Sport

Katalonien-Rundfahrt 2026 im TV + Live-Stream: Deutsche Radsport-Hoffnung Florian Lipowitz bei Katalonien-Rundfahrt auf Podestkurs

Welche Radprofis fahren bei der Katalonien-Rundfahrt 2026 nach vorn? Bild: picture alliance/dpa/Roth | Roth

  • Artikel teilen:
  • Katalonien-Rundfahrt 2026 vom 23. bis 29. März
  • Etappen im Überblick
  • Infos zur TV-Übertragung des Straßenradrennens
  • Ergebnisse im News-Ticker

Die Volta Ciclista a Catalunya, hierzulande unter dem Namen Katalonien-Rundfahrt bekannt, zählt zu den wichtigsten Straßenradrennen der UCI WorldTour im Frühjahr. Die 105. Ausgabe des Radsport-Events in Spanien findet zwischen dem 23. und 29. März 2026 statt. Im Vorjahr konnte der Slowene Primoz Roglic zum zweiten Mal das Etappenrennen gewinnen. Wer hat dieses Mal die Nase vorn? Die Konkurrenz ist groß: Neben dem zweimaligen Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard aus Dänemark wollen weitere Topstars wie Remco Evenepoel (Belgien), João Almeida (Portugal) und Thomas Pidcock (Großbritannien) bei der Katalonien-Rundfahrt 2026 starten.

Katalonien-Rundfahrt 2026 vom 23. bis 29. März: Die Etappen bei der Volta Ciclista a Catalunya

Insgesamt sieben Etappen sind bei der Katalonien-Rundfahrt 2026 zu bewältigen. Nach einem flachen Beginn wird es ab Tag 4 richtig anspruchsvoll. Denn es folgen drei Bergetappen in Folge. So sieht der Zeitplan aus:

Datum Etappen-Nr. Etappe Länge in Kilometer Etappentyp Sieger
Montag, 23.03.2026 1 Sant Feliu de Guíxols - Sant Feliu de Guíxols 172,7 flach Dorian Godon
Dienstag, 24.03.2026 2 Figueres - Banyoles 167,4 flach Magnus Cort Nielsen
Mittwoch, 25.03.2026 3 Costa Daurada (Mont-roig del Camp) - Costa Daurada (Vila-seca) 159,4 flach Dorian Godon
Donnerstag, 26.03.2026 4 Mataró - Vallter 173 Bergetappe Ethan Vernon
Freitag, 27.03.2026 5 La Seu d'Urgell - La Molina/Coll de Pal 155,3 Bergetappe Jonas Vingegaard
Samstag, 28.03.2026 6 Berga - Queralt 158,2 Bergetappe Jonas Vingegaard
Sonntag, 29.03.2026 7 Barcelona - Barcelona 95,1 hügelig

Katalonien-Rundfahrt 2026 im TV und Live-Stream sehen bei Eurosport

Die diesjährige Katalonien-Rundfahrt wird jeweils nachmittags live bei Eurosport 1 und/oder Eurosport 2 übertragen. Der Privatsender kann auch über die kostenpflichtigen Streamingdienste HBO Max, discovery+ und DAZN empfangen werden.

Volta Ciclista a Catalunya 2026: Die Ergebnisse bei der Katalonien-Rundfahrt

Wer holt sich bei der Katalonien-Rundfahrt 2026 die Etappensiege? Welche Radprofis kämpfen um den ersten Platz in der Gesamtwertung? An dieser Stelle halten wir Sie zwischen dem 23. und 29. März über alle Entwicklungen auf dem Laufenden.

+++ 28.03.2026: Radprofi Lipowitz bei Katalonien-Rundfahrt auf Podestkurs +++

Die deutsche Radsport-Hoffnung Florian Lipowitz ist bei der Katalonien-Rundfahrt auf Podestkurs. Auf der vorletzten Etappe über 158,2 schwere Bergkilometer von Berga zur Wallfahrtskirche Santuari de Queralt belegte der 25-Jährige den dritten Rang. Mit tatkräftiger Unterstützung seines Red-Bull-Teamkollegen Remco Evenepoel verbesserte sich Lipowitz in der Gesamtwertung auf den dritten Platz.

