Von news.de-Redakteur Ullrich Kroemer - 03.03.2014, 09.00 Uhr

Wachkoma!: Seite 2: Diese Gefahren drohen Schumi beim Aufwachprozess

So ist es möglich, dass Patienten Wochen, Monate oder gar Jahre im Stadium zwischen Koma und Aufwachen hängen bleiben - das sogenannte Wachkoma. Sie atmen selbst, öffnen auch die Augen, reagieren aber nicht auf ihre Umwelt.

Schumi drohen Wachkoma und Wahnzustände

Überwindet Schumi diese Phase, drohen Entzugserscheinungen auf die Narkosemedikamente und - viel gefährlicher - bei 50 bis 80 Prozent aller Schädel-Hirn-Trauma Patienten ein sogenanntes Delir. Dieser Zustand, der unter anderem mit Wahnvorstellungen oder aggressivem Verhalten einhergeht, kann tödlich sein. Geraten Patienten in ein solches Delir, steigt die Chance, dass sie innerhalb eines halben Jahres an den Folgen des Schädel-Hirn-Traumas versterben, um das Dreifache.

Etwa 15 Prozent aller Komapatienten leiden laut einer Studie der Universität Leipzig unter posttraumatischer Epilepsie.

FOTOS: Schumi im Koma Bangen um Michael Schumacher
zurück Weiter Endlich! Am 16. Juni 2014, Nach fünfeinhalb Monaten im künstlichen Koma, gibt Schumi-Managerin Sabine Kehm die ermutigende Nachricht bekannt: Michael Schumacher ist wach und wurde in einer Schweizer Klinik verlegt, um an der Rehabilitation zu arbeiten. (Foto) Foto: Marcus Brandt/dpa Kamera

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