Melania Trump: Nach diesem Epstein-Urteil bricht Melania ihr Schweigen
Melania Trump äußerte sich nach einem Gerichtsurteil öffentlich. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster
24.05.2026 12.21
- Melania Trump droht weiterer Gerichtsärger
- Melania Trump: Vernichtendes Urteil der Richterin
- Melania Trump wehrte sich gegen Epstein-Behauptungen
- Melania Trump triumphiert nach Gerichtsurteil
Der langjährige Trump-Biograf Michael Wolff zeigt sich unbeirrt von seiner jüngsten Niederlage vor Gericht gegen Melania Trump. In einer Podcast-Aufnahme für "The Daily Beast" kündigte er an, seinen Rechtsstreit mit der First Lady entschlossen weiterzuführen.
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Melania Trump droht weiterer Gerichtsärger
Gemeinsam mit Co-Moderatorin Joanna Coles äußerte sich Wolff in der Sendung "Inside Trump's Head" kämpferisch zu der richterlichen Entscheidung gegen ihn.
- "Von Anfang an war uns klar, dass es problematisch sein würde, weil wir eine Trump-Richterinbekommen", erklärte der Autor.
Wolff machte deutlich, dass er keine Illusionen über einen reibungslosen Verlauf des Verfahrens gegen Melania Trump gehabt habe.
- "Aber täuschen Sie sich nicht, wir gehen mit dieser Sache weiter", betonte er. Die Rückschläge scheinen seine Entschlossenheit nur zu verstärken, den juristischen Konflikt mit der First Lady auszutragen.
- Wolff erwägt sowohl eine Berufung vor dem Bundesgericht als auch eine Rückkehr vor ein staatliches Gericht - vermutlich werde man beide Optionen parallel verfolgen.
Für Melania Trump scheint der Gerichts-Wirbel noch längst nicht zu Ende zu sein.
Melania Trump: Vernichtendes Urteil der Richterin
Die von Donald Trump ernannte Bundesbezirksrichterin Mary Kay Vyskocil ließ in ihrer Entscheidung kein gutes Haar an dem juristischen Vorgehen beider Konfliktparteien. In ihrer 45-seitigen Urteilsbegründung verwarf sie Wolffs im Oktober eingereichte Anti-SLAPP-Klage vollständig.
- Zur Erklärung: Solche Anti-SLAPP-Gesetze sollen eigentlich die freie Meinungsäußerung vor strategischen Klagen schützen, die Reiche und Mächtige nutzen, um kritische Stimmen mundtot zu machen.
Doch die Richterin sah in diesem Fall ein grundlegendes Problem.
- "Ein Chronist der First Family verklagt die First Lady, weil sie damit gedroht hat, ihn wegen Verleumdung zu verklagen", schrieb Vyskocil.
- Obwohl die beiden Parteien einen echten Streit hätten, müssten sie diesen nach denselben Verfahrensregeln austragen wie alle anderen.
Die Richterin monierte die "unangemessene Ebene taktischer Spielchen" beider Seiten.
- "Das Gericht wird sich nicht dazu zwingen lassen, eine missbräuchlich vorgetragene Auseinandersetzung zu überwachen", stellte sie unmissverständlich klar.
Melania Trump wehrte sich gegen Epstein-Behauptungen
Der juristische Konflikt nahm seinen Anfang, nachdem Wolff öffentlich über die Verbindungen der Trump-Familie zu Jeffrey Epstein gesprochen hatte. Besonders brisant: Der Autor behauptete, Melania habe ihren späteren Ehemann Donald Trump über den sozialen Kreis des verurteilten Straftäters kennengelernt.
Melanias Anwalt Alejandro Brito reagierte darauf mit einem scharfen Schreiben an Wolff. Darin warnte er, die First Lady werde "keine andere Wahl" haben, als rechtliche Schritte einzuleiten, sollte der Autor seine Aussagen nicht zurückziehen.Der Biograf wehrte sich gegen diese Anschuldigungen und betonte, er habe Melania niemals eine Beteiligung an Epsteins Verbrechen unterstellt. Stattdessen berief er sich auf sein Recht der freien Meinungsäußerung und argumentierte, seine Bemerkungen seien verfassungsrechtlich geschützte Ansichten.
Melania Trump triumphiert nach Gerichtsurteil
Die First Lady nutzte die Plattform X, um ihren Erfolg vor Gericht öffentlichkeitswirksam zu zelebrieren. Das musste sie offenbar einfach publik machen. Kurz nach dem Urteil veröffentlichte ihr Büro eine kämpferische Stellungnahme zu der richterlichen Entscheidung.
- "First Lady Melania Trump ist stolz darauf, weiterhin gegen diejenigen aufzustehen und zu kämpfen, die bösartige und verleumderische Unwahrheiten verbreiten, während sie verzweifelt versuchen, durch ihr rechtswidriges Verhalten unverdiente Aufmerksamkeit und Geld zu erhalten", hieß es in der offiziellen Erklärung.
- Die Wortwahl lässt keinen Zweifel an der Entschlossenheit der Präsidentengattin, sich gegen die Vorwürfe zu wehren.
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