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Schwerin/Neuss: Auskunftei Creditreform erwartet weniger Insolvenzen

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Die Auskunftei Creditreform prognostiziert einen Rückgang der Unternehmensinsolvenzen in Mecklenburg-Vorpommern. Nach Hochrechnung der Auskunftei fällt die Zahl der Insolvenzen im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als ein Drittel auf 100, wie die Auskunftei Creditreform aus Neuss der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

In keinem anderen Bundesland prognostiziert Creditreform einen größeren Rückgang als in Mecklenburg-Vorpommern. Die Entwicklung in dem Bundesland ist gegenläufig zu der Entwicklung in der Bundesrepublik: Die Auskunftei schätzt, dass bundesweit die Insolvenzen um 7,8 Prozent auf 12.900 zunehmen.

"Nach mehreren Jahren wirtschaftlicher Stagnation und Rezession sind viele Unternehmen finanziell geschwächt", teilte Creditreform mit. Der Iran-Krieg habe die Situation zusätzlich verschärft, weil der Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise die Unternehmen belaste.

Warum schneidet Mecklenburg-Vorpommern besser als die anderen Bundesländer ab? Eine direkte Erklärung geht aus dem Bericht von Creditreform nicht hervor. Wie die Auskunftei erläutert, beeinflussen unter anderem der Branchenmix und die regionale wirtschaftliche Entwicklung die Landeszahlen.

Das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern hat bislang die Statistik für 2024 veröffentlicht. In dem Gesamtjahr stiegen die Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent auf 273.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

/roj/news.de

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