Überlegener Sieger der 6. Etappe wurde wie am Vortag der Gesamtführende Jonas Vingegaard aus Dänemark. Rang zwei sicherte sich der Gesamtzweite Lenny Martinez aus Frankreich, der im Schlussspurt Lipowitz knapp hinter sich ließ. Die Rundfahrt endet an diesem Sonntag mit der siebten Etappe mit Start und Ziel in Barcelona über 95 Kilometer.

Im Ziel hatte Vingegaard, der jüngst schon die Rundfahrt Paris-Nizza gewonnen hatte, zehn Sekunden Vorsprung auf Martinez und Lipowitz. Damit baute der Däne 98 Tage vor Beginn der Tour de France seinen Vorsprung auf Martinez auf 1:22 Minuten aus. Lipowitz als Dritter liegt 1:30 Minuten zurück.

Olympiasieger Evenepoel verbesserte sich als Etappen-Fünfter auch im Gesamtklassement um eine Position und geht als Fünfter in den Schlussabschnitt. "Er hat einen tollen Job gemacht", lobte Lipowitz den Belgier.

+++ 27.03.2026: Starker Lipowitz Vierter - Vingegaard gewinnt +++

99 Tage vor dem Start der Tour de France hat sich Florian Lipowitz in starker Frühform gezeigt und das interne Red-Bull-Duell mit Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel bei der Katalonien-Rundfahrt klar für sich entschieden. Die deutsche Radsport-Hoffnung belegte bei der Bergankunft auf dem Coll de Pal den vierten Platz. Eine Klasse für sich war erneut der zweimalige Tourchampion Jonas Vingegaard. Der Däne, der jüngst schon die Rundfahrt Paris-Nizza gewonnen hatte, siegte mit deutlichem Vorsprung.

Lipowitz hatte im Ziel nach 153,1 Kilometern 1:01 Minuten Rückstand, knapp vor ihm lagen nur der Österreicher Felix Gall (0:51) und der zeitgleiche Franzose Lenny Martinez.

Superstar Evenepoel verlor auf dem 16,9 Kilometer langen Schlussanstieg mit durchschnittlich sieben Prozent Steigung als Sechster 37 Sekunden auf Lipowitz. Der Belgier war Anfang des Jahres zu Red Bull gewechselt. Bei der Tour soll er mit Lipowitz eine Doppelspitze bilden, eine klare Kapitänsrolle ist zunächst nicht vorgesehen.

In der Gesamtwertung sprang Lipowitz auf den vierten Platz und hat nun einen Rückstand von 1:13 Minuten auf Vingegaard, der damit den Gesamtsieg vor Augen hat. "Das war eine harte Etappe. Wir hatten einen Plan. Ich habe mich am letzten Anstieg richtig gut gefühlt", sagte Vingegaard.

Mit einem so großen Vorsprung habe er nicht gerechnet. Die Rundfahrt endet am Sonntag in Barcelona, vorher wartet am Samstag noch eine anspruchsvolle Bergetappe über 158,2 Kilometer von Berga nach Santuari de Queralt. "Ich liebe es, große Rennen zu gewinnen. Es ist eine gute Vorbereitung für das, was noch auf mich zukommt", betonte der Däne.

+++ 26.03.2026: Heftiger Wind: Lipowitz und Co. müssen Kräftemessen vertagen +++

Das erste große Kräftemessen der Stars um den Tour-Dritten Florian Lipowitz in den Bergen ist bei der Katalonien-Rundfahrt ausgefallen. Heftige Winde mit bis zu 90 Kilometern pro Stunde haben eine Bergankunft in 2.143 Metern Höhe in Vallter unmöglich gemacht. Die vierte Etappe wurde auf 151 Kilometer verkürzt und endete bereits in Camprodòn. Dort holte sich der Brite Ethan Vernon den Tagessieg.

Angesichts der hochkarätigen Besetzung mit Lipowitz, dem zweimaligen Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard aus Dänemark, dem belgischen Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel und dem britischen Tour-Vierten Oscar Onley sind die Kletterpartien bei dem schweren Rennen 100 Tage vor dem Start der Frankreich-Rundfahrt ein wichtiger Formtest. Am Mittwoch hatten sich Evenepoel und Vingegaard bereits mit einer überraschenden Attacke in Szene gesetzt. Der Ausreißversuch war dabei erst am letzten Kreisverkehr durch einen Sturz von Evenepoel jäh gestoppt worden.

