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Eva Herzig: Corona-Impfung verweigert - ARD-Star fliegt beim "Steirerkrimi" raus

Eva Herzig spielt demnächst nicht mehr beim "Steirerkrimi" mit. Bild: dpa

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Nach drei Jahren wird die Salzburger Schauspielerin Eva Herzig demnächst nicht mehr in der ARD-Krimireihe "Steirerkrimi" zu sehen sein. Die Dreharbeiten für den nächsten Streifen (vier wurden bereits ausgestrahlt) beginnen im Herbst - jedoch ohne sie. Der Grund:Eva Herzig will sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Das hat nun direkte berufliche Konsequenzen für die zweifache Mutter.

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Eva Herzig: ARD-Star verweigert Corona-Impfung und dreht keine "Steirerkrimis" mehr

Auf ihrem Facebook-Account schreibt Herzig diesbezüglich: "Es ist soweit, das freiwillige Impfen hat auch mich erreicht. Wenn ich mich nicht impfen lasse, kann ich keinen weiteren Steirerkrimi mehr drehen. Im Herbst beginnen die neuerlichen Dreharbeiten, ohne mich". Gegenüber "Bild am Sonntag" formuliert sie: "Diese Impfung ist mir noch zu unerforscht. Ich habe zu viele Berichte gelesen über Impfschäden. Die Langzeitfolgen einer Impfung sind auch noch nicht klar". Als Corona-Leugnerin will sie nicht abgestempelt werden.

Weiter klärt sie im Netz auf: "Ich hab es erwartet, trotzdem hat mich die Nachricht getroffen. Ich hab mit 19 Jahren am Burgtheater meine Schauspielkarriere begonnen, ich liebe meinen Beruf, ich liebe es zu spielen. Und ich liebe mein Leben. Ich weiß noch nicht was ich machen werde, wenn ich ungeimpft auf Bühnen oder vor der Kamera offensichtlich zu gefährlich geworden bin, aber mir wird etwas einfallen! Ich hab in meinem Leben schon viele Krisen gemeistert, und auch jetzt weiß ich tief in meinem Herzen, fällt eine Tür zu, öffnet sich eine andere! Ich bin dankbar für alles bis jetzt gelebte und erlebte, und ich freue mich auf alles, was mir das Leben noch schenken will.", schreibt sie da.

Eva Herzig fliegt beim "Steirerkrimi" ohne Corona-Impfung raus

Gegenüber dem österreichischen "Kurier" erklärt Helmut Grasser, geschäftsführender Produzent der Allegro Film, dass das Herzigs Engagement vorerst "ausgesetzt" sei. Wie er sagt, beruhe die Entscheidung "auf dem Grundsatz der Sorgfaltspflicht, die ein jeder Unternehmer hat. "Bei einer Produktion wie den Steirerkrimis befinden sich etwa 50 Personen ständig am Set, für die wir als Produktionsfirma die Verantwortung haben. Dazu zählt vordinglich und ohne Zweifel, dass alles zu vermeiden ist, was die Gesundheit von Mitarbeitern gefährden könnte. Es ist zudem die Arbeit an einem Set, speziell jener unter Schauspielern, nicht vergleichbar mit einem Bürojob", zitiert der "Kurier" Gasser.

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