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Tennis News: Zverev nicht mehr im Spielerrat - "Nicht viel zu sagen"

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Weil er zu wenig Einflussmöglichkeiten und Wandel in den Strukturen seiner Sportart sieht, engagiert sich Tennisprofi Alexander Zverev nach eigenen Worten nicht mehr im Spielerrat. "Wenn wir versuchen, uns in die Politik einzumischen, haben wir nicht wirklich viel zu sagen", sagte der Weltranglisten-Dritte vor dem Auftakt der Australian Open in Melbourne.

"Ich habe das Gefühl, dass viel geredet wird, viel Zeit investiert wird, aber sich eigentlich nichts ändert", erklärte der 28-Jährige. Das liege nicht in der Macht der Spieler, sondern bei den höheren Mächten im Tennis. Die geringen Fortschritte seien einer der Gründe, warum er ausgestiegen ist.

Verschiedene Mächte mischen im Tennis mit

Seine Kollegen im Herren-Tennis hätten zum Beginn der neuen Saison wieder für ihn abstimmen müssen. Zverev war 2024 für zwei Jahre in den ATP-Council gewählt worden. Ein Thema, das Zverev in seiner Rolle und als Weltklassespieler beschäftigte und das er immer wieder ansprach, ist der zu volle Tour-Kalender und die zu lange Tennis-Saison. Diskutiert wird auch oft die Verteilung der Preisgelder.

Er habe den Eindruck, dass die verschiedenen Organisationen im Tennis "nicht wirklich gut miteinander auskommen", sagte Zverev. Es sei schwierig, sie für Gespräche über die Zukunft des Tennis zusammenzubringen.

Der Tennissport wird durch die Herren-Organisation ATP, das Damen-Pendant WTA, den Weltverband ITF und die Veranstalter der Grand-Slam-Turniere organisiert.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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