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20.01.2014, 11.36 Uhr

3D-Kennzeichen: Das haben die neuen Schilder auf dem Kasten

Elastisch und langlebig: So ließen sich die neuen 3D-Kennzeichen fürs Auto in wenigen Worten zusammenfassen. Doch diese Beschreibung wird den modernen Schildern nicht annähernd gerecht. News.de klärt auf, was die Kennzeichen können und was sie kosten.

Wer erstmals von dem neuen 3D-Kennzeichen hört, fragt sich unweigerlich: «Was ist denn falsch am guten alten Blechschild?» Doch wagt man einmal einen Blick auf sein eigenes Nummernschild, so lässt sich nicht bestreiten, dass dieses ziemlich mitgenommen aussieht. Verbeult und zerkratzt von gelegentlichen Mini-Anremplern beim Einparken oder etwa von Rollsplit auf der Straße.

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Um diese Zeichen der Zeit zu minimieren oder gänzlich zu beseitigen, hat ein Unternehmen aus Bayern eben jenes neuartige 3D-Nummernschild entwickelt. Das Versprechen: Es ist langlebiger und widerstandsfähiger als unser bisheriges Kennzeichen.

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Was kostet ein 3D-Kennzeichen?

Mit rund 25 Euro ist das 3D-Kennzeichen zwar deutlich teurer als ein Aluschild (hier belaufen sich die Kosten auf gut zehn Euro), aber der Preis ist, gemessen an den Vorteilen des neuen Schildes durchaus gerechtfertigt. Wer nun Feuer und Flamme für das neue 3D-Kennzeichen ist, kann sich im Internet sofort sein Wunschkennzeichen anfertigen und zusenden lassen. Auf der Webseite www.kroschke.de gibt man beispielsweise einfach sein Kennzeichen ein und klickt auf «in den Warenkorb». Innerhalb von 1-2 Tagen hält man sein neues modernes 3D-Kennzeichen dann bereits in den Händen.

Wo liegen die Vorteile des 3D-Kennzeichens?

Der erste auffallende Unterschied: Das 3D-Kennzeichen besteht aus Kunststoff und nicht etwa aus Alublech. So ist es flexibler und weniger anfällig für Beulen und Dellen. Der zweite große Unterschied: Die Zahlen und Ziffern werden nicht länger auf das Schild geprägt, sondern als 3D-Körper einzeln auf das Kennzeichen gesteckt.

Der Vorteil: Die 3D-Buchstaben und -Zahlen sind durchgefärbt. Kommt es nun also bei dem neuen Kennzeichen zu einem Kratzer, ist dieser nicht gleich ersichtlich, da die Stelle dennoch schwarz bleibt und nicht wie bisher eine weiße Furche hinterlässt.

Der Lack kann nicht einfach abblättern, da nicht allein die Oberfläche, sondern, wie bereits erwähnt, der komplette Buchstabe oder die Zahl schwarz ist. Erfinder und Kunststoffexperte Dr. Michael Bauer schreibt dazu auf seiner Webseite: «Kleinere Schläge und Rempler, die ein Aluschild für immer verformen, steckt es ohne bleibende Spuren weg.»

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fro/news.de

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