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Olympia 2026: Forfangs traurige Winterspiele: "Ganzen Tag nur geweint"

Der Präsident des Organisationskomitees von Mailand-Cortina, Giovanni Malago, entzündet die Fackel der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina. Bild: picture alliance/dpa/IPA via ZUMA Press | Marco Iacobucci

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Johann André Forfang trauert. "Es war eine ganz besondere Vorbereitung. Ich habe eigentlich den ganzen Tag nur geweint", sagte der norwegische Skispringer. Vor seinem Olympia-Wettkampf in Predazzo hörte er eine Playlist, die er zusammen mit seinem kürzlich verstorbenen Vater hatte. "Ich habe noch nicht so viele Wettkämpfe bestritten, ohne dass er da war. Es ist sehr schwer und speziell", sagte Forfang der norwegischen Boulevardzeitung "Dagbladet".

Beim Olympiasieg von Philipp Raimund belegte er den neunten Platz. Das Ergebnis tritt angesichts seines Schicksalsschlags völlig in den Hintergrund. Mit extra beschriftetem Handschuh gedachte der 30-Jährige im Auslauf seinem Vater, der im Alter von 68 Jahren einer Krebserkrankung erlag.

Die Beerdigung soll erst nach den Winterspielen stattfinden. "Ich bin erleichtert, dass ich mich nicht zwischen den Olympischen Spielen und der Beerdigung entscheiden musste", sagte Forfang dem norwegischen Sender NRK.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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