Lars Klingbeil: Klingbeil: Mindestpreis für Seltene Erden kann Option sein
Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) beim Ablegen des Amtseids im Bundestag. Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
Erstellt von Sarah Knauth
12.01.2026 15.29
Im internationalen Ringen um den Zugang zu kritischen Rohstoffen könnte es zu Mindestpreisen unter anderem für Seltene Erden kommen. Finanzminister Lars Klingbeil zeigte sich vor Gesprächen in Washington offen für eine entsprechende Debatte. "Wir müssen in Europa gucken, wie wir Produktion aufbauen können und dafür muss es auch ein bestimmtes Preisniveau geben", sagte der SPD-Chef.
Zugleich mahnte Klingbeil: "Was ich allerdings nicht will, ist, dass wir uns mit Staaten zusammenschließen und Politik gegen Dritte machen." Das Handelssystem müsse auf Kooperation und nicht auf Gegeneinander basieren. "Und da können Mindestpreise eine Option sein", sagte Klingbeil. Fest stehe jedenfalls, dass man bei dem Thema keine Zeit verlieren dürfe. Deshalb solle vieles während der französischen G7-Präsidentschaft in diesem Jahr geklärt werden.
Als kritische Rohstoffe gelten 34 für die Wirtschaft besonders wichtige Stoffe wie Lithium, Kobalt, Seltene Erden, Kupfer oder Aluminium. Sie sind wichtig für Schlüsseltechnologien, ihre Versorgung hängt aber oft von wenigen Ländern wie unter anderem China ab. Die USA hatten Finanzminister der G7-Staaten, aber auch von Australien, Südkorea, Indien und Mexiko kurzfristig zu einem Treffen zum Thema eingeladen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de