"Der Kunstraub der Nazis" heute im Livestream und TV: Die Geschichtsdoku am Sonntag, 25.1.2026
Der Kunstraub der Nazis bei 3sat Bild: 3sat, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften
Erstellt von Sarah Knauth
25.01.2026 09.50
In diesem TV-Überblick lesen Sie...:
- Vorschau auf "Der Kunstraub der Nazis"
- Livestream-Infos zur Geschichtsdoku am Sonntag
- Link zur Mediathek für Online-Wiederholung
TV-Vorschau zu "Der Kunstraub der Nazis" heute auf 3sat
3sat zeigt "Der Kunstraub der Nazis" am Sonntag, 25.1.2026 um 10.15 Uhr. Die Geschichtsdoku hat eine Länge von 45 Minuten und geht bis 11.00 Uhr. Thema der Sendung: "Suche nach Gerechtigkeit".
Vorschau auf "Der Kunstraub der Nazis" am Sonntag
📺 Vorschau: Ein gigantischer Raubzug ist bis heute nicht vollständig aufgeklärt: der organisierte Kunstraub an jüdischen Familien, die aus Nazideutschland zur Ausreise genötigt worden waren. Bis heute suchen Erben nach ihrem Eigentum, oft vergeblich. Dr. Kathrin Kleibl, norddeutsche Provenienzforscherin, widmet sich der Aufklärung dieses Verbrechens und möchte für Gerechtigkeit sorgen. Sie versucht, den Verbleib der geraubten Kunst zu rekonstruieren, um sie den rechtmäßigen Besitzern zurückgeben zu können. Filmemacherin Sophia Münder-Führing hat Kathrin Kleibl über ein Jahr lang mit der Kamera begleitet und eine spannende, zeitgeschichtliche Dokumentation realisiert. Den jüdischen Familien, die Deutschland verlassen sollten, war versprochen worden, ihr Eigentum mitnehmen zu können. Doch ihr Hab und Gut blieb oft im Land. Tausende Kisten, sogenannte Liftvans, lagerten etwa im Hamburger Südwesthafen, beschlagnahmt von der Gestapo. Statt die Gegenstände ihren Besitzern nachzuschicken, wurden sie versteigert. Ganze Hausstände kamen in der "Hamburger Gerichtsvollzieherei" und in zahlreichen Auktionshäusern unter den Hammer, darunter auch wertvolle Kunst. Zeitungsannoncen warben damals unverhohlen für die Versteigerungen der "Judenkisten". 7,2 Millionen Reichsmark brachten die Auktionen in Hamburg den Nationalsozialisten ein. Eine staatlich organisierte Schnäppchenjagd, sagt der Historiker Frank Bajohr. Die Objekte verschwanden bei Privatpersonen, Museen und Händlern, die meisten Gegenstände sind bis heute verschollen. Wer waren die Eigentümer und wer die Käufer? Das möchte Kathrin Kleibl herausfinden: "Das große Ziel ist es, diese Objekte den Familien zurückzugeben." In einem Forschungsprojekt, gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, begibt sich Kleibl auf Spurensuche. Einen Vorteil hat sie: Die Nazis haben das Unrecht akribisch dokumentiert. Tausende Seiten Versteigerungsprotokolle, Lagerbücher und Rechnungen kann Kathrin Kleibl auswerten, ein mühsames Geschäft. (Quelle: 3sat, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)
"Der Kunstraub der Nazis" im Livestream sehen
Wer unterwegs ist oder keinen Fernseher parat hat, kann "Der Kunstraub der Nazis" auch im Livestream sehen. Die 3sat-Mediathek bietet Ihnen die Möglichkeit dazu. Der Stream startet parallel zur TV-Ausstrahlung um 10.15 Uhr. Den Livestream zur Sendung finden Sie hier in der 3sat Mediathek. Auch Joyn zeigt "Der Kunstraub der Nazis" kostenlos im Livestream. Steuern Sie dafür einfach mit dem Endgerät Ihrer Wahl den 3sat-Stream des Portals an oder nutzen Sie die Joyn-App.
Und wenn Sie noch mehr TV-Tipps suchen, finden Sie in diesem Artikel alle Empfehlungen für heute Abend auf einen Blick.
"Der Kunstraub der Nazis" verpasst? Keine TV-Wiederholung von "Suche nach Gerechtigkeit"
Sie haben "Der Kunstraub der Nazis" verpasst? Leider ist innerhalb der nächsten 14 Tage keine weitere TV-Ausstrahlung der Geschichtsdoku vom 25.1.2026 vorgesehen.
Wiederholung aktueller Sendungen in der 3sat-Mediathek
Stattdessen könnten Sie viele Sendungen online in der 3sat-Mediathek vorfinden. Die Dauer der Abrufmöglichkeit hängt von den jeweiligen Lizenzrechten ab und kann von Sendung zu Sendung unterschiedlich sein. Einige Inhalte stehen dauerhaft bereit, andere nur zeitlich begrenzt oder gar nicht. Den aktuellen Abrufstatus von "Der Kunstraub der Nazis: Suche nach Gerechtigkeit" können Sie hier prüfen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf der Basis von Daten der Funke-Gruppe erstellt. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++
kns/roj/news.de