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Olympische Winterspiele 2022 aktuell: Wie viel verdienen die deutschen Olympia-Stars in Peking?

Welche Siegprämie erwartet die deutschen Athletinnen und Athleten bei den Olympischen Winterspielen? Bild: picture alliance/dpa/XinHua | Chen Zhonghao

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Die deutschen Athletinnen und Athleten kämpfen bei den Olympischen Winterspielen natürlich neben Ruhm und Ehre auch darum, ihre sportlichen Ziele zu erreichen. Doch neben dem Anreiz, den persönlichen Ehrgeiz zu befriedigen, lockt auch ein finanzieller Anreiz. Denn für einen Olympiasieg wandert doch eine hübsche Summe auf das Konto der Wintersportler.

Olympia 2022: Was verdienen die Olympia-Sieger von Peking?

Die Deutsche Sporthilfe belohnt einen Olympiasieg bei den Winterspielen in Peking wie in den vergangenen Jahren wieder mit einer Prämie von 20.000 Euro. Silber und Bronze werden mit 15.000 beziehungsweise 10.000 Euro honoriert, wie die Stiftung am Mittwoch mitteilte. Auch für das Erreichen der Ränge vier bis acht werden abgestuft Prämien von 5000 bis 1500 Euro gezahlt.

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Olympia-Prämien in Mannschaft und Staffel: So räumen die Gewinner ab

Die Prämien für Mannschafts- und Staffel-Erfolge orientierten sich an dieser Aufteilung, würden jedoch gesondert durch den Gutachterausschuss der Sporthilfe festgelegt. Honoriert werde jeweils der größte Erfolg der geförderten Starter, um Athleten unabhängig vom Wettkampfformat vergleichbare Unterstützung zu ermöglichen. Nach den Winterspielen 2018 in Pyeongchang wurden laut Sporthilfe über 750.000 Euro an Prämien ausgeschüttet. Bei den Sommerspielen 2021 in Tokio seien es rund 1,35 Millionen Euro gewesen.

Verdienst der Olympia-Helden weniger als ein Fußballer-Gehalt

Die Deutsche Sporthilfe hat rund 99 Prozent aller für die Olympischen Winterspiele in Peking nominierten Athleten im Verlauf ihrer Karriere gefördert oder unterstützt sie weiterhin. Unter den 149 Starterinnen und Startern im Team Deutschland sind 123 aktuell geförderte Athleten sowie 24 ehemals Geförderte, teilte die Stiftung zuletzt mit. Nur zwei Sportler aus dem deutschen Eishockeyteam hätten keine Förderung erhalten.

Die Gesamtfördersumme aller deutschen Olympia-Teilnehmer betrage über alle Förderjahre hinweg rund 5,2 Millionen Euro, hieß es in einer Mitteilung. Die "Sportschau" schreibt in diesem Zusammenhang: "So mancher Profi-Fußballer verdient in einem Jahr mehr." Im Schnitt würden die Sportler sieben Jahre und drei Monate von der Sporthilfe unterstützt, bevor sie in Peking an den Start gehen.

Olympia-Stars Claudia Pechstein und Tobias Arlt / Tobias Wendl am längsten gefördert

Am längsten gefördert werde Eisschnellläuferin Claudia Pechstein (49), die bereits 1991 erstmals unterstützt worden sei und "kumuliert auf über 23 Jahre Förderung zurückblicken" könne. Ebenfalls sehr lange Teil der Sporthilfe-Förderung seien die Rodel-Doppelsitzer Tobias Arlt (seit 22 Jahren) sowie Tobias Wendl (knapp 20 Jahre). "Diese Zahlen unterstreichen die wichtige Rolle der Deutschen Sporthilfe bei der Unterstützung der Athleten", sagte Thomas Berlemann, Vorstandsvorsitzender der Sporthilfe.

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/news.de/dpa

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