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Erfurt: Preise in Gaststätten relativ stabil – Lage angespannt

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Jenseits der Städte wird es für die Thüringer immer schwieriger, eine Gaststätte zu finden. Der Trend, dass vor allem in ländlichen Regionen Gasthäuser und Kneipen sterben, sei ungebrochen, sagte der Geschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Dirk Ellinger, in Erfurt. Gründe seien zu geringe Einnahmen angesichts hoher Kosten und das Fehlen eines Nachfolgers. Bei fast einem Drittel (31 Prozent) der Betriebe stehe innerhalb der nächsten zehn Jahre eine Betriebsübergabe aus Altersgründen an.

Insgesamt sei die Lage in der Branche angespannt. "Es ist keine Trendwende in Sicht", so Ellinger. Das gelte auch für den Umsatz in der Thüringer Gastronomie. Die Mehrwertsteuersenkung hätten die meisten Gastonomen und Hoteliers vor allem genutzt, um die Preise für ihre Gerichte stabil zu halten. "So wie die Mehrwertsteuer gesenkt wurde, so haben sich die Kosten erhöht", sagte die Direktorin des Ahorn Hotels in Oberhof, Jacqueline Schambach-Hummel. Das betreffe vor allem Personal- und Lebensmittelkosten.

Nach den Zahlen des Dehoga wurden im Zeitraum von 2019 und damit kurz vor der Corona-Pandemie bis 2025 insgesamt 612 Gastronomie-Betriebe in Thüringen geschlossen. Das seien mehr als 12 Prozent. Derzeit gebe es 4.257 gastgewerbliche Unternehmen im Freistaat, darunter viele Familienbetriebe.

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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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