Essen: RWE-Chef Krebber: Netzausbau wird zum Nadelöhr
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Erstellt von Sarah Knauth
10.02.2026 13.34
In der Debatte um die Zukunft des Energiesystems hat RWE-Chef Markus Krebber die Bedeutung der Stromnetze betont. "Zunehmend ist sichtbar, dass der Netzausbau zum Nadelöhr wird", sagte Krebber bei der Energiemesse E-world in Essen.
Derzeit litten neue Datencenter und Erzeugungskapazitäten an den gleichen Engpässen im Netz und an langen Anschlusszeiten. Der Ausbau müsse weitergehen. Ein schneller und kosteneffizienter Netzausbau sei der Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit. Der Essener Energiekonzern ist auf die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und den Energiehandel fokussiert.
Langsamerer Ausbau hätte "null Auswirkungen"
Wenn die erneuerbaren Energien in Deutschland deutlich langsamer ausgebaut würden, hätte dies nach seinen Angaben allerdings "null Auswirkungen" auf RWE. "Wir sind ja weltweit aktiv. Wir haben mehr Projekte, die wir bauen könnten, als wir finanzieren könnten. Wir würden dann einfach mehr in anderen Teilen der Welt bauen."
RWE investiere da, wo die Investitionsbedingungen gut seien. "Wir würden lieber auch gerne hier weiter investieren, aber für das Unternehmen hätte es keine Auswirkungen."
Bei der dreitägigen Fachmesse E-world in Essen zeigen noch bis Donnerstag mehr als 1.100 Aussteller der Energiewirtschaft aus 33 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die Energiewende. Vertreten sind etwa Energieversorger, Industrieunternehmen, Beratungen, Forschungseinrichtungen, Verbände und IT-Anbieter.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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