Fernsehen: "Tage, die es nicht gab" - Wer tötete die Babysitterin?
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Erstellt von Sarah Knauth
30.01.2026 14.45
"Ich hab’ keinen Hunger", sagt die 18-jährige Sarah. Und sie begründet das auch recht nachvollziehbar. Denn: "In meinem Zimmer liegt eine Leiche." So geht es los in der zweiten Staffel der deutsch-österreichischen Ausnahmeserie "Tage, die es nicht gab", die am Mittwochabend (4. Februar, 20.15 Uhr) im Ersten startet (und in der Nacht zum Donnerstag komplett gesendet wird). Sie ist in der ARD-Mediathek bereits seit Mitte Januar zu sehen und trägt den passenden Untertitel "Tödliche Geheimnisse".
Hässlicher Todesfall in hochpolierter Vorstadtidylle
Wie auch schon in Staffel eins bricht erneut ein Todesfall hinein in das auf Hochglanz polierte und nur vermeintlich bilderbuchartige, österreichische Vorstadtidyll. Und er stellt auch ein weiteres Mal die enge Freundschaft zwischen Miriam (Franziska Weisz), Doris (Diana Amft), Inès (Jasmin Gerat) und Christiane (Franziska Hackl) - Besties seit der gemeinsamen Zeit auf einer Elite-Schule - auf die Probe.
Doris' Tochter Sarah ist es, die die blutige Leiche ihrer Mitschülerin Emily in ihrem Zimmer findet. Wie kommt die junge Frau, die bei Miriam und Christiane die Kinder gehütet und mit dem Sohn von Inès geschlafen hat, dorthin? Und wer hat sie getötet? Und warum haben die Männer der Freundinnen nur eher halbgare Alibis für die Tatzeit?
Alles dreht sich um "das Ungesagte"
"Das Ungesagte gehört für Doris, Inès, Miriam und Christiane zu den Arrangements ihrer Beziehungen", schreibt die ARD sehr treffend in der Serienankündigung. Und so ist es vor allem das komplizierte und für die Wiener Kommissarin Elfriede Grünberger (erneut grandios: Sissy Höfferer) schwer zu durchdringende Beziehungskonflikt zwischen den vier vielschichtig erzählten Frauenfiguren und ihren Familien, was die Serie ausmacht.
Erzählerisch kreativ und spannend untermauert wird das mit gut choreografierten Zeitsprüngen in die Vergangenheit, die zeigen, dass alle Frauen deutlich mehr mit der ermordeten Babysitterin zu tun hatten als sie anfangs zugeben.
Jutta Speidel und das Jagdgewehr
Für bissige Komik sorgt die vollkommen gegen ihr Image als böse Schwiegermutter mit Jagdgewehr in der Hand besetzte Jutta Speidel. "Ihrer Tochter geht es gut, ihrer Enkeltochter auch", sagt ein Polizist ihr beruhigend nach dem Leichenfund. "Und mein Schwiegersohn?" - "Dem auch." - "Schade."
"Ich finde es ganz toll, dass dort vier Frauen in ihren Vierzigern mit ihren ganz eigenen Geschichten im Vordergrund stehen", sagt Schauspielerin Diana Amft nach ARD-Angaben über die zweite Staffel.
Ihre Kollegin Miriam Hintz ergänzt: "Oft werden amerikanische Filme und Serien gelobt, weil sie "character driven" seien, dass also das Denken und Fühlen der Figuren die Handlung vorantreibt. So wie es unserem Leben ja auch zumeist entspricht." Das sei auch in dieser Serie hervorragend gelungen, sagt sie - und hat vollkommen recht damit.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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