giganten zusätzlich.

+++ Dienstag, 4. Februar: Titanic-Satire verarscht Schumi und Niki Lauda +++

Fieser Spott des Satire-Magazins «Titanic»: Unter der Titelzeile «So schlimm erwischte es Schumi» platzierte die Spottzeitschrift ein Foto von Rennsportlegende Niki Lauda auf ihrem Titelblatt und provoziert damit einen Skandal.

+++ Donnerstag, 30. Januar: Aufwachphase eingeleitet +++

Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm bestätigt: Die Formel-1-Legende wird langsam wieder aus dem Koma geholt.«Michaels Narkosemittel werden seit kurzem reduziert, um ihn in einen Aufwachprozess zu überführen, der sehr lange dauern kann».

+++ Mittwoch, 8. Januar: PK der Staatsanwaltschaft: Schumi war nicht zu schnell +++

Die Ermittler erklären, dass Schumacher nicht mit erhöhter Geschwindigkeit gefahren ist. Die Untersuchungen sind aber noch nicht abgeschlossen. Auch die Aufnahmen von Schumachers Helmkamera werden weiter ausgewertet. Staatsanwalt Patrick Quincy zweifelt die Existenz des Touristen-Videos an.

+++ Freitag, 3. Januar: Schumi wird 45 Jahre alt +++

Schumachers 45. Geburtstag. Über hundert Ferrari-Fans pilgern nach Grenoble und huldigen ihrem ehemaligen Piloten. «Wir sind überwältigt!», teilt die Familie am Abend mit.

+++ Mittwoch, 1. Januar: Schumis Zustand ist kritisch, aber stabil +++

Managerin Kehm tritt vor die Presse. Die gute Nachricht: Schumachers Zustand ist in der Neujahrsnacht und am Vormittag stabil. Aber auch weiter kritisch. Lebensgefahr bleibt.

+++ Dienstag, 31. Dezember: Details zum Unfallhergang +++ Falscher Priester belästigt Schumi +++

Zweite Pressekonferenz des hochrangigen Ärzteteams. Schumachers Unfall ist 48 Stunden her. Der Gesundheitszustand hat sich leicht verbessert, zumindest haben die Mediziner die Situation nach eigener Aussage nun «etwas besser unter Kontrolle». Schumacher bleibt aber in Lebensgefahr

Zum ersten Mal werden Details zum Unfallhergang bekannt. Schumacher-Managerin Kehm berichtet zudem von einem Journalisten, der sich als Priester verkleidet Zutritt zu Schumacher verschaffen wollte.

+++ Montag, 30. Dezember: Zweite Hirn-OP verläuft gut +++

Morgen: Erste Nacht überstanden. Um 11 Uhr kommt die die Schock-Diagnose: Sein Zustand ist weiterhin «außerordentlich ernst». Schumacher schwebt in Lebensgefahr. Starke Verletzungen im Gehirn. «Wir sind beunruhigt über seinen Zustand», betont Schumis Arzt Saillant. Keine Prognose zu Überlebenschancen.

Zweiter Eingriff am Abend. Ein Hämatom in der linken Hirnseite wird entfernt. OP-Dauer etwa zwei Stunden. Keine Komplikationen. Die Öffentlichkeit erfährt von diesem Eingriff erst am nächsten Vormittag.

+++ Sonntag, 29. Dezember: Tag des Unfalls +++

Schumacher verunglückt. Er verlässt die markierte Piste und fährt gegen einen Felsen. Er verliert die Kontrolle über die Ski und kracht mit dem Kopf auf einen Felsen. Auch Sohn Mick zählt zur Ausflugsgruppe.

Bergretter versorgen Schumacher. Er ist ansprechbar, aber verwirrt. Sein Helm soll bei dem Aufschlag kaputt gegangen sein. Der Rettungshubschrauber bringt ihn von Méribel ins Krankenhaus nach Môutiers.

Schumacher wird ins Universitätskrankenhaus von Grenoble eingeliefert. Die Verletzungen waren zu schwer, um in Môutiers behandelt zu werden. Schumacher wird sofort notoperiert. Er hat ein Kopftrauma mit Koma. Bis dato weiß die Öffentlichkeit noch nichts von Schumachers Unfall.

Schumachers Zustand verschlechtert sich. Er schwebe in Lebensgefahr, berichten französische Medien. Sein ärztlicher Wegbegleiter Gérard Saillant kommt unter Polizeiaufgebot in Grenoble an. Im Internet beginnt eine Welle der Genesungswünsche. «Ich bete für dich, mein Bruder!», schreibt Felipe Massa, einst Schumachers Teamkollege bei Ferrari: «Gott segne dich, Michael.»

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kru/news.de

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