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Mainz/Saarbrücken/Neuss: Saarland trotzt Trend: Firmeninsolvenzen gehen zurück

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Sprunghafter Anstieg der Firmenpleiten in Rheinland-Pfalz, deutlicher Rückgang im Saarland: Die Zahlen für das erste Halbjahr 2026 zeigen eine gegensätzliche Entwicklung in den beiden benachbarten Bundesländern.

Während die Auskunftei Creditreform für Rheinland-Pfalz bis Ende Juni mit 630 Unternehmensinsolvenzen gut ein Fünftel (21,2 Prozent) mehr Fälle erwartet als ein Jahr zuvor, sinkt die Zahl im Saarland um 11,1 Prozent auf 80 Firmenpleiten.

Bundesweit höchster Stand seit 2013

Mehr Unternehmensinsolvenzen als in Rheinland-Pfalz zählte Creditreform in den ersten sechs Monaten in Nordrhein-Westfalen (3.290), Bayern (1.780), Baden-Württemberg (1.630), Niedersachsen (1.100), Hessen (1.040) und Berlin (1.010).

Bundesweit dürfte die Zahl der Firmenpleiten der Auskunftei zufolge bis Ende Juni auf 12.900 steigen. Eine höhere Zahl an Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr gab es zuletzt 2013 mit damals 13.310 Fällen. Die Liste der Probleme ist lang: teure Energie, zurückhaltende Konsumenten, bürokratische Lasten. Der Iran-Krieg hat die Krise verschärft. Vor allem der Preissprung bei Energie und Rohstoffen belastet Unternehmen und Verbraucher.

Saarland mit zweitniedrigster Insolvenzquote

Gemessen an der Zahl der Insolvenzen je 10.000 Unternehmen weist das Saarland mit 49 die zweitniedrigste Insolvenzquote der 16 Bundesländer nach Thüringen (37) aus. Rheinland-Pfalz schneidet mit 86 Fällen etwas schlechter ab als der Bundesdurchschnitt (82). Die meisten Firmenpleiten je 10.000 Unternehmen gab es der Creditreform-Auswertung zufolge in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres in Berlin (120).

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++ /roj/news.de

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