Evenepoel ging am Donnerstag wieder an den Start und ist in der Gesamtwertung Dritter hinter dem zweimaligen Etappensieger Dorian Godon aus Frankreich. Lipowitz liegt mit geringem Rückstand in Schlagdistanz.

Am Freitag und Samstag können sich die Rundfahrt-Stars aber noch in den Bergen messen, wenn die Etappen am Coll de Pal und in Santuari de Queralt enden.

Sturz am letzten Kreisverkehr: Evenepoel verpasst Sieg

Ein Sturz vor dem letzten Kreisverkehr hat Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel um den Sieg auf der dritten Etappe der Katalonien-Rundfahrt gebracht. Der belgische Red-Bull-Teamkollege von Florian Lipowitz hatte sich zusammen mit dem zweimaligen Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard vom Feld abgesetzt, ehe wenige hundert Meter vor dem Ziel das Malheur passierte.

Vingegaard nahm anschließend auch das Tempo raus, sodass der Franzose Dorian Godon nach 159,4 Kilometern von Mont-roig del Camp nach Vila-seca im Sprint seinen zweiten Tagessieg holte und damit auch weiterhin die Gesamtwertung anführt.

"Ich weiß nicht, was passiert ist. Er ist über den Lenker gegangen. Es sah ein bisschen verrückt aus. Ich hoffe, er ist in Ordnung und kann morgen weitermachen", schilderte Vingegaard den kuriosen Crash.

Zuvor hatte Evenepoel gut 30 Kilometer vor dem Ziel mit einer überraschenden Attacke die Flucht der beiden Radstars initiiert. "Ich habe es nicht erwartet. Er ist gegangen, ich bin hinterhergefahren. Er ist sehr stark gewesen", ergänzte Vingegaard.

Lipowitz hielt sich unterdessen zurück und erreichte im großen Feld mit fünf Sekunden Rückstand das Ziel. Für den Tour-de-France-Dritten wird es am Donnerstag erstmals ernst, wenn auf der vierten Etappe die Bergankunft in Vallter in 2.143 Metern Höhe ansteht. Die Rundfahrt endet am Sonntag in der Metropole Barcelona.

+++ 23.03.2026: Nach Schnee-Eskorte: Lipowitz-Kollege Evenepoel Zweiter +++

Erst eingeschneit im Berghotel, dann fast Sieger an der sonnigen Costa Brava: Olympiasieger Remco Evenepoel hat den Auftaktsieg bei der Katalonien-Rundfahrt knapp verpasst. Der Teamkollege der deutschen Radsport-Hoffnung Florian Lipowitz musste sich im Sprint nur hauchdünn dem Franzosen Dorian Godon geschlagen geben.

Am Samstag war Evenepoel noch von der Polizei vom Trainingslager-Hotel auf dem Berg Teide auf Teneriffa zum Flughafen eskortiert worden. Ein Schneesturm hatte seinen Start in Katalonien gefährdet. Später räumte der Belgier ein, dass die Maßnahmen der Behörden vielleicht etwas zu extrem gewesen seien. "Die Abfahrt war etwa zehn Minuten lang gefährlich. Nach fünf Kilometern war die Straße wieder trocken", sagte der 26-Jährige.

Lipowitz, für den es das zweite Etappenrennen der Saison ist, kam im nordöstlichen Spanien in der katalanischen Stadt Sant Feliu de Guíxols wie erwartet nicht in die Top Ten. Dafür wurde der 24 Jahre alte Henri Uhlig als Achtplatzierter bester Deutscher.

Bei der Rundfahrt kommt es auch zum Kräftemessen potenzieller Tour-de-France-Stars. Der zweimalige Tour-Sieger Jonas Vingegaard aus Dänemark ist ebenso dabei wie der im Vorjahr direkt hinter Lipowitz auf Platz vier gefahrene Brite Oscar Onley.

Die Rundfahrt endet am Sonntag in der Metropole Barcelona. Bei der zweiten Etappe erwartet die Profis ein welliges Auf und Ab auf 167,4 Kilometern zwischen Figueres und Banyoles.

Auch diese Sport-News könnten Sie interessieren:

/sfx/news.de/dpa

Themen

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.