Gesundheit

Krankheitswelle Anfang April: Viele klagen über Augenrötung

Die Grippesaison ruft wieder nach ärztlichen Utensilien beim morgendlichen Kaffee. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa/Lehtikuva | Emmi Korhonen

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  • Symptom Magen-Darm-Beschwerden in Kalenderwoche 14 am stärksten verbreitet mit 8.674 Meldungen
  • Anstieg um 74.7% bei Augenrötung
  • Fieber mit 26.2% Rückgang

Entsprechend der bundesweiten Symptomstatistik nehmen im Frühling Magen-Darm-Beschwerden spürbar zu. Laut AOK sind häufig Noroviren und Rotaviren für Infektionen verantwortlich, die sich in der kühleren Jahreszeit leichter verbreiten. Typische Ansteckungswege sind verunreinigte Lebensmittel oder mangelnde Handhygiene. Wer erkrankt, sollte vor allem ausreichend trinken und den Körper mit leichter Kost schonen. Medikamente können die Genesung unterstützen, sind aber in vielen Fällen nicht zwingend notwendig.

Magen-Darm-Beschwerden aktuell häufigstes Symptom in Deutschland

Für Kalenderwoche 14 meldet der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117 Magen-Darm-Beschwerden als am häufigsten genanntes Symptom. Insgesamt 8.674 Meldungen verzeichnen dieses Krankheitsbild. Damit sind 7,8  Prozent der Anrufenden von Magen-Darm-Beschwerden betroffen.

Symptome aktuell: Fieber rückläufig – Augenrötung mit stärkstem Anstieg

Besonders stark Rückläufig sind im Moment Fieber. Im Vergleich zum Vormonat fiel die Anzahl der Erfassungen um 26.2% von 12.507 auf 9.232 Fälle.

Dementgegen stiegen Beschwerden über Augenrötung deutlich. Hier wurde ein Zuwachs von 74.7% gemeldet – der stärkste Anstieg unter allen Symptomen. Insgesamt verzeichnete der Patientenservice 4.253 Anrufe zu diesem Beschwerdebild in Kalenderwoche 14. In der vorherigen Woche wurden nur 2.434 gemeldet.

Im Frühling leiden viele Menschen unter gereizten und geröteten Augen. Laut Gesundheitsinformation.de steckt dahinter oft Heuschnupfen: Pflanzenpollen können eine allergische Reaktion auslösen, bei der die Augen jucken, tränen und die Lider anschwellen. Um die Belastung zu verringern, raten Fachinformationen dazu, den Pollenflug im Blick zu behalten, Wohnräume bei starkem Pollenflug nur kurz und zur passenden Tageszeit zu lüften sowie nach dem Aufenthalt im Freien Kleidung zu wechseln oder abends die Haare zu waschen, damit möglichst wenig Pollen in die Wohnung gelangen

Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.

+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++

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